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Bild: Ludger Abeln
   

Die Sache mit dem "Gaga-Ismus"
11|03|2013



Die Zukunft "Boomtowns" wird sich wohl eher so gestalten, wie die gefühlte Wilhelmshavener Wirklichkeit auf diesem Image-Bild.

" ... Risiken wurden kleingeredet, Informationen zurückgehalten, die Bilanz: exorbitante finanzielle ökologische Schäden und menschliche Verluste. Das Erdbeben hat nur die Risse, die Spalten, die Schwachstellen eines Systems offengelegt, dessen Arroganz nur noch von seiner Verblendung übertroffen wird. ... "

Zitat aus dem Film: Die Welt nach Fukushima

Hätten wir hier ein havariertes Kernkraftwerk, würden diese Sätze auch alternativlos für Wilhelmshaven ausgesprochen werden können, da sind wir uns sicher. Diese Zeilen passen aber auch auf die angebliche Wirtschaftskompetenz des neuen Wilhelmshavener Verwaltungschefs.


Die Wirtschaftsbilanz für Boomtown ist verheerend, aber die politische Leidlinie soll trotz aller negativen Auswirkungen auf das schrumpfende Wilhelmshaven weiterhin unbeirrt fortgeführt werden.

Aber unter die vielen leeren Versprechungen der letzten Jahrzehnte misch sich eine neue Maxime, und die heisst:
Jetzt dürfen sie endlich Geld mitbringen, um in Wilhelmshaven zu investieren! ... gut, nichts neues, bezogen auf Boomtown, aber wenn sie dann Geld mitbringen, möchten die kommunalen Verwaltungsorgane und Volksvertreter die Rahmenbedingungen festzurren, mit gestalten, mit planen - aber hallo! - das ist unsere Stadt!


Die sogenannte Wiesbadenbrücke wurde von der Stadt trotz aller wirtschaftlicher Risiken gekauft. Kommt ein Investor, soll er allen Ernstes zunächst einmal die marode Spundwand auf eigenen Kosten sanieren und auch sonst möchte Wilhelmshaven selbstverständlich ein Wörtchen mitreden, was die Pläne eines möglichen Geldgebers betrifft - wers glaubt!

Was sich anfühlt, wie ein Rücksturz in die Vergangenheit soll schon bei der Wiesbadenbrücke, so der Plan, Wirklichkeit werden, aber beim neuen Klinikum ist das völlig anders, ´mal ganz abgesehen von den Grundrechten der Frauen. Da stemmt das Land den "Löwenanteil" einer Investition mit 70 - 80 Prozent und die katholische Kirche darf als zukünftiger Minderheitsgesellschafter [20 - 30 Prozent] dem neuen Krankenhaus seinen "Stempel" aufdrücken, mit all den innerbetrieblichen Restriktionen von "kranken alten Männern", wie es Christoph Siebert ausdrückt:
Zitat: " ... Herr Martin Lohmann, ein durch Dogmatik emotional verkümmertes Gotteskriegerlein, der die Bibel auswendig gelernt hat, aber leider nicht verstanden hat ... ich bin mir nicht sicher, ob Gott noch die Hölle hat, aber für den wird er sie nochmal einrichten ... da bin ich mir sicher ... der tatsächlich auf die Frage von Günter Jauch, ob er seiner eigenen Tochter, wenn sie vergewaltigt worden wäre, die Pille danach erlauben würde, tatsächlich in die Kamera sagt: "... ja, die Sache mit der Selbstbestimmung der Frau ist ein vielschichtige... " ... in so einem Moment wünschte ich mir, dass alle Frauen in der katholischen Kirche, die ganz unten an der Basis die Drecksarbeit leisten, jeden Tag in den katholischen Einrichtungen, in den Sozialstationen, in den Krankenhäusern, in den Hospizen, dass die den Bettel hinschmeissen und sagen: "Ihr kranken alten Männer, macht euren Scheiß selber" ... "
[Quelle: Mitternachtsspitzen | youtube | 23-02-2013]

Soweit zur Beurteilung der Befindlichkeiten der katholischen Kirche und ihrer "Hardliner" in Talkshows.

Trotz Haushaltshavarie möchte das Oberzentrum Wilhelmshaven auch zukünftig seinen Einfluss auf jedwede Investitionsentscheidung geltend machen. Bezogen auf mögliche Investoren in Wilhelmshaven, denen man z. B. Grundstücke in Erbpacht anbieten möchte, dürfte diese Theorie höchstwahrscheinlich die Umkehrung real existierender Verhältnisse und real existierenden Wirtschaftsdenkens sein. Schon in der Vergangenheit gelang das nicht und auch zukünftig wird es wohl eher so sein, dass ein möglicher Arbeitsplatzbringer Forderungen stellt, wenn er denn jemals eigenes Geld mitbringt. Viel wahrscheinlicher ist, dass ein möglicher Investor sein Entscheidung, ob er sich in Boomtown ansiedeln soll oder nicht, von Subventionen abhängig macht.

