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Tumorzentrum für die Freundin des Chefs oder: Ist Wilhelmshaven korrupt?
31|08|2015



Im Klinikum Wilhelmshaven rumort es seit der Einstellung der Freundin des neuen Klinikchefs Reinhold Keil.

Die WZ titelt am 26.8.15 "Leitungsstelle für Partnerin des Klinikum-Chefs" und "Partnerin des Klinikum-Geschäftsführers leitet das neue Tumorzentrum".

Die NWZ titelte bereits am 20. Februar 2015 "Tumorzentrum für die Freundin des Klinik-Chefs" .

Geht es hier bloß um eine "Familienzusammenführung" oder um handfeste Korruption bzw. Vetternwirtschaft?

Es gibt diverse Ungereimtheiten im Vorfeld der erst jetzt erfolgten Verpflichtung von Dr. Tanja Trarbach, seit vielen Jahren Lebenspartnerin von Reinhold Keil, als neue "Chefin des Tumorzentrums Wilhelmshaven".

Es hat bereits ein deutliches Geschmäckle, dass sich überhaupt eine dem Geschäftsführer des städtischen Krankenhaus nahestehende, sehr nahestehende Person, nämlich seine Freundin, für diese Stelle bewirbt und dann auch eingestellt wird.

Aber HALT! Sie hat sich ja gar nicht beworben!

Es wurde im Februar 2015 für satte 18.000 Euro eine sehr teure Anzeige vom Klinikum WHV in Auftrag gegeben, um für eine[n] Leiterin/Leiter eines Tumorzentrums geeignete Bewerber zu finden. Diese Anzeige war inhaltlich mehr oder weniger identisch mit dem Lebenslauf und Qualifikationen der Partnerin von Geschäftsführer Keil. Bereits hier erhebt sich der Verdacht, daß die Anzeige exakt auf die bereits ins Auge gefaßte Bewerberin Dr. Tanja Trarbach zugeschnitten worden war, um anderen Bewerbern von vornherein faktisch keine Chance zu lassen, diese Stelle ebenfalls zu bekommen.

Und dann bewirbt sich die bereits ausersehene Kandidatin nicht. Noch nicht.

Und genau das scheint mir bereits die zweite "Ungereimtheit" [Manipulation] der Angelegenheit zu sein, nämlich beim Bewerbungsverfahren:

Die Wilhelmshavener Zeitung schreibt am 26. August 2015 auf S.1:
" ... sie [Dr. Tanja Trarbach] hatte sich nach WZ-Informationen an der ersten Ausschreibung nicht beteiligt. Dabei hatte es eine Handvoll Bewerber gegeben, einem soll ein Angebot gemacht worden sein. Als dieser ablehnte, soll der Aufsichtsrat auf eine erneute Ausschreibung verzichtet und Trarbach gebeten haben, sich doch noch zu bewerben  ... "

Also, es soll fünf Bewerber gegeben haben, "Namhafte", wie man noch nachschiebt, so, als ahne man schon den Sturm von Protesten gegen diese undurchsichtigen, doch zugleich so durchschaubaren Vorgänge.

Also, auf die 18.000 Euro teure, auf eine bereits ausersehene Bewerberin zugeschnittene Anzeige bewerben sich fünf "namhafte" Bewerber. Drei seien dann in die engere Wahl gekommen und EINEM habe man dann ein Angebot gemacht. Was dieser dann "dankend" abgelehnt habe?

Ich frage mich persönlich, für wie blöd man die Wilhelmshavener Bevölkerung [und Financiers des Krankenhauses], als auch das Fachpublikum, also hier die Ärzteschaft, eigentlich hält.

Wieso macht man nicht allen fünf Bewerbern ein Angebot, wenn sie doch "namhaft" [Wilhelmshavener Zeitung 26. August. Seite 1] sind? Warum nur einem? Und warum lehnt dieser dann die wohl zumindest jetzt mit Frau Dr. Trarbach auch höchst lukrative "Leitungsstelle" ab? Hat man ihm viel weniger Gehalt angeboten?

