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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Schaulaufen der Stereotypen
20|08|2016



Ganz schön wenig Platz für die vielen Parteien und Wählergemeinschaften, die sich an diesem Abend den Fragen stellten.

Politische Podiumsdiskussionen haben nach wie vor etwas einschläferndes

Am 18. August war es wieder soweit. Nachdem nun doch alle Parteien an der Diskussion teilnehmen durften, was vorher durch eine sonderbare Auswahl der Anteile am Gesamtvolumen aller antretenden Parteien eher wilhelmshaventypisch konterkariert werden sollte, sagte die AfD erstmal ab. Der Einzelkandidat Claus Westerman konzentriert sich auf die Podiumsdiskussion "Wirtschaft" und wird somit nur teilweise an den Veranstaltungen teilnehmen.

So blieben zehn von zwölf "Parteien", die zu diversen Themen im Bereich Kultur und Bildung an diesem Abend Stellung nehmen sollten.

Erste Station war das Thema Stadthalle. Hier ging es im Kern darum, was zukünftig damit gemacht werden soll und ob Wilhelmshaven überhaupt eine braucht. Die Aussagen bewegten sich zwischen Abriss, Umbau bishin zum Teilabriss. So ganz genau weiß aber niemand, wie sich die Zukunft dieser in die Jahre gekommenen Veranstaltungszentrums entwickelt, das ein starkes Defizit in der Auslastung aufweist.

In diesem Zusammenhang wurde wieder einmal das Stichwort Oberzentrum bemüht, dass, wenn man sich die durch die Straßen Wilhelmshavens bewegt, wenig davon zeigt. Da muss sich zukünftig noch viel verändern, obwohl man sich einig war, dass das kulturelle Angebot mit dem neuen Leiter des Tourismusbüros wesentlich vielfältiger geworden ist.

Sollte es zu einem Neubau kommen, schwankt die Verortung von Banter See bis an den Stadtrand von Wilhelmshaven. Es sei auch denkbar, dass eine solche Stadthalle mit dem Landkreis Friesland zusammen entwickelt und gebaut werden könnte.

Bei der Bildungspolitik wurde es dann lustig, denn da lobten sich die Vertreter der GroKo, genauer gesagt, CDU und SPD, für ihre geleistete Arbeit in den höchsten Tönen. Besonders bei der CDU ist der Realitätsverlust anscheinend ins Blut übergegangen. Der Fraktionsvorsitzende Stephan Hellwig wurde sogar als Lügner bezeichnet, weil er von seiner Linie, bis auf ein paar kleine Korrekturen, alles richtig gemacht zu haben, nicht abwich.

Der Vertreter der SPD, Hartmut Tammen-Henke, also der Partei, die laut einer Aussage aus dem Publikum in den letzten fünf Jahren gar nicht existent war, weil sie sich als "Bürzel" der CDU präsentierte, versuchte sich in Entschuldigungen, so nach dem Motto: Stimmt, wir hatten in der letzten Legislaturperiode überwiegend häufig gar keine eigene Position, aber wählt uns bitte trotzdem.

Herausragend bei dieser Podiumsdiskussion waren die kleinen oppositionellen Parteien, leider nicht die WBV, von der irgendwie immer deutlicher wird, dass sie in der nächsten Legislaturperiode die Funktion der SPD übernehmen will.

Der Spassfaktor auf dem Podium war dann "Die PARTEI", deren erklärtes Ziel auch ist, endlich eine U-Bahn im Oberzentrum Wilhelmshaven etablieren zu wollen. Bei den Höhenflügen, die den Wilhelmshavenern in den letzten Jahrzehnten suggeriert wurden, wird es unserer Meinung auch endlich Zeit, Alleinstellungsmerkmale für Wilhelmshaven zu entwickeln. Wer Häfen baut, die überflüssig sind oder Gewerbegebiete, die noch überflüssiger sind, der muss auch den Mut haben, visionäre Ideen anderer als überlegenswert in sein Portfolio aufnehmen zu wollen.

An diesem Abend fehlte natürlich auch nicht der Abstecher in die Kunstszene, genauer formuliert die Neuordnung der Kunstlandschaft. Nachdem die GroKo wirklich alles getan hatte, um wieder einmal die Fachleute außen vor zu lassen, was die Entwicklung der Zukunft der Kunsthalle anbelangt, gab es heftige Gegenwehr, seitens des Kunstvereins, der bis heute nicht restlos geschlichtet werden konnte.

Leider ist auch hier keine "Heilung" in Sicht. Die Pläne von Verwaltung und GroKo deuten nach wie vor in Richtung Verkauf der Kunsthalle und Verlagerung an den Bontekai, am liebsten verbunden mit einem Neubau an der Jahnhalle. Stephan Hellwig [CDU] eierte geradezu ums Thema herum und wollte verdeutlichen, dass der Plan darauf abziehlt, mit einer Stiftung zunächst Geld generieren zu wollen.

Leider ist das wieder einmal ein viel zu neoliberales Gedankenexperiment, denn Geld allein genügt leider nicht, um die Kunst ans Publikum zu bringen. Mann muss ihr auch genügend Bewegungsfreiheit zur Entfaltung gönnen, was darauf hinaus läuft, dass es eher ein Bereich ist, der dauernd bezuschusst werden muss. Das muss man sich wiederum leisten wollen, denn das erhöht die Attraktivität einer Stadt und nicht etwa die übliche Wette auf die Zukunft, wir machen ´mal irgendwas und es wird schon werden.

Fazit:

Dieser Abend machte deutlich, dass es nach dem 11. September 2016 turbulenter und bunter im Rat zugehen könnte. Die CDU versucht sich nach der Kritik an der vergangenen Legislaturarbeit weiter in politischem Selbstmord und die SPD wirkte hilflos.

Warum die beiden großen Parteien auch noch mehr Redezeit bekamen, als die übrigen, ist erschreckend, denn die Positionen der kleineren Parteien und Wählergemeinschaften waren mehrheitlich überzeugender und haben die wirklichen Probleme Wilhelmshavens aufgezeigt, einer Stadt aufgezeigt, die bis heute kein schlüssiges und vor allen Dingen gesamtheitliches Konzept hat.

Besonders deutlich wurde es, als es darum ging, man müsse Fedderwardergroden wieder in das Geschehen einbinden, so als wäre dieser Stadtteil schon gar nicht mehr existent oder gar nur durch eine schmale Brücke an den Kern Wilhelmshavens angebunden.

Es gibt viel zu tun, um Wilhelmshaven zu verändern, und die Wähler wären gut beraten denen ihre Stimme zu entziehen, die alles wieder so machen wollen, wie es schon immer war. Die, die es nicht tun, werden wieder einmal das bekommen, was schon immer so war und das wären dann wieder einmal 5 verlorene Jahre.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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