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BISMARCKDENKMAL Enthüllung +++
Bild: screen.arteLängst übernehmen große Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Kommunikationsignoranz
05|03|2015



Im Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch wird seit Jahren solide Arbeit in Sachen Aufbau einer Medizinlandschaft geleistet.

Eine Enthüllung in Sachen "verfehlte Krankenhauspolitik" in Wilhelmshaven folgt nun auf die nächste.

Den "hochinvestigativen" Teil findet man beim Lokalen Heimatblatt am 03-03-2015 allerdings erst auf Seite 9.

Wahrscheinlich war nicht genug Platz für soviel belastendes Enthüllungsmaterial, das die LeserInnen in der Regel erst dann zu sehen bekommen, wenn schon alle anderen darüber berichtet haben.

Im Jeverschen Wochenblatt gab es zwischenzeitlich einen Kommentar, der die kritischen Aspekte wie z. B. die Familienzusammenführung von Reinhold Keil und seiner Lebensgefährtin oder die gemeinsame Geschäftsführerfrage sehr kritisch beleuchtet:
Zitat: " ... Für mich stellt sich die Frage, warum WHV sich nicht für Frank Germeroth als gemeinsamen Geschäftsführer für WHV und FRI entscheiden wollte. Denn laut bisheriger Berichterstattung gab es hierfür ein großes Plus: die Ärzteschaft der WHV-Einrichtungen war dafür. In anderen Regionen sind Fusionen genau am Veto der Ärzteschaft gescheitert. Nun hat man einen Mann von außerhalb geholt, der medial auch noch damit zitiert wird, dass er seine Lebensgefährtin gern als künftige Arbeitskollegin hätte. Ich bin sprachlos!! ... "
[Quelle: Jeversches Wochenblatt | 02-03-2015 | Angela Dankwardt]

Besonders die abgebrochene Konversation zwischen dem Reinhard-Nieter-Krankenhaus und dem Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch bewegt die Gemüter:
Zitat: " ... Die Bedenken, die Germeroth in mehreren Briefen an die Entscheidungsträger in WHV zum Ausdruck gebracht hat, einfach durch Nichtbeantwortung zu ignorieren, ist dreist. Wer will so zusammenarbeiten? Dennoch hat sich der Geschäftsführer in Sanderbusch nicht in die Schmollecke verzogen, sondern ist wegen der Wichtigkeit der Thematik am Ball geblieben. ... "
[Quelle: Jeversches Wochenblatt | 02-03-2015 | Angela Dankwardt]

In Wilhelmshaven, und das ist eher selten, hat sich sogar die Ärzteschaft für eine gemeinsame Geschäftsführung in Sande und Wilhelmshaven ausgesprochen. Das ist natürlich nicht kompatibel mit der jadestädtischen Oberzentrumsarroganz. Deshalb setzte man nach Erscheinen des Ärtzebriefes auf dem Bürgeportal multimedial mit dem Lokalen Heimatblatt einen Schlusspunkt unter die Diskussion, in dem sich die Ärzteschaft des Reinhard-Nieter-Krankenhauses, erdreiste hatte, eine eigene Meinung zu haben.

Abwerbung


Andrea Aulkemeyer: Kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht gleich ganze Stationen anderer Krankenhäuser abzuwerben.

Besonders intellgent aber dürfte der Versuch gewesen sein, gleich eine ganze Stationen eines Krankenhauses abwerben zu wollen, wenn man vorher vereinbart hat, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren zu wollen. Andrea Aulkemeyer soll unseren Recherchen nach sogar mit dem von der Stadt gesponserten Firmenwagen des Reinhard-Nieter-Krankenhauses beim Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch vorgefahren sein.

Auch Reinhold Keil, der Nachfolger von Aulkemeyer ist in dieser Hinsicht kein Kind von Traurigkeit. Er wollte in zwei Terminen den äußerst begehrten und erfahrenen Geriater Peter Plettenberg vom katholischen St. Johannes Hospital in Varel [Hospitalgesellschaft Jade-Weser] abwerben, der ca eineinhalb Jahre vor der Schließung des St. Willehad Hospitals in Wilhelmshaven eine Station zur Altersheilkunde aufgebaut hatte, dann aber wegen des Fusions-Chaos in Wilhelmshaven nach Varel wechselte. Da Geriater nicht wie Sand am Meer auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind, nimmt auch Reinhold Keil billigend in Kauf, ein anderes Krankenhaus bewusst zu schädigen.

