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GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
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Angriff auf Deutschland – Vernichtung auf breiter Front
15|03|2013



Bis heute vielfach stigmatisiert: Hartz IV Bezieher.

Wer nicht nur in den letzten Wochen die Nachrichten etwas konzentrierter, Ziel gerichteter gelesen hat, der muss zu dem Ergebnis kommen: ein Angriffskrieg auf Deutschland ist in der Vorbereitung.

Die Protagonisten sind nicht etwa China, Nordkorea oder der Iran, nein: es sind so genannte hoch angesehene Personen wie der Alt-Kanzler Schröder im Verbund mit einer Frau von der Leyen und natürlich seinen Parteifreunden Steinbrück, Steinmeier und Gabriel. Und selbstredend dürfen die üblichen Verdächtigen nicht fehlen, die da Christoph Schmidt, Klaus Zimmermann und Thomas Straubhaar heißen, immer wieder gerne von den Mainstream-Medien als Experten herhalten dürfen, jedoch getrost als Voodoo-Ökonomen bezeichnet werden dürfen. Der Angriff auf das Land findet also völlig legal und ohne ein Konzept der Abwehr statt. Die Kriegsführer dürfen sich gar einen kräftigen Beifall abholen. Keine Gegenwehr weit und breit zu sehen. Ist eine solche im Anmarsch, wird sofort und mit allen Waffen unmittelbar zurück geschlagen.

Was ist passiert? Was wird passieren?

Das Zauberwort heißt Agenda 2020 und soll man besser sagen das Kampfwort, die Parole. Die genannten Personen planen unverhohlen nach einen weiteren Abbau des Sozialstaates. Und damit kein Missverständnis aufkommt: dieser Sozialstaat hat nichts mit Wohltaten zu tun, sondern es geht um den Zusammenhalt dieser, unserer Gesellschaft. Es geht darum, dass Menschen arbeiten können, ihrer Leistung entsprechend einen ordentlichen Lohn bekommen und nach einem arbeitsreichen Leben eine Rente erhalten, die solidarisch von allen Menschen finanziert wurde. Und diese Solidarität muss gleichermaßen auf unser Gesundheitswesen angewendet werden. Es ist einfach immer wieder ärgerlich, wenn unterschwellig so getan wird, als wenn mensch Lust hat krank zu werden, krank zu sein. Dieses Land durfte sich Jahrzehnte lang mit Recht rühmen ein Solidarsystem installiert zu haben, dass sich weltweit sehen lassen konnte. Nun ist man dabei, dies mit allen Mitteln zu zerstören, platt zu machen.

Mehr als zynisch muss man hören, wie man nach mehr Eigenverantwortung ruft.

Was soll das heißen? Die Menschen haben eigenverantwortlich einen Beruf erlernt, eigenverantwortlich einen Arbeitsplatz gesucht und wie wir zunehmend zur Kenntnis nehmen müssen, diesen nicht mehr zwingend bekommen. Zeitverträge, Leiharbeit, niedrige Löhne sind doch keine Erfindung von irgendwelchen linken Spinnern. Es ist die bittere Wahrheit, die wahrnehmende Realität.

Wenn nun eine Agenda 2020 in der Diskussion ist, dann muss man genau hinschauen, wie der Angriff auf Deutschland aussieht.

Das ist die Sprache von "die Deutschen sollen so lange arbeiten wie sie wollen [verdeckt, eigentlich fast offen wird von Rente mit 70 gesprochen]". Dann ist die Rede von "die Deutschen müssen sich auf eine höhere Beteiligung bei den Gesundheitskosten einstellen". Dass das Rentenniveau auf 43% abgesenkt wird, ist ja bereits beschlossene Sache - von schwarz bis rot und von gelb bis grün, da war man sich einig. So etwas nennt man Große Koalition. Und das so genannte soziale Gewissen der CDU, die immer lächelnde Ursula spricht unverhohlen und frech davon, dass die Agenda 2010 sozialer gestaltet werden muss. Was heißt hier sozialer? Denn die mit dem schwarz-gelben "Sparpaket" im Jahre 2010 verabschiedeten Kürzungen gingen überwiegend zu Lasten der Arbeitslosen: Die Zuschläge beim Übergang vom Arbeitslosengeld I in Hartz IV für Arbeitslose wurden gestrichen; die monatliche Pauschale, die von der Bundesagentur für Arbeit für Arbeitslose an die Rentenversicherung bezahlt wurde, wurde gestrichen; das Elterngeld für Hartz-IV-Empfänger in Höhe von 300 Euro im Monat wurde gestrichen.

Das darf man nicht sozialer nennen, sondern: Das System soll vernichtet werden.

Und wer sich die Forderung seitens der FDP vor einigen Tagen genau vor Augen gehalten hat, nämlich: die Pferdefleisch - Lasagne an die Tafeln abzugeben, nach dem Motto "die sollen auch mal Fleisch essen", ist durch Zynismus nicht zu übertreffen. Die FDP sagt natürlich nicht, dass es ein Skandal ist, dass es in einem reichen Land wie Deutschland Tafeln geben muss. Es wird ja auch billigend in Kauf genommen; von der Leyen lobt ja auch den Einsatz der ehrenamtlich Tätigen in diesem Bereich. Armut wird salonfähig.

Oder ein anderes Beispiel aus den vergangenen Tagen. Eine psychiatrische Klinik in Niedersachsen musste sich dem Vorwurf aussetzen, Bewohner zusammen in einer Vorhalle unter Neonlicht "zusammengekarrt" zu haben, um diese besser im Auge zu haben. Na bitte, geht doch. Das Ganze gipfelte dann noch in der Aussage der Leiterin, in dem sie sagte: "Die Menschen werden bei uns nicht geschlagen". Da darf man doch richtig froh sein. Nicht gesagt hat sie, aber vielleicht gemeint: die Bewohner bekommen jeden Tag ein Glas Wasser und jeden zweiten Tag eine kleine Mahlzeit. Kurzum: verdursten und verhungern müssen sie nicht. Das ist deutscher Alltag.


Und was muss ich hören, wobei dieser Mensch nicht ganz unrecht hat, so lange die Deutschen zu essen haben, stehen die nicht auf. Man könnte geneigt sein zu sagen "der Deutsche ist träge, faul". Er wird natürlich täglich manipuliert. Es werden ihm "Experten" in den Talkshows serviert, die ja recht haben müssen. Sie hinterfragen nicht [auch die Journalisten nicht], wo wem werden diese Experten bezahlt, wer hat sie geschickt, was müssen sie sagen.

Es ist alles nur noch grausig. Und sich zurück zu ziehen, nichts mehr wahr zu nehmen, die Zeitung nicht mehr zu lesen, den Fernseher schwarz zu lassen, am besten gleich aus dem Fenster werfen, geht doch nicht wirklich. Ich kann doch als sensibler Mensch nicht die Augen vor der Realität schließen. Ich sehe doch die Not, das Elend, die Ungerechtigkeiten. Ich erlebe es am eigenen Leib wie der Staat mit Menschen umgeht, die ein Leben lang gearbeitet haben. Ich sehe die Menschen, die im Alter arbeiten gehen müssen, damit das Geld langt. Die allermeisten im Alter arbeiten nicht zu ihrem Vergnügen, wie einige immer wieder behaupten.

Aber Lüge steht in diesem Land auch ganz oben.

Gibt es eine Gegenwehr gegen diesen Angriffskrieg? Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, überzeugen.

Jörg Köhler

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