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Freiheit, die gemeint ist
22|11|2012



War Prof. Dr. Theodor Heuss wirklich überzeugter Pazifist oder doch nur wankelmütiger Politiker? [Bundespräsident, FDP, Bundesrepublik Deutschland - 14. September 1959 - Bundesarchiv: B 145 Bild-F006929-0004 | Unterberg, Rolf]

Kaiser und Könige, Regierungen und Parlamente, Länder und Kontinente, Nationen und Staatenbünde, Völker und Bevölkerung – das klingt alles so gut, das schaut alles so schön aus, das scheint alles so leichtgängig und aufeinander abgestimmt, so kompatibel, wie es neuerdings ja wohl heißt.

Das soll dann heißen, es läuft alles wie geschmiert, oder so.

Ja, und dieses ‚oder so’ das sollte man ruhig einmal ein wenig näher betrachten, getrost einmal seinem Wissensdurst freien Lauf lassen – es sozusagen ‚auseinandernehmen’, so wie wir es als Kinder mit Opas Taschenuhr taten, um herauszufinden, warum es in dem Metallgehäuse ständig so laut und gleichmäßig Tick Tack machte. Das Werk in Großvaters Erbstück das WAR kompatibel – zumindest mit der Zeit, denn es zeigte den Ablauf derselben ja stets und dauernd genau an. Da drinnen lief es wie geschmiert, denn diese Zeitmesser präsentierten noch ehrliches handwerkliches Können.

Es mag jetzt etwas weit hergeholt erscheinen, wenn ich den Ablauf im Räderwerk der Welt dagegenstelle. Es scheint aber auch nur so, weil da nämlich gar nichts läuft – auch wenn da noch so sehr geschmiert wird.

Es werden beim Räderwerk „Welt“ nämlich vornehmlich die großen Räder gefettet, damit sie sich ballerinenhaft drehen können– auch wenn sie sich noch so unkultiviert dabei anstellen sollten. Die kleineren Räder lassen die „Schmiermaxen“ der Hochfinanz nämlich weitgehend und absichtlich „trocken“ laufen – weil, sind die verschlissen, dann werden sie einfach ausgewechselt. Material dafür ist ja reichlich vorhanden. Die Farbe der „Ersatzräder“ spielt da überhaupt keine Rolle.

Einer Kanone ist es ja auch egal, welche Farbe die Kugel hat, die aus ihrem Rohr abgefeuert wird, oder, um es deutlicher zu sagen – dem Schakal in der Wüste ist es völlig schnuppe, ob der Kadaver den er gerade frisst, weißes oder geflecktes Fell hat, oder ob er zu seinen Lebzeiten gemeckert oder gewiehert hat.

Mit dem Moloch „Weltuhrwerk“ ist es ähnlich, dem ist es auch piepegal wen oder was er gerade frisst.

Nun frage ich mich nur, wie ist so etwas in den Ländern eines zivilisierten, kultivierten Europa der Gegenwart mit seinen demokratischen Regierungen eigentlich möglich? Da stellt sich dann die zweite Frage. Gibt es in Kontinental-Europa seit nach Ende des zweiten Weltkrieges überhaupt irgendwo irgendeine „demokratische“ Regierung? Sind es nicht alles nur marionettenhaft geführte Scheinregierende, die - wohlalimentiert aus der Völker Schatulle - in den Palästen der jeweiligen Hauptstädte agieren? Wie sonst sind solche enormen „Verschiebungen“ zwischen den einzelnen „Nationalstaaten“ möglich? Wie sonst ist es möglich, dass Zions Finanzhierarchisten über ihre Fallbeil-Institutionen [auch Rating Agenturen genannt] ganze Staatsgefüge mit ihren Volkswirtschaften in den Ruin treiben können? Wie sonst ist es möglich, dass, wenn jenseits des Nordatlantiks jemand pfeift, der gerade Lust auf Krieg oder auf ähnliche Spielchen hat, diesseits des Nordmeeres in Kontinentaleuropa ganze Heerscharen soldatisch strammstehen, und bereit sind, ihr Leben hinzugeben?

Ihr Leben hinzugeben für zumeist fadenscheinige und von den jeweiligen nationalen statthaltenden Regierungen der Hintergrundmacht vorgeschobenen Begründungen?

Mir klingen die Worte des ersten Bundespräsidenten heute wie Hohn in den Ohren, als er den verlustgebeugten deutschen Frauen, den kampfausgezehrten deutschen Männern und der weltanschauungsverwirrten deutschen Jugend im Nachkriegsdeutschland der westalliierten Zonen sein „nie wieder deutsche Soldaten – nie wieder Krieg“ zurief.

Es scheint im gegenwärtigen Deutschland längst vergessen zu sein – auch wohl, weil es selbst von „Papa Heuss“ damals wider besseres Wissen propagiert wurde.

Ewald Eden

Links:
20|11|2012: Möglicher "Patriot"-Einsatz in der Türkei - Sinnlos - aber solidarisch?

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