Diese allzu durchsichtige Verdrängungsstrategie kann gar nicht im Sinne eines Sozialministeriums sein, das darum bittet, verstärkt und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Für das Klinikum Wilhelmshaven [vormals Reinhard-Nieter-Krankenhaus] ist das natürlich mit einer Spezialisierung verbunden. Dafür braucht es eine objektive Marktanalyse, die dem Willen vorausgehen muss und selbstverständlich abgestimmte Verhandlungen mit den Geschäftsführern der umliegenden Krankenhäuser auf Augenhöhe. Man muss sich auch fragen, ob das zukünftige Krankenhaus in Wilhelmshaven überhaupt noch so groß sein muss, wie bisher. Betrachtet man den demografischen Wandel, d. h. tritt er ein, dann dürfte das objektiv betrachtet schwierig zu begründen sein.

Für Wilhelmshaven bedeutet dies ein hohes Mass an Überwindung, denn dazu gehört auch eine objektive Selbstbetrachtung. Im Moment und wie seit Jahrzehnten üblich, geht von Wilhelmshaven eine arrogante Kirchturmpolitik aus, gemischt mit der desaströsen Basis "Hoffen, Bangen und Belügen".

Einseitiger Kooperations - und Konversationsabbruch

Frank Germeroth beklagt in seinen Schreiben an das Wilhelmshavener Krankenhaus den Mangel am Willen, wirklich zusamenarbeiten zu wollen und wartet bis heute auf eine Antwort:
Zitat: " ... Sehr geehrte Frau Aulkemeyer,

wie der Berichterstattung der Presse zu entnehmen ist, konnten Sie mit dem St. Willehad Hospital die Rahmenbedingungen für die Gründung einer gemeinsamen Krankenhausgesellschaft definieren und beabsichtigen die Umsetzung im Sommer diesen Jahres. Ihr Mut und Engagement für diesen Schritt verdient Respekt und ermöglicht beiden Gesellschaftern eine langfristige Perspektive, auch zukünftig die verantwortungsvolle Aufgabe der Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wilhelmshaven wahrzunehmen.

Bisher haben Sie uns als Kooperationspartner in diesen Prozess nicht einbezogen, obwohl ich Ihnen in einer Mail vom 2.10.2012, die ich Ihnen als Anlage erneut übersende, eine mögliche gemeinsame Vorgehensweise vorgeschlagen hatte, verbunden mit der Bitte um ein Gespräch. Leider haben Sie bisher die Mail nicht beantwortet, vielmehr wurde der seinerzeit für den 18.10.2012 vereinbarte Gesprächstermin von Ihnen abgesagt. Ebenfalls waren wir Ihrem Wunsch nachgekommen und hatten alle bereits organisierten Termine der Arbeitsgruppen abgesagt, auch hier haben Sie bisher leider keine Vorschläge unterbreitet, wie und wann das Projekt fortgeführt werden soll. Die Beschlüsse der Lenkungsgruppe vom 20.09.2012, die ich ebenfalls als Anlage übersende, sind somit gänzlich nicht umgesetzt. ... "
[Quelle: Brief von Frank Germeroth an Andrea Aulkemeyer | 11-03-2013]


Diese Sätze sprechen Bände und sollten auch ´mal in den Kreis des Aufsichtsrates des Wilhelmshavener Krankenhauses vordringen, der diese Schreiben wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen sollte, damit er auch weiterhin "mit einer Stimme" alles abnickt, was dazu beiträgt, die anderen Krankenhäuser, die im Gesamtranking locker über dem Reinhard-Nieter-Krankenhaus [heute Klinikum Wilhelmshaven] rangieren, bewusst zu verdrängen. Das bedeutet auch, dass man in Kauf nimmt, die Gesundheitslandschaft Wilhelmshavens quasi vorsätzlich zu schädigen und somit zu verschlimmbessern.