Ich würde zu gern diesen Bewerber mal selbst zu dem Ablauf des Bewerbungsverfahrens hören. Falls dieser nicht vielleicht sogar auch noch ein vor vornherein eingesetzter Strohmann war, auch mit so etwas muß man inzwischen rechnen.

Erst als diese "namhaften" Bewerbungsprocederes leider nicht zum Erfolg führten, für alle sehr überraschend [?], da erst rutscht der Aufsichtsrat unter dem rechtlich zweifelhaften Vorsitz von Oberbürgermeister Wagner auf Knieen zu der Lebensgefährtin des neuen Geschäftsführers Keil, der schon in Essen ein Protonenzentrum in den Sand gesetzt hat, mit bis 2013 90 Millionen Euro Restverbindlichkeiten, um sie doch um Annahme dieser für Wilhelmshaven so dringend benötigten Leitungsstelle für das "neue" Tumorzentrum zu bitten.

Das Ensemble des Stadttheaters erblaßt vor Neid, was da in der Friedrich-Paffrath-Str. auf die Bühne gebracht wird, ganz ohne Abo, aber mit einem schier grenzenlosen Etat.

"Reinhold Keil hat bei seiner Einstellung als Geschäftsführer im November jedoch keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm seine Lebensgefährtin gerne nach Wilhelmshaven folgen würde und hier eine Stelle als Onkologin sucht. Das bestätigte Oberbürgermeister Andreas Wagner auf WZ-Nachfrage." schiebt die Wilhelmshavener Zeitung am 27. August auf Seite 3 nach.

Aha! Und warum bewirbt sie sich dann nicht gleich auch schon bei der ersten und einzigen Ausschreibung um den Posten?

Wer hierin kein abgekartetes Spiel von Beginn an sieht, dem ist meiner Meinung nach nicht mehr zu helfen.

Wilhelmshavener Zeitung am 27. August:
"Als der neue Aufsichtsrat sich nach der Eintragung der Klinikum gGmbH ins Handelsregister konstituierte und OB Wagner zum Vorsitzenden wählte, soll die Besetzung bis auf Details bereits in trockenen ­Tüchern gewesen sein."

Damit das Ganze nicht total nach Bananen-Republik riecht, bemüht sich Reinhold Keil, der Freund von Frau Dr. Tanja Trarbach, die wirtschaftliche Notwendigkeit eines anscheinend neu zu schaffenden Tumorzentrums in den Vordergrund zu rücken?

Leider hat auch hier alles buchstäblich einen "doppelten Boden":
Ein Tumorzentrum gibt es nämlich bereits in Wilhelmshaven. Es soll jetzt künstlich ein zweites Tumorzentrum in der Region geschaffen werden - ohne medizinische Notwendigkeit, augenscheinlich ausschließlich dafür, der Freundin des Klinikchefs eine lukrative Stelle zu schaffen und dieser wahrscheinlich die Möglichkeit der externen Habilitation zu bieten. Da ihr Mann bei der letzten Uni-Klinik in Freiburg rausgeflogen ist – verfügt Frau Trarbach über keinen direkten Förderer in einer Uniklinik und kann sich nun vielleicht über den Wegüber und das Erstellen externer Studien in einem bestimmten medizinischen Gebiet die Habilitationsvoraussetzungen erarbeiten.

Also:

Ein Tumorzentrum gibt es bereits in Wilhelmshaven. Adresse: Friedrich-Paffrath-Str. . Ein zweites soll geschaffen werden. Eine medizinische Notwendigkeit ist für das zweite Tumorzentrum gar nicht gegeben, wie sieht es denn überhaupt mit der Wirtschaftlichkeit für dieses zweite "Tumorzentrum" aus?

