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El Presidente
12|01|2012



Schon bei Monitor war die Bundespräsidentenwahl ein Thema: Wulff oder Gauck?

Ein noch recht neues Sprichwort sagt:
"Wo ein Schwindler geht, wartet schon ein Gaukler."

Wieder wälzen die Medien die Präsidentenfrage und, Überraschung, man hat schon einen, den "Präsidenten der Herzen", der stand da so rum und war genau der Richtige. Sie erkannten es an dem Schild, das sie ihm umgehängt hatten. "Präsident der Herzen" stand darauf. Ja, liebe Liebenden, Rosamunde Pilcher hat Konkurrenz. Joachim Gauck.
 
So einiges an dem derzeitigen Präsidentenrummel kommt mir spanisch vor. Der eine ist noch nicht ganz weggeschrieben, da schreibt man den anderen schon herbei. "Sollte doch ... und wenn, dann der", sind sich auch Parteien einig. Warum eigentlich? Das macht doch stutzig.
 
"Ein Bürgerpräsident, weil er so nah beim Bürger ist", jubelt die Presse. Ja, wer hat uns den denn untergejubelt? Ihr, unisono, weil journalistisch gewissenhaft eine Zeitung bei der anderen abschreibt, bis Volkes Meinung meint eine zu haben.
 
Der Schriftsteller und DDR Bürgerrechtler Jürgen Fuchs beschreibt Gauck in seinem dokumentarischen Roman "Magdalena" als einen eitlen Fatzken der, obwohl er vor 1989 eigentlich gar nicht zu den Oppositionellen gehört hat, das Erbe der friedlichen Revolution antritt. Der, der dann ausgerechnet in jener Behörde, die mit der Aufklärung der Stasiverbrechen betraut war und die unter seiner Leitung stand, Stasioffiziere in Lohn und Brot brachte - so Fuchs.   
 
Gerade erst jüngst hat Gauck heftigst gegen den längst fälligen Entschluß protestiert diese Täter aus der Behörde zu entfernen, mit der Begründung, sie bräuchten doch einen Lebensunterhalt und die Versetzung sei eine Zumutung. Die traumatischen Begegnungen der Opfer mit ihren Schindern scheint ihm gleichgültig zu sein.
 
Der Occupy-Bewegung, einem Aufstand junger Menschen gegen die perversen Machenschaften der Geldindustrie, die ihre Zukunft verdaddelt, steht Pastor Gauck verächtlich gegenüber. Er findet solche realen, berechtigten Sorgen "unsäglich albern".

Auf domradio.de schwafelt er lieber solche Sachen:
„Wir haben furchtbare Sorge, einmal mehr keine Angst haben zu dürfen.“ „Aus dem 'Wir sind das Volk' wurde 'Ich bin ein Bürger'“
 
Der Spiegel berichtet vom Dreikönigstag in Neubrandenburg und zitiert Gauck:
Gauck-Auftritt in Neubrandenburg: Präsident der Reserve
"Der Nation geht es so unglaublich gut, dass sie es nicht für normal hält, dass es ihr so gut geht", sagt Gauck. ... Seine Zuhörer ermuntert er: "Wir müssen spüren: ich kann es, ich bin ein Bürger." Gauck gibt sich als Therapeut für das Volk, das sich ständig bedroht fühlt. Die ganz großen Worte hebt er sich für das Ende seiner Rede auf: "Zukunft erarbeiten", ruft er. Und: "An Veränderung glauben."
 
Alle Achtung, wer hat schon je solchen Müll gerufen?
 
Man darf auch nicht vergessen, der pastoral salbadernde Herr war für den Irakkrieg und er ist für den Afghanistankrieg. Wirtschaftliche Einschränkungen sind ihm ein Dorn im Auge und einen Fürsorgestaat lehnt er ab. Das könnte ja Grundrente für alle bedeuten.
 
Albrecht Müller schreibt in seinem Buch "Meinungsmache":
"Seine [Gaucks] überragende Popularität, die er im Laufe seiner Kandidatur zum Bundespräsidenten innerhalb kürzester Zeit erreichte, ist nicht die Folge seiner besonderen Qualität, sondern die Folge einer Kampagne mit definierten Zielen und unterschiedlichen Ausrichtern. Der Kandidat Joachim Gauck wurde nicht im üblichen inneren Willensbildungsprozess der ihn nominierenden Parteien SPD und Grüne gefunden. Der Vorschlag kam vom Chefredakteur des Springerblattes »Welt«.

Die »Financial Times Deutschland« beschreibt am 20. Juni 2010 den Vorgang und die Umstände so:
»Inzwischen geben die rot-grünen Parteigranden sogar ehrlich zu, wer sie auf die Idee mit dem Kandidaten Joachim Gauck gebracht hat: Thomas Schmid war es, Chefredakteur der ›Welt‹ aus dem Verlag Axel Springer. Als Gaucks Kandidatur dann offiziell war, jubelten ›Welt‹ und ›Bild‹ [»Yes, we Gauck«] so demonstrativ und laut, dass Kanzlerin Angela Merkel mehrmals zum Telefonhörer griff, um sich bei Verlegerin Friede Springer zu erkundigen, was denn mit ihrem Verlag los sei.«"
 
Es ist wiederum der Springerverlag, der jetzt alles daran setzt ChristianWulff politisch zu beseitigen. Regiert Friede Springer das Land? Was hat Wulff so richtig gemacht, daß er weg muß? Die Leiche im Keller kann´s doch nicht sein, die gehört ja allgemein zur "Konsensfähigkeit".
 
Wenn ich mich entscheiden müßte für Husten oder Bronchitis, würde ich Husten wählen. Darum war mir Wulff lieber als Gauck. Dafür, daß der mich ständig an Eddie Constantin erinnert, kann er natürlich nichts. - Aber volksnahe Sprüche hatte Eddie auch immer drauf, ohne Pause.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

Links:
11|01|2012: Umfrage: Gauck wäre bei Wulff-Rücktritt Favorit

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