Wer glaubt, dass Frank Germeroth nicht in die Zukunft sehen kann, ganz im Gegensatz zu Wilhelmshaven, der irrt:
Zitat: " ... Wie im 1. Absatz bereits erwähnt, wurde ein wesentlicher Aspekt bisher nur am Rande betrachtet: Wie sieht die zukünftige Versorgungsstruktur in WHV und Friesland aus? Ich unterstelle hierbei zukünftig drei Standorte, nämlich WHV, Varel und Sande. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der sich gravierend auf die Krankenhäuser und deren Leistungsangebot auswirken wird (z.B. Gyn./Geb.↓, geriatrische Erkrankungen↑↑, dementielle Erkrankungen!↑↑), der Gewissheit einer psychiatrischen Unterversorgung (Vortrag Herr Dr. Robbers am 31.03.2011 in WHV), sollte eine medizinische Zielplanung erstellt werden, die auch eine Profilierung der einzelnen Standorte zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kooperation insgesamt berücksichtigen sollte, wie immer diese gesellschaftsrechtlich aussehen mag. Erst dann kann m.E. eine bedarfsgerechte und zukunftstaugliche Bettenplanung erfolgen. Kein Unternehmen tätigt Investitionen ohne genaue Marktkenntnis und vorherige Marktpotentialanalysen. Eine Zielplanung der Infrastruktur ermöglicht es in einem nächsten Schritt, die medizinischen und pflegerischen Strukturen dem zukünftigen Bedarf anzupassen unter Berücksichtigung von zweckmäßigen und wirtschaftlichen Betriebsabläufen und Organisationsstrukturen. ... "
[Quelle: Brief von Frank Germeroth an Andrea Aulkemeyer | 02-10-2012]

Trotz der Ignoranz beweist Frank Germeroth Humor:
Zitat: " ... Das 1. Quartal 2013 neigt sich dem Ende, Fortschritte wurden nicht gemacht und der bevorzugte Partner entnimmt Neuigkeiten der Presse.

Nun bitte ich Sie höflich darum, gemeinsam mit Herrn Ambrosy und Herrn Wagner kurzfristig ein Gespräch zu führen, um sich bzgl. der zukünftigen Gesundheitsversorgung unserer Region abzustimmen und die weitere gemeinsame Vorgehensweise festzulegen. ... "
[Quelle: Brief von Frank Germeroth an Andrea Aulkemeyer | 11-03-2013]

Null Reaktion ist auch eine Reaktion

Bis heute wartet der Geschäftsführer des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch auf eine Antwort aus Wilhelmshaven. Die könnte wie so oft, trotz der vernichtenden Kritik, wieder länger auf sich warten lassen, wenn sie denn überhaupt kommt, denn das jadestädtische Oberzentrum reagiert nur allzu gern verschnupft und bölkt gern über die Stadtgrenzen hinaus hanebüchenen Unsinn, weit entfernt jeder objektiven Realität.

Das beweist schon die Wilhelmshavener Politprominenz, die derzeit durch die GroKo aus SPD und CDU besteht, und sich allzu gerne in Sphären lobt und durch das Lokale Heimatblatt loben lässt, die so gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Frank Germeroth lässt offen, ob sich die Zerwürfnisse und der Wilhelmshavener Egoismus unter den Mantel einer konstruktiven Zusammenarbeit wieder zusammenführen lassen und wird dabei ziemlich deutlich:
Zitat: " ... Frank Germeroth sieht die Idee von einem Krankenhaus mit zwei Standorten (Wilhelmshaven und Sanderbusch) nach wie vor als sinnvoll an. Für weitere Alibiveranstaltungen sei man aber nicht mehr zu haben; vor neuen Kooperationsgesprächen müsste gemeinsam mit den Krankenkassen über die Kompensation des Schadens von 1,1 Millionen Euro gesprochen werden. Bis dahin werde das Nordwest-Krankenhaus seine eigene Agenda weiterverfolgen. "Das NWK ist schuldenfrei, es hat in vielen Bereichen Neubauqualität, und es ist top ausgestattet. Wir planen gerade den dritten Abschnitt der Modernisierung in den rund 23 Millionen Euro investiert werden sollen", sagt Frank Germeroth und fügt wie eine Kampfansage hinzu: "Das NWK war schon immer für Überraschungen gut". "
[Quelle: Jeversches Wochenblatt | 28-02-2013]

Fazit:

Es dürfte klar sein, wo die Schuldigen für das Zerwürfnis zwischen Friesland und Wilhelmshaven sitzen. Fraglich aber ist, was sie daraus machen und ob der Aufsichtsrat vom Reinhard-Nieter-Krankenhaus [heute Klinikum Wilhelmshaven] aus Wilhelmshaven sich auch zukünftig von jedweder Realität abkoppelt.

