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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Laut Polizei, ARD und ZDF nur 23 Besucher auf dem Oktoberfest
22|09|2016



... da waren wohl doch en paar mehr, trotz des Regens.

"Die Veranstalter sprachen von weit mehr Besuchern ...".

Wenn die Polizei- und Mainstreammedien solche Angaben veröffentlichen würden, dann hätte allein am Eröffnungstag des Oktoberfests jeder Besucher einige Hektoliter Bier in sich hineingeflößt [eine allohohl-Kontrolle würde dann Prozente statt promille ergeben].

Das ganze ist natürlich ein Scherz. Beim Oktoberfest in München weichen die Zahlen von Polizei, ARD, ZDF und Bayerischer Rundfunk nie ab von denen der Betreiber der Festzelte, Fahrgeschäfte, gebrannte Mandeln- und Zuckerwatte-Verkaufsstände. Es gibt keinen Grund für die Polizei, von niedrigeren Besucherzahlen auszugehen als den tatsächlichen, denn die Besucher des Oktoberfests gefährden nicht die Entmündigung und Verdummung unserer Bevölkerung [ttip, Stuttgart 21, Atomendlagerstätten usw.].

Bei den Demos zeitgleich in sieben Städten der Bundesrepublik kamen
a] laut ARD, die sich auf "Polizeiangaben" beruft, "Zehntausende" auf die Straßen, um gegen CETA zu demonstrieren,

b] die Veranstalter, u.a. Campact, BUND, sprechen hingegen von zusammen 320.000 Teilnehmern.

Wie ist eine solch große Differenz in der Abschätzung der Teilnehmerzahlen erklärbar [Fehler-Abweichung Faktor 10]??

Bereits bei den wöchentlichen Demonstrationen in Stuttgart gegen das Immobilienprojekt "Stuttgart 21" fielen die stark voneinander abweichenden Zahlen von Teilnehmern seitens der Polizei und der Veranstalter auf. Angeblich würde die Schätzmethode der Polizei eine andere sein als die der Veranstalter, wird erklärt. Dann müssen die beiden Zählmethoden ja völlig unterschiedlich voneinander sein und mindestens eine von ihnen ungeeignet, wenn die Ergebnisse sich so erheblich voneinander unterscheiden.

Was ebenfalls auffällt bei der Berichterstattung über die 7 CETA-Demonstrationen in Berlin [70.000 Teilnehmer laut Veranstalter], Hamburg [65.000], Köln [55.000], Frankfurt [50.000], Stuttgart [40.000], München [25.000] und Leipzig [15.000] ist die Kameraposition der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten: statt überblicksmäßig von Hausdächern aus oder Hubschraubern zu filmen, wieviele Bürger auf der Straße waren, wuseln die Medienprofis von ARD und ZDF mit einer Handkamera inmitten der Demonstranten herum, so daß Fernsehzuschauer sich kein eigenes Bild von der tatsächlichen Zahl machen können. Wer hier an Zufall glaubt, glaubt auch noch wahrscheinlich daran, daß es bei TTIP, CETA und TISA an erster Stelle um "Freihandel" und Abbau von Zöllen ginge [was nicht der Fall ist, es geht um nichts weniger als die Ausschaltung unserer Demokratie bei Fragen wie Umweltschutz, Kennzeichnung von Lebensmitteln, kommunale Selbstverwaltung etc.].

Unsere "geliebte Tagesschau" zur besten Sendezeit um 20 Uhr am 17.9.16: "Die Veranstalter sprachen von ca. 320.000 Teilnehmern, die Zahlen der Polizei liegen deutlich darunter ...". Ja, wo liegen sie denn: bei 20.000, 30.000, oder 40.000? Zahlen liefert die Polizei nirgendwo, in keinem Bericht, aber die Zahlen liegen "auf jeden Fall deutlich drunter". Das zeigt, wie präzise und schlagkräftig unsere deutsche Polizei sein kann, in dem Land, in dem Mathematik immer noch das wichtigste Fach in der gesamten Schul- und Berufsausbildung ist. Unsere Armee kann nicht nur um die Ecke schießen, nein, unsere Polizei kann sich auch bei der Abschätzung einer Menschenmenge um den Faktor Zehn verschätzen. Wie gut, daß die Polizei nicht für die Absicherung von Bundesliga-Spielen zuständig ist ...

