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Boomtown
22|07|2013



Ein Blick in die Markstraße West: Trotz drängendster Probleme, horrenden Schulden und wenig Aussicht auf echtes Geld redet man Boomtown permanent schön.

Die Stadt Detroit hat 14 Milliarden Euro Schulden und ist pleite.

Die Zahl der Einwohner hat sich halbiert, gut 80.000 Gebäude stehen leer, fast jede zweite Straßenlampe ist kaputt. Der jahrzehntelange Bevölkerungsschwund hat maßgeblich zu den finanziellen Schwierigkeiten beigetragen.

Vor allem die gut Ausgebildeten und Besserverdienenden, die auch anderswo problemlos einen Job finden können, suchten das Weite. Zurück blieben die Geringverdiener, die keine oder nur wenig Steuern zahlen. Rechtliche Gründe verhindern weitere Steuererhöhungen. Der Abwärtsstrudel der Finanzen drehte sich immer schneller und riß die Stadt in den Abgrund.
 
Die ansässige Industrie machte dicht oder verlagerte ihre Standorte. Große Arbeitgeber gaben auf und die Kriminalität stieg ebenso stark, wie die Arbeitslosigkeit. Bei einem Notruf warten die Bürger durchschnittlich fast eine Stunde auf die Polizei, nicht einmal 10 Prozent der Fälle werden gelöst. Der Fuhrpark von Polizei und Feuerwehr ist zudem völlig veraltet und nur ein Drittel der Krankenwagen ist einsatzfähig. Teile der ehemaligen Industriedrehscheibe sind zur Geisterstadt verkommen.
 
Es ist schlicht kein Geld in der Kasse. Die jährlichen Millionenzinsen kann die Stadt nicht mehr bedienen. Kreditgeber sollten bis zu 90 Prozent ihres Geldes abschreiben und von den Bediensteten der Stadt wurde verlangt, daß sie auf einen Teil ihres Gehalts und ihrer Rentenansprüche verzichten. Darauf konnte man sich verständlicherweise  nicht einigen, die Pleite war nicht mehr abzuwenden.
 
Nach Auskunft der Regierung des Bundeslandes ist die Insolvenz das Ergebnis von 60 Jahren Niedergang:
"Eine Zeit, in der die Realität oft ignoriert wurde", heißt es.

 
Als dann noch der Rathausturm drohte umzufallen, ein teurer Hafen keine Schiffe anlocken konnte und das neue Krankenhaus nicht gebaut werden durfte, weil irgendeiner auch noch die Portokasse verschludert hatte, sah man in der Stadt einige nachdenkliche Gesichter.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


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