Frank Germeroth spricht in einem Radio Jade Interview von einer Zäsur, die dringend notwendig ist, bezüglich der Realität der gegenwärtigen Entwicklung der Medizinlandschaft zwischen Sande und Wilhelmshaven, und antwortet auf die Frage, warum es mit der Kooperation nicht mehr so funktioniert:
Zitat: " ... Ich hab schon lange und intensiv darüber nachgedacht, was die Gründe dafür sind, ich habe darauf keine Antwort gefunden und hab mich dann ´mal gefragt, warum oder wie ist es überhaupt zu diesem Projekt gekommen und ich will da ganz ehrlich sein, ich glaube, dass Herr Oberbürgermeister Wagner, nachdem er 2011 gewählt war, wollte er eine schnelle Lösung für das Problem Reinhard-Nieter-Krankenhaus und deswegen hat er um dieses Thema für sich zu befrieden, den Weg der Kooperation eingeschlagen. Ich fühle mich heute, im Jahr 2015 als Platzhalter, so fühle ich mich, er hat uns als Platzhalter gebraucht. ..."
[Quelle: Radio Jade | Kooperation zwischen NWK und Klinikum Wilhelmshaven belastet | 03-03-2015]

Die Geschäftemacherei rund um die geplatzte Fusion, die Interessenkonflikte, das ganz zufällige Verschwinden von ca 11 Millionen Euro privater Schulden des St. Willehad Vereins oder die Verschenkungsaktion von 10.000 Quadratmeter Grundstück in bester Stadtlage mit einer vollständigen Krankenhausimmobilie zu einem Spottpreis von 220.000 Euro sollten allerdings auch endlich ´mal ins rechte Licht gerückt werden.

Zu alldem schweigt die Geschäftsführung des Wilhelmshavener Krankenhauses, der Oberbürgermeister Andreas Wagner und die Politprominenz von CDU und SPD. Letztere hat ja einen internen Parteistreit medial unter Zuhilfenahme des Lokalen Heimatblattes niedergelegt. Offiziell wurde trotz weiterer heftiger interner Parteidiskussion das Motto ausgegeben: "Friede, Freude Eierkuchen".


Oberbürgermeister a. D. Eberhard Menzel zu seinen besten Zeiten.

Das scheint aber der alte Oberbürgermeister Eberhard Menzel, nicht so zu sehen, der das Reinhard-Nieter-Krankenhaus sukzessive renovieren und modernisieren lassen wollte. Mit ihm wird zur Zeit vor Gericht abgerechnet, denn seine Krankenhauspolitik soll, was die Finanztransaktionen innerhalb der Gesellschaften rund um das ehemalige Reinhard-Nieter Krankenhaus angeht, nicht so ganz durchsichtig gewesen sein, um es ´mal milde auszudrücken.

Auch Menzel hätte, wie es zu seiner Amtszeit intern gefordert wurde, die Zusammenlegung der Krankenhäuser auf "der Grünen Wiese" vor über 10 Jahren anschieben können, aber auch er hat den Zeitpunkt quasi verschlafen. Vielleicht hätten wir die heutigen Probleme gar nicht, wenn schon damals Friesland und Wilhelmshaven miteinander konstruktive Konzepte ausgearbeitet hätten.

Der Oberbürgermeister a. D. muss sich z. B. genauso vorwerfen lassen, das Prinzip von "weniger Geld für die gleiche Arbeit" im Wilhelmshavener Krankenhaus eingeführt zu haben. Er wollte sogar juristisch verhindern, dass die Bediensteten des Reinhard-Nieter-Krankenhauses streiken oder ihr Recht auf Demonstration wahrnehmen, ganz zu schweigen von den Auszubildenden, die ungefähr 30 Prozent weniger Geld bekamen, als die im Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch.

So betrachtet liest sich seine Kritik am Establishment ein wenig wie "Live-Satire":
Zitat: " ... Massive Kritik aus der Partei: Die Wilhelmshavener SPD schafft sich ab ...