Peter Debring [SPD Wilhelmshaven] legte im Februar diesen Jahres unter lautem Protest in der Öffentlichkeit sein Aufsichtsratvorsitz im Aufsichtsrat des Klinikums nieder, weil u.a. der neue Klinikchef Keil einen Businessplan für das "neue" Tumorzentrum nicht vorlegen wollte. Auch jetzt, als die Einrichtung des neuen Tumorzentrums verkündet wird, liegt dem Aufsichtsrat des Klinikums anscheinend kein Business-Plan für dieses in meinen Augen Himmelfahrtskommando vor, obwohl es sich sowohl bei dem neuen Klinik-Chef Keil als auch bei unserem Oberbürgermeister Wagner ja nun um ausgewiesene "Experten" der Betriebswirtschaft handeln soll.

Das, was von der Agentur für Arbeit bei Gründung einer Ich-AG von jedem Arbeitslosen beim staatlich finanzierten Sprung in die kleine Selbständigkeit bereits verlangt wird – ein Business-Plan – ist bei einem solch großen Unternehmen wie einem städtischen Krankenhaus anscheinend nicht erforderlich. Die hoch bezahlten Geschäftsführer und Verwaltungsoberhäupter haben das bestimmt so im Gefühl, ob das klappt oder nicht. Im Zweifel zahlt halt der Steuerzahler für Investitionsruinen.

Nun noch ein paar Worte zu dem bereits bestehenden Tumorzentrum in Wilhelmshaven und zu der bisherigen Karriere von Frau Dr. Tanja Trarbach

Das bereits bestehende Tumorzentrum hat die Internet-Seite www.tumorzentrum-nwn.de. Unter "Mitglieder" können Sie die am regionalen Informations- und Wissensaustausch beteiligten onkologischen Praxen und Krankenhäuser finden. Auch regionlae Kliniken, wie das Nordwest-Krankenhaus und das Krankenhaus in Varel, verfügen über onkologische Abteilungen oder Kompetenz.

Bernt-Dieter Boelsen, Prokurist und Stellvertreter des urlaubenden Geschäftsführers des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch, Frank Germeroth, bedauert gegenüber der NWZ : "Wir hätten in Sachen Krebsbekämpfung zum Wohle der Patienten lieber etwas Gemeinsames mit dem Wilhelmshavener Klinikum aufgebaut."

Frau Dr. Rodemer vom Tumorzentrum Wilhelmshaven-Friesland [Nordwest-Niedersachsen] wurde in der WZ-Ausgabe am 6. März 2015 ausführlich zu dem bereits bestehenden Tumorzentrum befragt.

Also Herr Keil und OB Wagner müßten eigentlich wissen, wenn sie wenigstens Zeitung lesen oder wenn Herr Keil sein Krankenhaus betritt [Postadresse bereits bestehendes Tumorzentrum die gleiche wie das Klinikum], daß es bereits ein Tumorzentrum gibt.

Aber die Karriere der Freundin von Herrn Keil ist auch wichtig. Wenn man mal google-t, findet man diverse Einträge zu dieser bisher in Wilhelmshaven unbekannten Dame:

Sie scheint sich auf dem Gebiet der Darm-Tumore spezialisiert zu haben und taucht, zumindest bei den Suchvorschlägen, nicht immer dann auf den inzwischen aktualisierten Seiten, in diversen Gremien auf, die so etwas ähnliches zu sein scheinen, wie das oben erwähnte "Tumorzentrum Nordwest e.V.".

So war Frau Dr. Trarbach z.B. "Geschäftsführerin" des "Zentrum für klinische Studien Essen", gemeint ist, am Universitäts-Klinikum Essen. Das Zentrum will die Erstellung von "klinischen Studien" fördern, Drittmittel für Forschung einwerben usw.

Einen weiteren solchen Verein gibt es am Universitäts-Klinikum Freiburg. Dort ist Frau Dr. Trarbach inzwischen in einer "Leitgruppe" innerhalb der "Arbeitsgemeinschaft internistische Onkologie" tätig gewesen. Dem auf dem Bürgerportal geübten Leser fällt wahrscheinlich jetzt auf: Essen – Freiburg, das waren doch genau die Karriere-Stationen von ihrem Freund, Herrn Keil.