Im Falle eines möglichen chinesischen Werkes zur Erstellung von Offshore-Fundamenten im Wilhelmshavener Nordhafen geht das so:
Derjenige, der die Fläche zur Verfügung stellt [N-Ports = das Land Niedersachsen] reisst erstmal zwei Bunker ab, verlegt die Straße, rodet vorsorglich ein Wäldchen und hinterher, falls der Investor auch wirklich kommt, dann, ja erst dann wird die Erschliessung des Grundstückes mit der Pacht verrechnet. Toll nicht, so logisch und doch ganz einfach - oder?!
Aber was, wenn der Investor gar nicht kommt?

So lassen sich Straßen bauen, die niemand braucht, die regionale Bauwirtschaft profitiert und kommt der Investor nicht, dann kommt bestimmt ein anderer - i r g e n d w a n n !

Dieser Irrsinn hat System und so verschuldet sich N-Ports, also das Land Niedersachsen und somit der Steuerzahler und letzterer merkt zunächst gar nicht so viel, weil er oft darüber rätselt, wer denn nun N-Ports ist und letztendlich, warum die Toiletten in manchen Wilhelmshavener Schulen nur dreimal pro Woche gereinigt werden:
Zitat: " ... Eigentümer von Niedersachsen Ports ist das Land Niedersachsen sowohl als Kommanditist als auch als Alleingesellschafter der Komplementär-GmbH. Organe der Gesellschaft sind der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung. Die Gesellschafterversammlung wird durch das Niedersächsische Finanzministerium gestellt. ... !"
[Quelle: N-Ports | Unternehmen | Organisation]

N-Ports, das klingt nach einem privaten Hafenbetreiber, ist in Wirklichkeit aber eine Hafenabteilung des Landes Niedersachsen.

Wer in Wilhelmshaven Investor sein darf, entscheidet im Moment sowieso also nur die Höhe der Summe, die er mitbringt, also die Größe der Luftschlösser, so unser gefühlter Eindruck, denn Wilhelmshaven dürfte mit 270 Millionen Euro Gesamtschulden pleite sein, da nimmt man, was man kann - i r g e n d w a n n !

Spätestens wenn es dann nach Geld riecht, wird sich die Stadt bei ihrer derzeitigen Finanzschieflage sehr gut überlegen müssen, wie die angepeilten Ziele, also der Eigenanteil des Einflusses auf ein Projekt, überhaupt durchgesetzt werden kann. Im Falle von Antonslust wird Wagners seherische Fähigkeiten schon zur Nagelprobe und man überlegt nun doch, ob sie Tennet nicht doch, wie zuerst erörtert, auf der Fläche von Antonslust niederlassen soll, weil da 3 Millionen Euro satte Einnahmen winken, die Wilhelmshaven auf dem Weg zu "Boomtown" derzeit super gebrauchen könnte - der Loges-Schule wäre es zu wünschen.


Der neue selbsternannte Oberwirtschaftförderer und Oberbürgermeister Andreas Wagner [rechts] und der Wilhelmshavener Baudezernent Klaus-Dieter Kottek [links] schmieden Wirtschaftpläne die  i r g e n d w a n n  einmal vielleicht Realität werden könnten?

So betrachtet nimmt das Wunschkonzert der ortsansässigen Verwaltungsstabes schon zynische Züge an. Insgesamt  betrachtet klingt das eher nach Verzweiflung und gezielter Desinformation, als nach real existierendem Verständnis für Grundlegendes. Es könnte sich aber auch um den Beginn des Ausverkaufes von Wilhelmshaven handeln, den Andreas Wagner ja schon ´mal mit der Privatisierung des Öffentlichen Nahverkehrs andeutete.

Zusammenfassung:
Man ringt um den Haushalt, stellt Minderheitsgesellschaftern nahe, die Führung bei hauptsächlich staatlichen Projekten zu übernehmen und im gleichen Atemzug verlangt man von Investoren, dass sie möglichst viel Geld mitbringen, vorher das Grundstück durchsanieren, und möchte auch noch federführend bei Projekten mitwirken?

Das war jetzt etwas kryptisch und dürfte wohl zu den größten Widersprüchen eines Oberbürgermeisters zählen, auf dessen Lauf-Shirt einmal stand:
Zitat: " Wer Wagnert gewinnt"
und der der ´mal gesagt haben soll:
Zitat: " ... Wilhelmshaven geht besser! ... "


Wer Oberbürgermeistert gewinnt? - mitnichten!

Das neueste Gerücht ist, das Oberbürgermeister Andreas Wagner die Stadt in 5 Jahren entschuldet haben will! Er kann in diesen 5 Jahren ja schon ´mal Vorbild sein und wenigstens die geschätzten Tantiemen von 30.000 - 40.000 Euro aus seiner Aufsichtsratstätigkeit in den Wilhelmshavener Komplementär-GmbHs an gemeinnützige Einrichtungen spenden, das hätte doch was!

Das war unser kleiner Ausflug in den "Gaga-Ismus" von Wilhelmshaven - wir ringen um Fassung - ´mal wieder - ganz ehrlich!

Fortsetzung folgt, aber nicht - i r g e n d w a n n !


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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