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In Deutschland ist offenbar der Verstand abgeschafft worden
23|08|2012



Auch Drittklassigkeit braucht einen Ansporn.

Mir scheint es mehr und öfter so, als wenn um mich herum und in unserem Lande bloß noch Menschen leben, die irgendwie den letzten Schuß nicht gehört haben, die eigentlich allesamt in die Klapsmühle gehören.

Nun wird mir sicher der ein oder andere raten, doch auszuwandern. DAS habe ich mir selber auch schon des Öfteren empfohlen – aber wohin ich auch schaue, überall auf dem Erdenrund sehe ich Gleiches oder Ähnliches oder noch Schlimmeres ablaufen. Gleichwohl denke ich es da als nicht so krass zu empfinden, weil es weit und weiter weg ist von mir.

Das fängt doch zuunterst in der Gesellschaft schon an. Die Handballspieler in unserer Stadt, die agieren so ziemlich im Erdgeschoß des Reglements.

Hin und wieder waren sie auch schon mal ins Souterrain oder Untergeschoß abgerutscht. Finanziell zumindest. Sie hatten mit Problemen zu kämpfen. Dass sie direkt Bankrott waren möchte ich nicht direkt sagen, denn es kam stets ein Jemand mit einem Füllhorn aus dem er dann die Taler schüttete, die er auch gewiß nicht nur mit seiner Hände Arbeit verdient hatte. Ich weiß das, weil ich weiß, wer das war.

Nun hat der Vorstand des Vereins sich ein Ding geleistet, das mich nur noch mit dem Kopf schütteln lässt. Die Vorständler haben einen Haufen Pinunsen zusammengeschnorrt, um sich von den geschäftstüchtigen Tommis in der englischen Hauptstadt den Bodenbelag andrehen zu lassen, auf dem bei Olympia 2012 Handball gespielt worden ist.

Vor jedem Heimspiel wird nun in der „Nordfrost-Arena“ in Wilhelmshaven der „ach so very britische“ Fußboden ausgerollt.

Der „Geist von Olympia“ soll den Spielern wohl Flügel wachsen lassen – so hoffen die Verantwortlichen in der Vorstandsetage vielleicht.

Obwohl ... mit „Olympia“ haben die Menschen in der Region ja nicht immer die besten Erfahrungen gemacht, als die Daimler Manager von Mercedes so ratzfatz das Olympia-Büromaschinenwerk nach Mittellateinamerika verschoben haben und Tausende Werker von Jetzt auf Gestern auf der Strasse standen. Die Einlassung gewisser Kommunalpolitiker, die goldenen Olympiazeiten hätte man mit dem undefinierbaren  Firmensammelsurium in den ehemaligen Werkshallen schon längst getopt, ist doch nichts weiter als eine blauäugige Schönlügerei.

Die Olympia AG hat sich zu ihren Hierzeiten auch stets und großartig als Sponsor dargestellt. Sogar ein Verein wurde nach den Schreibmaschieneproduzierern benannt.

Die Handballer in unserer Stadt die haben nun für viel Geld den Tommis ihren Sondermüll am Hals - Becks Kurt aus der Pfalz hat nicht bloß die gewohnten grauen Bartstoppeln an der Backe, neeeeeeeee … jetzt umgibt ihn auch noch ständig der Fäulnisgeruch des Nürburgringskandals – Prinz Wowereit von Spreeathen befindet sich dicht vor dem Erleben, dass  sein „Olymp“ eine elementare Bruchlandung hinlegt und über ihm zusammenkracht, und wir Deutschen allesamt haben den ehrenwerten Ehrensoldempfänger Wulff an der Backe kleben. Vielleicht das aber ja bloß noch solange, wie er noch nicht wegen Betruges verurteilt worden ist.

In Deutschland wird an allen Ecken und auf allen Ebenen nur noch verschoben und verkuppelt.

„Euer Deutschland ist ein reiner Verschiebebahnhof für schräge Geschäfte“ hat mir kürzlich ein Schwyzer Kapitaltransporteur kundgetan.

Nun weiß ich zumindest, dass wir alle miteinander auf einem Bahnhof ansässig sind und eigentlich keinen Zug mehr verpassen dürften.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

In Düütschland is woll de Verstand ovschafft worden …
 
Mi dücht dat mehr un foaker, as wenn üm mi to un in us Land blods noch Mallen lääven – oaber Utwannern brengt joa ok niks, denn wor ikk ok henkieken do – överall up d’ Eerdenrund seech ikk dat sülvige Gedoo. Liekers maark ikk dat su noar bi mi bi düdelker, as wenn dat wiet un wieder wäch is van mi.

Dat faangt doch ünnern in de Gesellschkupp all an. De Handballspeelers in us Staddje de speelen man heel ünnern in dat Regelment. Stükk ovwat moal weesen see all heel an de Grund – insolvent, pleite, konkurs – bankrott will ikk jüüst nich särgen, wiel dor jümmers wäär een Minsch mit een Füllhorn vull Doalers updüükt is, de he wiers ok nich mit sien Hannens Waarkeree verdeent har. Ikk weet dat, wiel ikk weet, well dat wäst is. Nu hevvt de Vöörsitters van de Vereen sükk een Ding leist, wor mi blods noch dat Koppschüdden blivt. See hevvt een büld Pinunsen toshoop bädelt, üm sükk van de Tommis in d’ ingelsch Hauptkuntrei London de Footdeel andreien to loaten, up de bi Olympia 2012 Handball speelt worden is.  Vöör jedet Spill hier, in hör „Nordfrostarena“ in Willemshoaben, ward de Footdeel nu utrullt.

De „Geist van Olympia“ schall de Speelers woll Flöägels wassen loaten, so hoapen de Büppersten dat villicht.

Ovwoll – mit „Olympia“ hevvt de Minschen hier in us Kuntrei joa liekers nich de bestigen Erfoahrungen mit moakt, as de Mänätscher van Mercedes moal ähm so ratzfatz dat „Olympia-Schrievmaschinenwaark“ noa Middellatienschamerikoa verschoaven hevvt – un Dusende  Waarkers bi us  van Nu up Glieks up de Stroat stunnen. „Olympia“ har sükk ok jümmers so groodoardich as „Sponsor“ upföährt.

Sogoar een Vereen har man noa de Schrievmaschinenproduzeerers benöömt.

De Hanballers in us Staddje, de hevvt nu föör veel Geld de Tommis hör Sondermüll an d’ Hals – Beck sien Kurt hett nu nich blods griese Boartstoppels an d’ Bekk sitten … neee, he hett ok noch de heele Schkandoalröäk van de Nürbörchringpleite üm de Nöäs to trekken – Prinz Wowereit van Spreeathen is noa dorbi, dat hüm sien Olymp instörten deit un wi Düütschen aaltohoop hevvt besünners denn „ehrenwerten“ Ehrensoldbetrekker Wulff an d’ Hals. Villicht oaber joa blods noch solaang, as he noch nich wäägen Bedreegeree verudeelt worden is
In Düütschland word an aal Kanten un in aal Rebetten blods noch verschoaven un verkuppelt. „Euer Deutschland ist zu einem reinen Verschiebebahnhof verkommen“ hett mi annerletzt eers wäär  een Schwyzer Geldverschuver weeten loaten. Nu weet ikk tominnst, dat wi aal mitnanner up een Boahnhoff woahnt.


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