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GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
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Hütchenspiele in Wilhelmshaven?
02|08|2014



Der Banter See, Wilhelmshavens letzte Oase von den Bürgern Wilhelmshavens liebevoll entwickelt, könnte beim Hütchenspiel ebenso verschwinden, wie Inhausersiel, der Geniusstrand ...

Darf man das behaupten? Schließlich ist Hütchenspiel Trickbetrug ...

Sofern man die seit Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts bis heute hier in Wilhelmshaven erlebten Vorgänge als Hütchenspiel bezeichnete, wären statt drei, tatsächlich vier oder noch mehr Hütchen im Spiel ...

Eine ganz besondere Variante und insgeheime Ziel dieser hütchenspielenden Ratsleute dabei ist, so viele Hütchen wie möglich während eines Spielvorgangs verschwinden zu lassen, wobei zunächst nicht erkennbar ist, was unter den jeweiligen Hütchen versteckt ist. Das nicht weniger wichtige Ziel der Hütchenspieler ist aber, den Einsatz, den die Mitspieler zahlen, ganz schnell zu kassieren. Der berühmte? Nein, der berühmteste Hütchenspieler Franco Campana alias Salvatore würde sich heute voller Ehrfurcht vor dem Wilhelmshavener Rathaus verneigen ...

Weil die Mitspieler, also die Wilhelmshavener Bevölkerung, mitspielen will und sogar darf gem. § 3 Satz 1 der Niedersächsischen Gemeindeordnung, beteiligt sie sich mit entsprechendem Einsatz, um das Verschwinden eines, mehrerer oder aller vier Hütchen zu verhindern. Da stellt sich nebenbei die Frage, welcher Hütchenspieler seine Spielchen denn nicht zur Gewinnmaximierung nach eigenem Gusto gestalten würde?

Und schließlich hat ja eine Gemeinde die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendigen Mittel nach Maßgabe der Gesetze aus eigenen Einnahmen aufzubringen. Sie hat ihr Vermögen und ihre Einkünfte so zu verwalten, dass unter pfleglicher Behandlung der Steuerkraft die Gemeindefinanzen gesund bleiben ... steht jedenfalls in der Gemeindeordnung und deshalb sind Hütchenspiele offenbar auch so beliebt ...

Spielen wir doch dieses etwas andere Wilhelmshavener Hütchenspiel erstmal mit nur vier Hütchen, und los geht´s:
Oberbürgermeister Eberhard Menzel - er wurde immer Ebi genannt - eröffnet das erste Hütchenspiel und brüllt laut "Rien ne va plus". Und sofort beginnt das Rathaus, die Hütchen blitzschnell hin- und herzuschieben und hektisch zu mischen und der Högerbau hofft, dass die Mitspieler nicht erkennen, was unter den vier Hütchen jeweils versteckt ist. Den Wilhelmshavenern wird regelrecht schwindelig, wie das Rathaus Jahr für Jahr und Jahrzehnt für Jahrzehnt alles so fix hinbekommt.

Die Mitspieler haben ihren ersten Einsatz gegen Vorkasse gelöhnt ... und schwupps fehlt schon eines der Hütchen. Die Mitspieler sind irritiert, sie sehen sich um und bemerken, dass das Dorf Inhausersiel von der Bildfläche verschwunden ist und dort plötzlich eine Müllkippe steht. Oberstadtdirektor Doktor Gerhard Eickmeier, kurz Eicki genannt, jubelt "Hurra, hurra, ich hab´s geschafft, endlich ist das mickrige Dorf weg, denn mit Müll verdient man viel mehr Kohle, als mit den paar lumpigen Steuereinnahmen. Dafür wird mich sogar die Queen adeln".

Prompt rufen die Mitspieler und ein paar Zuschauer empört "Scheiß Spiel, darauf kann nur das Wilhelmshavener Rathaus kommen!!!"

