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Kunst + Honig = Kunsthonig
25|01|2014



Schandmal, echte Kunst, Ausdruck von Unzufriedenheit, Schmiererei ... In Wilhelmshaven wird es Zeit für eine Diskussion über Kunst und nicht über Kunstimporte als Platzhalter.

Seiner Stadt eine Bildungslücke als Kunstimpuls einprägen zu dürfen, ist schon ein Privileg, bemißt aber auch die Kulturferne derer, die das unter dem Aspekt "künstlerisches Schaffen" fördern und eben auch finanzieren.

Man kann alte Häuser mit kriegsbedingten Kahlseiten versuchen aufzuhübschen, auch, wenn das Umfeld 68 Jahre nach den Bomben immer noch stark daran erinnert. Man kann die kahlen Flächen bunt machen und mit Motiven versehen und klar, die Malerarbeiten sind von bemerkenswerter Fertigkeit, aber Kunst ist das nicht. Wer das glaubt, wird auch "Malen nach Zahlen" für kreativ halten. Dann wird auch die Prilblume auf der Badezimmerkachel zum Kunstwerk.

Gewöhnt an die Superlativen Wilhelmshavens ist es schon fast kleinlich noch überrascht zu sein. Das Ausrufen eines kleinen Flugplatzes zur zentralen Drehscheibe Europas, das südliche Deichvorland mit Acapulco gleichzusetzen, das ach so tiefe Fahrwasser, dem durch ständiges Ausbaggern die Tiefe erhalten werden muß, die industrielle Drehscheibe, die keinen mehr schwindelig macht, außer ein paar Wirtschaftsdarstellern der politischen Laienspielgruppe vor Ort, die haltlose Großmannssucht allenthalben unterstützt vom Bläh der einzigen Ortszeitung. Und trotzdem ist man überrascht und steht jeder neuen "Sensation" gegenüber wie ein Wachträumer, gefangen in einer hybriden Endlosschleife und fragt sich:
Hört denn keiner die Weckrufe?

Hat die gesunde, frische Seeluft eventuell doch Nebenwirkungen? Zumindest benebelt irgendetwas die klare Sicht auf Kunst und Kultur. Mag der Wunsch nach einem Pumucklmuseum noch mit Entbehrungen der Kindheit zusammenhängen, ist der Plan die Stadt Wilhelmshaven durch Bemalen ihrer Häuser zum "größten Kunstmuseum der Welt" zu machen allein mit frischer Luft nicht mehr zu erklären.

Vielleicht kann man die große Kunstfälscherwerkstatt auch überdachen, die Insassen hätten viel Freigang und die Pfleger könnten vor der Tür mal in Ruhe eine rauchen.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


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