... Ich muss am Sonnabend wohl auf einer anderen Veranstaltung gewesen sein als die Herren Block und Föhlinger, die mit freudentränenumflorten Augen, von niemandem legitimiert, von einer „konstruktiven Diskussion“ sprechen. Die Unfähigkeit und der Dilettantismus des SPD-Kreisvorstandes, einen statutenfesten Sonderparteitag zu organisieren, ist genauso schlimm wie das „System Föhlinger“, das im Vorfeld massiven Einfluss auf einige Mitglieder des Kreisvorstandes nahm, damit diese dem Sonderparteitagnicht zustimmten. Wenn es stimmt, dass sogar von der CDU der Versuch unternommen wurde, mit Hinweis auf Mandatsverluste Einfluss zu nehmen, fragt man sich, wo man ist. ...

... Dann hätte er auch über die Vorgänge beim Verkauf der städtischen Altenwohnanlagen sprechen können, wo mittlerweile die Beschäftigten in der Luft hängen und den mit TvöD-Verträgen ausgestatteten städtischen MitarbeiterInnen von Führungskräften des Personalamtes gesagt wird, man hätte keine Verwendung für sie, wenn sie bei der Stadt bleiben wollen. ... "
[Quelle: Lokales Heimatblatt | Eberhard Menzel | Oberbürgermeister a. D. | 04-03-2015| Leserbriefe]

... und ´mal ganz ehrlich, schon zu seiner Zeit wurde in der SPD "gemobbt, ausgegrenzt und mit dem Entzug von Gremiensitzen bedroht". Das "System Föhlinger" unterscheidet sich vom "System Menzel" eigentlich nur durch den Austausch von Köpfen. Zusammen mit der Hofberichterstattung bilden das Lokale Heimatblatt und die Wilhelmshavener Parteien einen beinahe undurchdringlichen Filz, der Wilhelmshavens Bestimmung wäre, gäbe es keine sozialen Netzwerke, das Internet überhaupt und natürlich anderen Medien wie Blogs oder seriöse Zeitungen.

Inzwischen hat sich das aber geändert und so kann man schon fast behaupten, das sich das Lokale Heimatblatt genau so abschafft, wie die Wilhelmshavener SPD.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen des Schriftwechsels zwischen dem Reinhard-Nieter-Krankenhaus und dem Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch.

Es ist immer wichtig sich ein eigenes Bild zu machen, auch von einem abenteuerlichen Zweckjournalismus, von dem wir gehört haben, dass es Leute geben soll, die dafür auch noch Geld bezahlen.

Hals und Beinbruch - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif


Download:
Schriftwechsel zwischen RNK und NWK
Brief | Peter Debring an den Aufsichtsrat des Reinhard Nieter Krankenhaus

Literaturempfehlung:
Persönliche Haftung von Managern und Aufsichtsräten | beck-shop.de

Links:
02|03|2015: Klinikum Wilhelmshaven: Frank Germeroth tobt
26|02|2015: Attacke – Nein Danke!
20|02|2015: KLINIKUM Tumorzentrum für Freundin des Chefs
09|02|2015: RNK feuert Chefanästhesisten
23|01|2015: Realitätsverweigerung auf höchstem Niveau
14|10|2014: Neo-liberale Personalentscheidung der Wilhelmshavener SPD nicht nachvollziehbar
20|06|2014: Korpsgeist soll Demokratie ersetzen
18|06|2014: Macht die Groko aus CDU und SPD Wilhelmshaven kaputt?
17|06|2013: Mit aller Kraft - Rückwärts!
14|05|2013: "Vetternwirtschaft" und "Versorgungsmentalität" jetzt offiziell bestätigt


Kommentare

Peter Freudenberg | via facebook
Wenn ich so tief mit in diesem Sumpf katastrophaler Stadtpolitik stecken würde, hätte ich in meiner Gazette möglicherweise sogar Seite 11 gewählt. Oder gar nicht berichtet, in der Hoffnung, dass möglichst wenig Wilhelmshavener die NWZ, das Bürgerportal oder das Jeversche Wochenblatt lesen. Tja, liebe "Wilhelmshavener Zeitung", die Zeiten des "Pressemonopols" ist vorbei.

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