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Gebündelter Unverstand, oder was sonst ...?
18|07|2014



Das Wilhelmshavener Feuerschiff ist ganz pötzlich in die Jahre gekommen, wie so vieles in Wilhelmshaven.

50tausend €uro [für die älteren Bürger Wilhelmshavens sind 100tausend D-Mark immer noch begrifflicher] haben die jadestädtischen Ratsmitglieder [sagt man eigentlich nach neuerer deutscher Rechtschreibung auch -mitgliederinnen?] beschlossen für eine Analyse des Zust andes des am Wilhelmshavener Bontekai liegenden Feuerschiffes auszugeben.

50tausend Euronen haben sie mal eben so in den Taschen der steuerzahlenden Bürger locker gemacht.

Anderer Leut’s Geld ist gut auszugeben - diese Erkenntnis, diese Beurteilung meines Altvorderen über den ungezwungenen Umgang der Herrschenden mit Volkes Finanzen schon im 19. bzw. 20. Jahrhundert hat bis auf den heutigen Tag nicht ihre Grundlage verloren.

Nicht wenige Menschen im Lande sehnen seit altersher den Tag herbei, an dem amtliche Entscheidungsträger für ihre Fehlentscheidungen im Umgehen mit öffentlichen Geldern in Regreß genommen werden. Nur wird das in unserer Demokratur wohl nicht so schnell geschehen. Ein Volksentscheid nach Schweizer Muster an den parlamentierten Volksvertretern vorbei könnte da einzig eine Änderung bringen.

50tausend €uro mal eben so, um sich für dieses Geld von irgendeinem sachkundigen Geldscheffler von irgendwoher sagen zu lassen, was der Dame "Feuerschiff Norderney" am Wohlbefinden fehlt.

Im Kreise derer, die sich seit Jahren um dieses und anderes maritimes Kulturgut im an Kultur armen Kaisershaven kümmern, mühen und sorgen, findet sich ja garantiert auch niemand, der ehrenamtlich darüber befinden könnte. Diese Leute können "ihr" Schiff ja nicht kennen, weil sie zu nah dran sind am Desaster. Oder hat man sie etwa gar nicht gefragt?

Ein Übriges macht die Sache ja noch zu einer Horrorvorstellung für das jadestädtische Trio Infernale an der Spitze der Stadtregierung - wenn man diesen Machern und Kümmerern 50tausend €uro an die Hand geben würde - die würden es fertigbringen und glatt etwas dafür im und am Objekt machen. DAS wäre doch furchtbar - DAS ist doch offensichtlich gar nicht gewollt - man will das Ding loswerden, wie vieles andere in der Stadt auch - nur vorher sollen die Bürgerpinunsen aus dem Stadtsäckel noch irgendwelcher Leute Taschen füllen. Es muß sich ja lohnen. Wie sonst anders ist der Nachsatz des Ersten Bürgers der Kommune zu deuten, wenn er unmittelbar an den "Bewilligungsbeschluß" die Verlautbarung anhängt, dass für die notwendige Sanierung des Feuerschiffes von nirgendwo und aus keinem Topf Gelder fliessen würden. Das ist doch die klare Ansage, dass das Feuerschiff in absehbarer Zeit verschrottet wird. Bei Schiffen heißt es ja abgewrackt, aber zu Schrott wird sie dann trotzdem.

Dieses Verhalten des Oberbürmeisters erinnerte mich fatal an eine Satire, in der ein "auf Taille gekleideter Anzugträger" mit einem edlen aber schon etwas angejahrten Gepäckstück bei einem Goldschmied vorstellig wird, und diesen bittet, dem Koffer doch einen kunst- und wertvollen Griff anzupassen, damit er das gute Stück dann besser fassen und auf den Müll befördern könne.

Eine Frage sei mir zum Schluß noch gestattet - wo, bitte, bei welchem Kunstschmied kauft die Spitze der Stadtverwaltung bzw -parlamentes diese Menge Nasenringe, an denen sie die Masse der Bürger der Stadt nun schon eine Weile durch die Manege führt?

Ewald Eden


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