Im Rathaus sind sie offenbar genauso unzufrieden, aber nur aus dem Grunde, weil noch nicht alle Hütchen weg sind.  

Egal denken sich die Mitspieler, zahlen ihren neuen Einsatz und der oberste Spielleiter Ebi krächzt diesmal nur noch heiser "Rien ne va plus". 

Alle drei noch verbliebenen Hütchen werden erneut blitzschnell hin- und hergeschachert, und zwar so blitzschnell, dass sie kaum noch visuell zu erfassen sind ... das hütchenspielende Rathaus stoppt abrupt und schwupps: Jetzt sind nur noch zwei Hütchen übrig.

Diesmal hat es ausgerechnet den Geniusstrand erwischt. "Gott sei Dank" ruft Spielleiter Ebi "der Geniusstrand ist endlich weg, von dem Einsatz können wir erstmal den JadeWeserPort anzahlen, den Rest finanzieren die Bürger dann sowieso selbst und bevor die das merken, ist der JadeWeserPort dann schon fertig".

Die Mitspieler protestieren, einige von ihnen gründen sofort die Bürgerinitative gegen den JadeWeserPort, kurz Antiport, schließlich wollen sie ihren Geniusstrand wiederhaben.

"Das geht nicht, denn was weg ist, ist weg und lasst uns bloß in Ruhe mit euren querulatorischen Quengeleien und negativen Darstellungen unserer schönen Heimatstadt. Wieso wohnt ihr eigentlich noch hier in Wilhelmshaven?" rumort es gewaltig mit schon wütendem Unterton aus dem sich echauffierenden Ratsgemäuer.

Jahre später ... der oberste Spielleiter ist längst ausgewechselt worden ...
Der neue Spielleiter, der das auch alles viel besser kann und macht als vormals Ebi, ist jetzt der neue CDU-Oberbürgermeister Andreas Wagner, von seinen besten Freunden kurz als >Moin-Wagner< liebevoll begrüßt ...

"Wollt ihr nochmal mit uns spielen, wie damals? Es ist alles ja schon so lange her und wir haben immer noch zwei Hütchen übrig. Habt ihr Lust auf ein faires, munteres Spielchen?" fragt Wagner mit einladender Miene und einschmeichelndem Ton die Wilhelmshavener.   

"Moin Wagner, wenn jetzt hier in Wilhelmshaven endlich mal fair gespielt würde, könnte doch die WZ mit dem Michalski verschwinden?" fragen die Mitspieler.

"Auf gar keinen Fall, denn die brauchen wir noch für die wichtigen Kommentare und Berichterstattungen wegen des Banter Sees und den Uferbereichen, was ja als Ausgleichsfläche für den Verlust des Geniusstrandes angedacht ist. Das ist ja wohl eine Unverschämtheit, sich hier unsere altehrwürdige Wilhelmshavener Zeitung, die uns redaktionell stets treu begleitet, einfach wegzuwünschen, das kommt ja gar nicht in Frage. Schließlich können wir es uns nicht leisten, dass unsere kommunalpolitischen Vorstellungen nicht in unserem Sinne gewürdigt werden ...

Also, wollt ihr nochmal mit uns spielen oder nicht?" fragt Wagner nun schon gereizt.

"Ist das auch keine Milchmädchenrechnung, die ihr uns da für unseren hohen Einsatz präsentiert?" fragen ihn die Mitspieler.

Wagner: "Nein, nein, so etwas machen wir bestimmt nicht, wir sind alles ehrbare Freizeit-Politiker, die außer ihren knappen Sitzungsgeldern nichts erwirtschaften."

"Na gut, wir spielen noch einmal mit euch" erklären die nun wieder mitspielenwollenden  Wilhelmshavener.  

Die beiden letzten verbliebenen Hütchen werden also schnell aufgestellt für ein neues Spiel und so wie vormals der gute alte Ebi, ruft Wagner nun laut "Moin und Rien ne va plus."