Im Bericht dann Kameraperspektive nur aus der "Froschperspektive", so daß das ganze Ausmaß nicht optisch auch noch vermittelt wird, und dann der Satz, "in Berlin allein 70.000 laut Polizei und Veranstaltern." Ja, aha. Wie geht das denn zusammen? Zuvor hatte die Tagesschau gerade eine Deutschlandkarte mit den 7 Veranstaltungsorten [Städten, s.o.] gezeigt. Dann waren also in den anderen Städten nur "Hunderte" oder gar nur "Dutzende" unterwegs – anders ließe sich eine Gesamtzahl unter Hunderttausend überhaupt nicht mehr herleiten. Die Tagesschau widerspricht sich innerhalb ihrer eigenen Sendung und wird nicht einmal rot dabei [sondern bleibt blau – analog zum Oktoberfest]. Anscheinend gehen sie auch schon davon aus, wie sämtliche Politiker, daß die Bürger nicht einmal mehr die Grundrechenarten beherrschen. Dann in der Tagesschau an zwei Stellen kurz mal ein Foto von oben, aber nur von einem kleinen Ausschnitt der Demonstrationswurms [Lindwurms epischen Ausmaßes]. Dann noch einmal abschließend der Satz, "der Freihandel treibt Zehntausende auf die Straße".

Übrigens: Keiner fragt, wieviel Bürger denn FÜR ceta oder ttip auf die Straße gehen würden – oder gegangen sind. Es wird als bekannt vorausgesetzt, daß nur die Repräsentanten der Bürger, die MdBs usw, nicht aber die Vertretenen je Ahnung haben können von simplen Fragen wie, "wollen wir vielleicht mal in Zukunft unsere Umweltstandards und auch Verbraucherschutzstandards mal ANHEBEN … das ist nämlich bei sämtlichen "Freihandelsabkommen" [Begriffstäuschung] nicht mehr möglich. Auffällig sprechen die Befürworter von ttip etc. immer nur davon, daß "Verbraucher- und Umweltstandards nicht VERSCHLECHTERT werden sollen ...". Ach wie nett! Das ist ja äußerst großzügig von den Konzerneigentümern gegenüber den demokratischen Souveränen in D, USA, Canada usw. [dort sind die Gewerkschaften nämlich auch gegen die Abkommen; die haben aber leider dort noch weniger zu melden als bei uns]. Ist Ihnen das auch schon aufgefallen, die exakt-zufällige Wortwahl? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

Und dann jetzt am Montag der Witz der Woche:
Gabriel zaubert einen Überraschungsvorschlag beim Parteikonvent der spd aus dem Hut: "wenn Ihr die Kröte schluckt, dann VERSUCHEN wir [die Bonzen] nachträglich - ein bißchen - "nachzuverhandeln", so zum Schein, aber natürlich ohne Verbindlichkeit und ohne Garantie, wo sind wir denn ...?"


Das ist kein wörtliches Zitat, sondern von mir jetzt so in den Mund gelegt. Die Politikersprache geht mir in letzter Zeit so auf die Nerven, alle reden die selben Sätze. Man erkennt nicht einmal mehr, von welcher Partei die oder der Machteliten-Lautsprecher vor der Kamera gerade Satzungeheuer mit völlig falscher Betonung abdrücken, möglichst immer Hauptbegriffe betont auf der ersten Silbe, entgegen jeglicher Duden-Gepflogenheiten – z.B. wie Merkels "wir wollen die Flüchtlingszahlen RE-du-zieren" Betonung auf RE [ägyptischer Gott - korrekt ist die letzte Silbe].

WIR SIND GUT AUFGESTELLT – mit den neuen Abkommen. Wir sind gut aufgestellt, um mit unserer vor 200 – 300 Jahren hart und blutig erkämpften Demokratie und Grundrechten von den Konzernleitungen aus Übersee und von Bahama-Briefkästen aus gesteuert komplett überrannt zu werden.

Aber das schafft dann Arbeitsplätze. In den Werften von Luxus-Yachten und in den Fünft- und Sechst-Domizilen der Profiteure von ttipcetatisa: bei der Dienstherrschaft.

Also, wir wissen jetzt, bei ARD, ZDF usw. gilt nicht mehr unsere Algebra, wie wir sie in der Schule alle einüben mußten, sondern so etwas wie "eins, zwei, drei, alles Zauberei!"

Heidi Berg

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