Das ist Zufall, denn auch zeitlich korrespondiert die wissenschaftliche und berufliche Aktivität von Frau Dr. Trarbach ziemlich exakt mit der jeweiligen Leitungsposition ihres Freundes an einem Universitäts-Klinikum. Am 12. Dezember 2007 wird sie in der Ärztezeitung bei einem Artikel über Leber-Metastasen im Zusammenhang mit der technischen Weiterentwicklung bildgebender Verfahren namentlich als Onkologin des Uni-Klinikums Essen erwähnt. 2008 erwirbt sie sich Meriten bei der Zertifizierung des onkologischen Bereichs des Elisabeth-Krankenhauses Essen, welches mit dem Uni-Klinikum Essen zusammenarbeitet.

2011 wird sie in einer Pressemitteilung der Uni Duisburg-Essen lobend erwähnt:
"Im Bereich "Tumore des Verdauungstrakts" fällt Dr. Tanja Trarbach u. a. durch die hohe Empfehlungsrate der Kollegen, die überdurchschnittlich vielen Studien und medikamentösen Therapien auf."

Am interessantesten finde ich die Auflistung der "Leitgruppe", was auch immer das ist, der AIO:
Sieben gestandene Professoren sind da in Essen mit dabei, und vier Privatdozenten. Privatdozent darf sich jeder nennen, der die Habilitation erfolgreich abgeschlossen hat, aber noch keinen eigenen Lehrstuhl an einer Universität hat. Erst dann darf er sich auch "Prof." nennen. Frau Trarbach wirkt unter diesen ganzen Honoratioren ein bisschen verloren mit ihrem "Doktor".

Zur Erläuterung:

Ein Doktor ist in der Medizin, verglichen mit anderen Wissenschaftsdisziplinen, relativ einfach zu erreichen. Meist wird eine nicht allzu umfangreiche Arbeit während des Studiums angefertigt und dann nach dem Examen mit abgesegnet.

Eine Habilitation ist in der Medizin allerdings wesentlich schwerer zu erreichen, um Dimensionen schwieriger. Und mit diesem "Problem" könnte Frau Dr. Trarbach zu kämpfen haben, denn es ist nachrecherchierbar, dass sie versucht, viele Fachartikel zu publizieren, was eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, um überhaupt einen Professor und eine Uni zu finden, die eine Habilitation betreut. Frau Dr. Trarbach hat dieses Ziel, wenn es ihr Ziel wirklich ist, aber allem Anschein nach noch nicht erreicht., obwohl sie sich laut Internet mindestens seit 2006 redlich darum bemüht.

Mit einem Geschäftsführer eines Uni-Klinikums liiert zu sein, muss sich bei dem Ziel, eine Habilitation bei einem Medizin-Professor machen zu dürfen, nicht unbedingt als Nachteil auswirken. Schließlich führt ein solcher Geschäftsführer ja Gehaltsverhandlungen mit Professoren und ist deren Dienstherr. Darin könnte ein Grund liegen, dass Frau Dr. Trarbach, als ihr Freund ihm nach Freiburg ans dortige Uni-Klinikum folgte.

Aber es kann natürlich auch der wunderschöne Schwarzwald der maßgebliche Grund gewesen sein, die Geschäftsführung z. B. von oben erwähntem Zentrum für klinische Studien Essen für die neue Heimat aufgegeben zu haben.

Jetzt ist ihr Freund allerdings auch nicht mehr Geschäftsführer in Freiburg. Reinhold Keil wurde dort im Rahmen einer Dienstwagenaffäre fristlos entlassen.

Aber Wilhelmshaven hat ihn fürsorglich aufgenommen. Vielleicht kann Frau Dr. Tanja Trarbach ja nun ihr Bemühen, sich zu habilitieren, an dem "Prof. Reinhard-Nieter-Universitätsklinikum [gegenüber der Fachhochschule Wilhelmsahven!]" fortsetzen? – Einziges Problem, das "Klinikum" in Wilhelmshaven ist trotz des Namens, der ähnliches suggeriert, kein "Universitäts-Klinikum".