Nun bewegen die Hütchenspieler die beiden Hütchen in einem ca. eine Minute dauernden Wahnsinnstempo und die Mitspieler können nur noch über die neue rathäusliche und paragrafenreitende Arbeitsgeschwindigkeit staunen. Dann wird das Hütchenspiel urplötzlich gestoppt, die Mitspieler und Zuschauer sehen statt zweier Hütchen tatsächlich jetzt nur noch ein einziges.

Und Volltreffer:
Diesmal hat es das Hütchen mit dem Banter See erwischt, Hütchen und See sind weggezaubert, quasi wie in der Versenkung verschwunden.

"Wieso ist unser Banter See weg? Wo ist der geblieben? Das ist doch Wahnsinn!!!" beschweren sich nun die Mitspieler und tausende aufgebrachte Zuschauer beim obersten Spielleiter Wagner.

Wagner entgegnet: "Wir müssen doch dort alles neu gestalten, weil der Geniusstrand seit Jahren fehlt".

"Also gut" fragen die Mitspieler und Zuschauer "unser Banter See, der nicht mehr da ist, heißt jetzt Geniusstrand, oder sind wir schon ganz doof?"

"Nein, nein, da habt ihr was falsch verstanden, wir müssen doch eine Ausgleichsfläche wegen des nicht mehr vorhandenen Geniusstrandes schaffen und die haben wir im Bereich des Banter Sees vorgesehen. Natürlich heißt der Banter See dann weiter Banter See und zudem haben wir ja auch noch unseren Südstrand. Es gibt also genügend Bademöglichkeiten" erklärt der oberste Spielleiter Wagner ganz wichtig und vertrauenerweckend den Mitspielern und Zuschauern.

Das macht jene nachdenklich: "Ja, aber wenn es zwei Strände gab, also den Geniusstrand und den Banter See und es jetzt nur noch einen See geben soll, ist es dann nicht schietegal, wie der heißt? Das hat auch mit dem Südstrand überhaupt nichts zu tun, denn definitiv fehlt doch dann nach wie vor ein Strand und zwar der Geniusstrand. Kann es sein, dass ihr, wie ihr es zuvor schon mit den Voslappern gemacht habt, uns hier nach Strich und Faden verarschen und bescheißen wollt mit dem Argument der Schaffung einer Ausgleichsfläche?"

"Auf keinen Fall, meine lieben Spielfreunde, zum einen war das vor meiner Amtszeit und zum anderen wollen wir doch nur das Allerbeste für euch und eure, ja unsere Heimatstadt. Ihr dürft nicht alles glauben, was da so alles auf Demos und im Internet verbreitet wird von diesen ewigen Meckerfritzen, Querulanten und Miesmachern, die jetzt sogar von Planungswahnsinn reden. Mein Amtsvorgänger Herr Menzel hatte ja schon damals so recht mit der Frage, warum diese Leute hier noch in Wilhelmshaven wohnen" stellt Wagner gewichtig richtig.   

Die Mitspieler sind jedoch nicht überzeugt: "Das ist doch ein ganz mieser Trick, denn zwei minus eins ist eins und bleibt eins, Herr Wagner. Eine Ausgleichsfläche für den nicht mehr existenten Geniusstrand hätte bedeutet, dass das Banter See-Areal nicht angetastet wird, weil nämlich irgendwo außendeichs im Bereich des Jadewassers ein neuer Strand als Ersatz für den Geniusstrand geschaffen würde, das wäre unter Ausgleich zu verstehen gewesen. Euer Hütchenspiel ist eine einzige und superfreche Mogelpackung, ihr seid elende Betrüger!!!".     

