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Selten oder nie
22|02|2012



Beim MDR wurde eine nicht repäsentative Umfrage ganz schnell wieder eingestellt?

Nach einer Umfrage sind knapp 50% der Bürger für Gauck, also ist es noch halbsoschlimm.

Daß SPD und Grüne - weil die Zeit drängte und nachdenken zu Überstunden hätte führen können - von ihrem damaligen Schnellschuß nicht mehr runten kamen, delegiert die Opposition an Springer und ein ehemaliges Nachrichtenblatt. Und die haben entschieden. "Yes we Gauck."

Bei Felix von Leitner [fefes blog] gibt es einen Hinweis auf einen Bericht der Nachdenkseiten vom 7. Juni 2010 unter "Hinweise des Tages" mit Hintergrundinformationen über Joachim Gauck, der recht spannend ist:

"Er ist Mitglied des Verbandes Atlantik-Brücke und Mitglied im Senat der von Helmut Schmidt, Kurt Biedenkopf u. a. gegründeten Deutschen Nationalstiftung." [Quelle: Wikipedia]

Welche Ziele verfolgt diese Stiftung? Siehe dazu ein Papier vom November 1996: “Wir brauchen in Deutschland politische Schritte mit einer längeren Perspektive.

Folgende wichtige Komponenten sind für die Gesundung Deutschlands nötig:

- Umbau der Sozialversicherung;
- Renovierung der öffentlichen Finanzwirtschaft;
- längeres Anhalten der Realeinkommen;
- Verzicht auf weitere DM-Aufwertungen;
- eine umfassende Deregulierung auf allen Gebieten.”
[Quelle: Deutsche Nationalstiftung [PDF - 79,8KB]]

Und Felix von Leitner fügt hinzu:
"Das sind genau die Ziele der "neuen sozialen Marktwirtschaft". Das ist Hartz IV. Diese Stiftung klingt wie der radikale Arm der Bertelsmann-Stiftung. Lest auch den Rest der Nachdenkseiten-Darstellung, das geht noch weiter. Kein Wunder also, dass die FDP den Gauck für einen tollen Kandidaten hält. Der vertritt genau deren Denke."

Geschrieben bereits im Juni 2010. Nicht umsonst hat die FDP den Koalitionsbruch riskiert, verbunden mit der Aussage Töpfer sei zu "grün".

Das kann einen einstimmen auf bevorstehende präsidiale Auftritte, zu wissen, wessen Geistes langer Arm da segensreich zu fuchteln droht. Besonders wenn einer glaubt, die Mission der Volkserziehung zu haben. Wobei es da verbreitet Schutzmechanismen geben soll, so wie die exorzierende Bauernregel die behauptet: "Lehrers Kinder, Pfarrers Vieh, gedeihen selten oder nie."
 
Daß Angela Merkel sich nicht sogleich für Gauck erwärmen konnte, wird verschiedenartig ausgelegt. Selbst Tochter eines Pfarrers könnte Lebenserfahrung sie ermahnt haben, wie weit Kanzel und profane Wirklichkeit sich unterscheiden - auch, wenn man sie versülzt.
 
Gauck ist ein neoliberaler Scharlatan, der in seine "bedeutungsvollen" Worte verliebt ist, völlig unbescheiden. "Viel lieber rede ich so, wie es mir aus dem Herzen und aus dem Mund kommt." - "Ich bin ein Mann des Wortes."

Wie bescheiden! ... Heißt es doch im Prolog des Johannes Evangeliums: "Im Urbeginnen war das Wort, und das Wort ..."

Seine philosophelnde Mehrdeutigkeit ist Futter für sektiererische Fangemeinden, weil, was gut klingt auch gut schmeckt und runter geht wie Oel. Diese Mission hat er, dazu braucht man ihn, dafür tourt er.

Daß eine Partei, die politisch längst unbedeutend ist, die Wahl Gaucks ertrotzt, wird ihr noch den Rest geben - Menetekel ... so hoffe ich.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

Links:
21|02|12 Kritik an früheren Interview-Äußerungen Grünen-Politiker behalten sich Ablehnung von Gauck vor
21|02|2012 Ein Geist wird Präsident - Gauck: Eitel, selbstverliebt und unernst

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