Medizinische Hochschulen sind in Deutschland relativ dünn gesät und es wird mit Sicherheit keine in Wilhelmshaven gegründet werden. Jetzt bräuchte aber eine nach dem Professoren-Titel strebende Doktorin der Medizin unbedingt die Gelegenheit, Studien, und nochmals Studien durchzuführen. Und da hätten wir dann einen Grund, warum Herr Keil und Herr Wagner unbedingt und ganz plötzlich ein Tumorzentrum mit wissenschaftlichem Anstrich [Tumorbiologie] einrichten zu wollen, obwohl es bereits ein Tumorzentrum ohne wissenschaftlichen Touch gibt.

Was, glaube ich, auch noch sehr wichtig bei der Frage ist, wenn man jetzt den Wert der neu eingestellten "Tumorbiologin" für die Zukunft des Wilhelmshavener Krankenhauses beurteilen will, ist folgendes:
In der WZ v. 26. August 2015 steht auf Seite 3, daß Frau Dr. Trarbach zuletzt "in Freiburg medizinische Direktorin von "Iomedico" war, einem Untermehmen mit 100 Mitarbeitern, welches sich primär mit der Konzeption und Durchführung klinischer Forschungsprojekte in der Onkologie beschäftigt".

Der Laie stellt sich jetzt vielleicht vor, wow, die Frau Dr. Trarbach hat 100 Ärzte unter sich gehabt, um Krebs-Patienten zu behandeln. Was für eine Veranwortung!

Es handelt sich aber bei Iomedico um ein rein wirtschaftliches und nicht als medizinischer Versorger einer Region handelndes Unternehmen. Hier werden wissenschaftliche Studien koordiniert, nicht mehr und nicht weniger. Ähnlich war es mit den Karriere-Stationen von Frau Dr. Trarbach, die ich oben aufgeführt habe.

Das Ziel der beruflichen Tätigkeit von Dr. Trarbach ist offensichtlich die Forschung. Die ist teuer und deshalb in Deutschland an Universitäten angesiedelt. Um den hohen Status eines "Medizin-Professors" zu erlangen, benötigt man eine abgeschlossene Habilitation. Voraussetzung für diese ist das Erstellen vieler "Studien". Die können auch "extern", also außerhalb einer Uni-Klinik, erstellt werden.

Es sieht ganz so aus, als sei Wilhelmshaven nun der Ort für solche Studien. Inwieweit das den Raum für solche Studien bietende Krankenhaus damit auch "Profit" machen kann, ist eine ganz andere Frage und bisher von den beiden Leitungspersonen Reinhold Keil und OB Wagner nicht dargelegt. In der WZ v. 27. August 2015 bemühten sich beide offensichtlich darum, einen solchen in Aussicht stehenden "Profit" öffentlich zu projezieren. Allerdings sprechen sie nur davon, daß das Wilhelmshavener Klinikum für die Zukunft wirtschaftlichen Erfolg NÖTIG hat. Das heißt, sie postulieren einen Erfolg. Sie fordern ihn. Wie dieser "wirtschaftliche" Erfolg aber konkret erreicht werden soll, dazu sagen sie kein Wort.

Vielleicht wohl weißlich, weil sie selbst genau wissen, daß dieser gar nicht so erreichbar ist.

Wörtlich stand bereits die hochtrabende Überschrift am 27. August 2015 in der WZ: "Klinikum-Chef setzt auf viele neue Patienten".

Und dann im Text:
"Es könne kein Dauerzustand sein, jedes Jahr zwei bis vier Millionen Euro als Zuschuss von der Stadt zu erhalten, um wirtschaftlich arbeiten zu können."

Ja, genau, Herr Keil: das genau ist IHRE Aufgabe. Und zwar dieses Problem zu lösen und nicht es nur zu beschreiben.

Hier wird meines Erachtens die Wilhelmshavener Öffentlichkeit bewußt getäuscht und an der Nase herum geführt.

Die wirklichen Ziele der Akteure sind verborgen und könnten rein privater Natur sein.

Heidi Berg



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