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JadeWeserPort: Lügen haben kurze Beine?
24|05|2012



Der Streit zwischen den Parteien der Arbeitsgemeinschaft [Arge] geht trotz weiterer Containerbrückenanlieferungen in die nächste Runde.

Gutachter bestätigt Kritiker?

Nachdem am 11. Mai 2012 in einer offiziellen Pressekonferenz der Baufirma Bunte erklärt wurde, das man alles richtig gemacht habe, als man die Spundwand des "Jahrhunderthafens" baute, klingt das nun so, als habe man in aller Öffentlichkeit falsch Zeugnis abgelegt.

Im NDR wurde am 23. Mai 2012 mitgeteilt, dass ein Gutachter seine Sicht der Dinge revidiert hat, nachdem er mitbekommen hat, dass ohne sogenannte Mäkler, also ohne ordnungsgemässe Führung des Rammgutes, Trag- und Füllbohlen verarbeitet wurden.

Bis jetzt habe man 225 sogenannte Schlosssprengungen gezählt und ein Ende ist wohl nicht absehbar. Die Spundwand am JadeWeserPort scheint inzwischen so löchrig zu sein, wie ein Schweizer Käse und langsam wird es hecktisch und hässlich hinter den Kulissen der Arbeitsgemeinschaft [Arge], die sich den Schwarzen Peter jetzt gegenseitig in die Schuhe zu schieben versucht.

Ein Anzeichen dafür ist z. B. das Mysterium rund um das Containerbrückenschiff "Zhen Hua 24", das laut der Aussage des Chefs der JadeWeserPort-Realisierungsgesellschaft [JWP-Rege], Axel Kluth, inszeniert erst auf den im Bau befindlichen Hafen zusteuerte, um dann doch wieder abzudrehen, um für 40.000 US-Dollar noch eine Nacht auf Reede zu verbringen.


Wenn die Containerbrücken ankommen muss man als Mitverantwortlicher nicht unbedingt vor Ort sein [Schild am Eingang der JWP-Rege am 18. Mai 2012.

Axel Kluth und die Mitarbeiter hatten am Tag der Ankunft einen sogenannten Brückentag eingelegt, vielleicht, um dem ganzen JadeWeserPort-Chaos wenigstens einen Tag entkommen zu können. Hinterher hiess es dann, das man es bedauere, nicht mit dem Baukonsortium und Eurogate im Vorfeld über die Voraussetzungen gesprochen zu haben, im Rahmen der Freigabe zur Containerbrückenanlandung.

Immer noch behauptet die JWP-Rege, dass der Termin am 5. August eingehalten werden könne, was unter den gegebenen Umständen immer unwahrscheinlicher klingt. Der Bau des Containerhafens an der Jade entwickelt sich zu einem Skandal mit einer Baumannschaft "an Bord", die immer mehr einer "Zwangsehe" ähnelt, deren "Trauschein" nach Beendigung der Bauarbeiten vor Gericht zu Ungunsten der Steuerzahler endgültig zu zerbrechen droht - was sich da untereinander abpielt, lässt sich nur noch erahnen.

Das schöne Image eines Prestigeobjektes ist dahin, und zwischen den Parteien sind inzwischen tiefe Gräben ausgehoben, denn es geht um viel Geld.

Auch bei der Bahnanbindung gibt es Streit, denn der Lärmschutz soll so aussehen, dass die Betroffenen in Oldenburg einem Vergleich zustimmen sollen, der vorsieht anstelle echten Schallschutz Lärmschutzfenster anzubieten. Die Vibrationen wird man dann leider immer noch spüren und dieser angebotene Notnagel zeigt, das man das Projekt Jahrhunderthafen nicht vollständig durchgeplant hat. Die Vermutung liegt nahe, dass man so wenig öffentliche Beteiligung wie möglich haben wollte.

Die Betroffenen sind viel zu spät hellhörig geworden. Der Rat der Stadt Oldenburg rät das Angebot der Bahn anzunehmen, verbunden mit einer Prüfung einer Umgehungs-Trasse und einem Nachtfahrverbot.

Das widerspricht natürlich den Plänen der Hafenmacher, denn die wollen gerade nachts die Züge rollen lassen.

Hier in Wilhelmshaven belegt die Tatsache, hinter den Kulissen den Naturschutzgebiet-Status des Voslapper Grodens auszuhebeln zu wollen, das wirtschaftliche Interessen den Schutzbedürfnissen der Bürger vorgezogen werden, denn sonst würde man diesen Vorgang transparent in der Öffentlichkeit behandeln, so wie es vor der Kommunalwahl den Wilhelmshavenern versprochen wurde.

Man versucht sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen: Bürgerbeteiligung und europäische Gesetzgebung.

Die Chronologie eines vermeindlich rentierlichen Produktes vieler Partikularinteressenten entpuppt sich als skandalumwobenes Pleiten, Pech und Pannen Milliardengrab, begleitet von hochgradigen Peinlichkeiten der Beteiligten aus Politik und Arge.

Die Bürger werden es am Ende auslöffeln dürfen.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

Links:
23|05|2012: Gutachter kritisiert JadeWeserPort-Arbeiten

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