"Meine lieben Mitspieler, als euer Spielleiter weiß ich doch um eure Sorgen und Nöte. Ihr braucht keine Bedenken, keine Angst zu haben, es wird alles gut und jetzt bitte keine Beleidigungen und Unterstellungen mehr ... wollt ihr nun noch um das eine verbliebene Hütchen spielen?" fragt Wagner und mit ihm hoffen die Stadträte klammheimlich, endlich zu gewinnen, sodass alle ihnen lästigen Hütchen schleunigst entsorgt wären.

Die Mitspieler entgegnen: "Auch wenn wir endlich mal gegen euch gewinnen möchten, wir haben doch kaum noch was, womit wir das Spiel bezahlen könnten".

Der Spielleiter beruhigt "Der Banter See wird wieder aus der Versenkung und umgestaltet und schöner und herrlicher auftauchen und vor allem viel mehr Einnahmen generieren als je zuvor. Ihr werdet sehen, dass das letzte Hütchen hier die wundersame Rettung für den Banter See bringen wird, nur Mut, meine lieben Mitspieler. Deshalb bekommt ihr für das  letzte Hütchenspiel hier von mir auch den günstigsten Kredit für den Spieleinsatz. Schließlich lautet mein Wahlspruch stets >Wer wagnert, gewinnt !!!<, das weiß ich ja auch aus eigener Erfahrung, mit mir gewinnt ihr also immer". 

Die Mitspieler sind zwar noch skeptisch, finden aber, dass zumindest der Spruch Zuversicht signalisiert, sodass sie zum letzten und entscheidenden Spiel einwilligen.
  
Und los geht’s:
Das eine verbliebene Hütchen wird hin- und her und kreuz und quer geschoben in einem Affenzahn, das hätte selbst Menzel nie hingekriegt ... so trickreich, dass nichts von dem Hütchen zu sehen ist. Mehrere Minuten vergehen und dann plötzlich steht das eine Hütchen wieder still und verlassen auf seinem Platz ...

"Wir haben gewonnen, endlich, endlich haben wir gewonnen" rufen die Mitspieler "Was ist denn unter dem Hütchen versteckt?" wollen sie, wie die Kinder am Heilig Abend vor dem Christbaum stehend, auf den Weihnachtsmann und die Geschenke wartend, vom Spielleiter Wagner nun erwartungsvoll wissen.

"Das könnt ihr euch gern aussuchen und wir werden alles aus dem Hut zaubern, was machbar ist" sagt Wagner im Augenblick feierlicher Besinnung, "von der Südzentrale bis hin zum Rathaus haben wir so ziemlich alles im Angebot und bereitgestellt für den Schlussverkauf. Dafür sind neue Hütchen leider notwendig, wie jene Hütchen eben, mit denen ihr mit uns zusammen immer sehr gern gespielt habt. Unseren supergünstigen Kredit aber bekommt ihr nicht mehr, die Stadt muss schließlich sparen, weswegen sie diese besondere Variante des Hütchenspiels ja auch erfunden hat. Erfolg kommt also nicht von ungefähr und wir werden diese gute und erfolgreiche Phase auf jeden Fall weiterführen".



Hans-Günter Osterkamp

Kommentare

non nomine
"Am günstigsten für Wilhelmshavens Zukunft wäre es, wenn die neuen "drei blauen Jungs", das Trio infernale des Wahnsinns [Planungs- und Überheblichkeits-], einfach ihren Hut nähmen. Dann wäre der Weg frei zu einer Rückkehr der Demokratie und Mitbestimmung der Wilhelmshavener Bevölkerung und Nicht-Groko-Fraktionen im Rat. Als Ausgleich für das Camper- und Urlauber-Idyll Geniusstrand den Wilhelmshavenern den Banter See auch noch wegzunehmen [wegzuplanen], ist allerdings schon der Gipfel der Unverschämtheit der drei Herren, die den Wilhelmshavenern in der Tat das Fürchten lernen. Halten die die Wilhelmshavener eigentlich für total blöd, das die das nicht merken, was wirklich dahinter steckt?

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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