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Wettstreit in der Geschichtsbewertung
29|10|2012



Ein Lerneffekt mit den Toten aus dem Afghanistan-Krieg scheint es nicht zu geben, obwohl es genügend Demonstrationen gibt.

Die Deutsche Wehrmacht – ziviler als ‚des Bundes Wehr’ benannt, befindet sich schon seit längerem offensichtlich in einem Wettstreit mit ihren geschichtlichen Vorgängerarmeen.

Von den „Kaiserlichen“ des adeligen Deutschland geht der Weg über die „Reichswehr“ der unfähigen Weimarer bis hin zur tausendjährigen „Wehrmacht“ unter dem Oberbefehl eines österreichischen Gefreiten. Von „reiner Bundeswehr“ mit der Bestimmung und Zielrichtung, eventuelle Angriffe von außerhalb der Landesgrenzen auf den „Bund“, als den sich die drei westlichen Besatzungszonen nach dem Zusammenbruch des dritten Reiches etablierten, abzuwehren, ist nicht mehr viel geblieben.

Ehrlicherweise muß man wohl sagen, dass von diesem Landwehr-Denken seit dem ersten Hackenknallen der Wehrmachtsnachfolger, in dem nicht mehr ganz so preußischen Feldgrau, nicht die Spur einer Spur vorhanden war. Die Hauptsiegermacht des Westens hat doch von Anbeginn des Endes die wiedererweckte deutsche Streitmacht als „Schläferarmee“ betrachtet, die sie dann, als sie – die Regierung der USA - den Zeitpunkt für gekommen hielt, diese Schläferarmee erweckte, und sie für ihre hinterhältigen Zwecke instrumentalisierte. Die „Bundeswehr“ wird von der Führung der Nato – deren bestimmendes Element ja die Regierung der USA und ihre Hintermänner ist, dafür eingesetzt, oder treffender bezeichnet dazu benutzt, um für sie – die USA - die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

Nur für diesen Zweck, und für sonst keinen anderen, wurde Deutschland wieder militarisiert. Eine Entmilitarisierung hat ja im Grunde gar nicht stattgefunden – und das in keinem der beiden deutschen Teilstaaten. Der Rauch aus den Bombentrichtern hatte sich nämlich noch gar nicht recht verzogen, als die Stäbe der einzelnen Waffengattungen den Dienstbetrieb schon wieder aufgenommen hatten.

Zur reinen Territorialverteidigung sei die Bundeswehr gedacht, und wegen des kalten Krieges mit seiner potenziellen Angriffsdrohung erforderlich, so wurde es den Menschen im Lande nach der Lüge von „nie wieder deutsche Soldaten“ von ALLEN damals maßgeblich agierenden Politikern zumindest weisgemacht.

DAS erwies sich dann später ebenso als eine Lüge. Das sollte im Heute aber niemanden verwundern, denn Lügen und Täuschen ist schon seit jeher eine Stärke deutscher Politiker.

Die bisherigen Auslandseinsätze der deutschen Nachkriegs-Streitkräfte, wohlgemerkt, des Bundesdeutschen Militärs, denn im Gegensatz dazu hat die sowjetische Siegermacht es nicht zugelassen, dass sich die deutsche Armee ihres Besatzungsgebietes jemals im kämpferischen Einsatz über die Grenzen ihres Staatsgebietes hinausbewegt hat – obwohl es die Führung der Volksarmee brennend gern gesehen hätte.

Das beste Beispiel dafür ist doch die ‚Nichtteilnahme’ am Einmarsch in die Tschechoslowakei zur Beseitigung der Regierung von Alexander Dubcek – zur Beendigung des Prager Frühlings], die fadenscheinigen Begründungen dafür und die fatalen Nichterfolge bei diesen Kriegseinsätzen, um es einmal ganz zivil zu umschreiben. Von dem vergrößerten Elend für die jeweiligen Landesbevölkerungen ganz zu schweigen.

Deutsche Soldaten müssen überall da ihre Soldatenstiefel klackern lassen und einen Blutzoll zahlen, wo es in der Welt brennt, weil die amerikanische Regierung in aller Regel dort vorher gezündelt hat. In vielen Krisenherden brennt ihnen das Feuer noch unter dem Hintern, da gelüstet es die Bestimmer, schon wieder einen neuen Flächenbrand – diesmal in Mali, im Herzen Afrikas – zu entfachen.

Al Kaida ist ja ein wunderbares Zauberwort, mit dem man alle Gräueltaten, die dann in den jeweiligen Einsatzgebieten verübt werden, entschuldigen kann – und natürlich immer dabei und vorneweg und mittendrin die deutsche Wehr des Bundes, denn die ist ja schon alleine moralisch dazu verpflichtet, wegen der Schuld ihrer Vorväter.

Ewald Eden

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