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Obama: Die Vorletzte
22|01|2015



Trotz aller negativen Vorzeichen wird der Amerikanische Traum nicht in Frage gestellt.

Etwa 30 Millionen Amerikaner verfolgten die Rede ihres Präsidenten zur Lage der Nation. "Das ist bürgerliches Engagement im besten Sinne", schreibt DIE WELT.

Ob es die, im Rahmen des Nahrungsergänzungs-Hilfsprogramms [SNAP] lebenden Lebensmittelmarkenempfänger waren, weiß man nicht. Seit 2001 [17,3 Millionen] ist die Anzahl der Hilfsbedürftigen auf 47,7 Millionen angestiegen und allein in der Amtszeit Obamas um 30 Prozent erhöht worden. Solche Erfolge bleiben in seiner Rede leider unerwähnt.

Aber Weltherrscher will man sein und Vorbild.

Eine zerbröselte Infrastruktur, vergammelnde Häuser, ein zutiefst verschuldetes Land, Frackingerdbeben lassen Städte wackeln, ganze Landstriche sind durch Atomversuche radioaktiv verseucht, Terrorangst und Rassismus bedrängen das Leben. Vorbildlich.

Aber alles wird gut, wenn nicht gar noch besser. Und der Präsident schließt mit einer Bilanz, die er wohl gern in den Geschichtsbüchern über sich läse [nt-v]: "Nach 15 Jahren in diesem neuen Jahrhundert haben wir uns aufgerichtet, den Staub abgeklopft, und uns wieder darangemacht, Amerika neu aufzubauen. Wir haben ein neues Fundament gelegt. Es ist an uns, eine hellere Zukunft zu zeichnen. Lasst uns dieses neue Kapitel beginnen – zusammen – und lasst uns mit der Arbeit gleich jetzt beginnen."

So heroisch kann man bisheriges Versagen und Schludern auch eingestehen.

Und man hat schon viel erreicht, besonders in technischer Hinsicht. Da sind nicht nur die Marsmissionen oder die Herstellung von Flüssigtreibstoff aus Solarenergie, sondern auch die Erfindung "revolutionärer neuer Prothesen, sodaß ein Veteran, der seine Arme für dieses Land gab, wieder Fangen spielen kann mit seinen Kindern". …

Schluck! - Wofür so Kriege doch gut sein können.

Auch weltpolitisch ist Aufbruch und missionarischer Vorwärtsdrang angesagt. Darum fordert Obama vom Kongreß freie Hand für "starke neue" Handelsabkommen mit Europa und Asien, denn 95 Prozent aller Konsumenten lebten außerhalb der USA. Man dürfe diese Märkte nicht anderen überlassen. - Größenwahn?

"China will die Regeln für die am schnellsten wachsende Region schreiben", klagt Obama, "warum sollten wir das zulassen?", fügt er friedfertig hinzu, "Wir sollten diese Regeln schreiben". - Friedensnobelpreisträgermäßig gesprochen, oder?

Russland "mit seiner erschütterten Wirtschaft" hält er "für isoliert". Den Zusammenschluß der BRICS-Staaten, Brasilien, Rußland, Indien, China und Südafrika, einer Vereinigung besonders stark aufstrebender Volkswirtschaften, erwähnt er nicht. Rußland, glaubt er, habe er bereits mit dem Inszenieren eines Ukrainekrieges isoliert und China, das er seinen Regeln unterwerfen will, sollte sich wohl besser auch schon mal warm anziehen.

Wenn Obama wüßte, daß der Nato-Staat Türkei mit dem Beitritt zu den BRICS- Staaten liebäugelt und bald wohl auch das russische Gas transportiert, könnte er auch das bei seinen Planungen als Verstoß empfinden. Das wären dann etwa 45 Prozent der Weltbevölkerung, also fast die Hälfte "seiner" Kunden im US Supermarkt Erde. Von wegen Konkurrenz belebt das Geschäft. Nicht mit Amerika.

Ob Obama den Iran zu seinem Kundenpotential rechnet, hat er nicht gesagt. Bei 95 Prozent potentieller Kunden müßte eigentlich auch jeder Feind schon eingerechnet sein. Aber mit etwas überzeugender Akquise, energisch vorgetragen …
Da wird die Prothese zum Wirtschaftsfaktor.

Dafür aber betont Obama die Notwendigkeit, die Bürgerrechte hoch zu halten, und meint damit, wie DIE WELT hervorhebt, die Spionagetätigkeiten auch im befreundeten Ausland fortsetzen zu wollen.

"Laßt uns dieses neue Kapitel beginnen – zusammen – und lasst uns mit der Arbeit gleich jetzt beginnen", sprach der Präsidenten in seiner vorletzten Rede zur Lage der Nation. Der Kongreß war begeistert und klatschte sich die Finger wund.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


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