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Profit statt Patientenwohl +++
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BISMARCKDENKMAL Enthüllung +++
Bild: screen.arteLängst übernehmen große Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Wirtschaft, was nun?
20|10|2016



Der einstige "Hoffnungsträger" JadeWeserPort entwickelt sich zum Entsetzen von PolitikerInnen und Befürwortern zum unumstößlichen Milliardengrab.

Ein Schreckgespenst mit realistischem Hintergrund macht Politikern immer mehr Angst, denn es geht um den rasanten Arbeitsplatzabbau in den kommenden Jahren.

Die VolksvertreterInnen, allen voran Arbeitsministerin Andrea Nahles [SPD], haben keine Antwort auf dieses Szenario, das neben einem fulminanten Wirtschaftswandel auch einen Gesellschaftswandel bewirken wird.

Laut einer Studie der ING-DiBa hatten wir 2015 ca 37,99 Millionen sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigte. Nach Aussagen der Studie werden beinahe 50 Prozent durch Automatisierung und Robotisierung verloren gehen. Arbeitswelt 4.0 nennen es die Fachleute und PolitikerInnen.

Hier ´mal ein paar Berufsfelder und die Zahlen der Arbeitnehmer, die vom Arbeitsplatzabbau betroffen sein werden:

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Im Film vom Montag [14-10-2016] in der ARD mit dem Namen "Schichtwechsel" wurde sehr deutlich, dass "wir" uns und die Gesellschaft insgesamt sich stark verändern werden und müssen.

18 Millionen Arbeitsplätze stehen zur Disposition und wer glaubt, es stünden nur Hilfskräfte oder 400-Euro-Jobs auf der Kippe, der wird leider enttäuscht.

Besonders die Autoindustrie wird erhebliche Arbeitsplatzverluste zu verzeichnen haben. Volkswagen, derzeit noch das Zugpferd Niedersachsens, ist auf dem besten Wege durch den vermehrten Einsatz von Robotern massenhaft Arbeitsplätze abzubauen. Die verantwortlichen niedersächsischen PolitikerInnen wissen das schon lange, geben es aber nicht an die Bevölkerung weiter, weil sie keine Lösung haben.

Tesla, der amerikanische Automobilhersteller, der schon vor Jahren anfing nur Elektroautos zu bauen, wurde jahrelang belächelt. In den Fertigungswerken kann man schon sehen, wie Deutschlands Automobilindustrie zukünftig aussehen wird: Ein "Heer" von Robotern hat bei Tesla schon die Fertigung übernommen. Arbeitende Menschen kosten einen Fabrikanten etwa 40 Euro pro Stunde, Roboter nur 6 Euro!

Rosige Zeiten für Unternehmen

Roboter werden auch nicht "krank" und so sparen die neoliberal ausgerichteten Konzerne zukünftig viel Geld und können so ihre Gewinnmaximierungsstrategie weiter vorantreiben.

Die Industrie wird zunehmend noch mächtiger und es lässt sich erahnen, dass PolitikerInnen überflüssig werden könnten, denn ihr Hauptargument, Arbeitsplätze schaffen zu können, verflüchtigt sich gerade. Trotz oder gerade wegen dieses Wissens, Jobcenter inbegriffen, kriegt das Fußvolk diese Floskel der Arbeitsplatzschaffung immer wieder "um die Ohren gehauen", damit es nicht aufbegehrt oder gar auf die Straße geht?

Berufsberater brauchen ein Update

Auch in der Bildung muss sich etwas ändern, denn der klassische Berufsweg hat ausgedient. Deutschland hat es versäumt im Hochtechnologiebereich an der vordersten Spitze mit zu entwickeln und sich Standorte zu leisten, die im gleichen Atemzug mit "Silicon Valley" genannt werden. Das liegt auch daran, dass Gründen und Scheitern nicht zum Repertoire eines innovativen Selbstverständnisses gehört.

In Silicon-Valley, in den USA, ist das beinahe Tagesordnung und führt dazu, dass sich Unternehmer und Ideen wesentlich dynamischer entwickeln können. Das verleiht der Industrie ganz andere Entwicklungspotentiale.

Neue Strukturen –  Auflösung alter Arbeitsplatzmodelle

So gibt es Kleinstunternehmer, die sich einen Kleinbus mieten und damit durch die USA reisen, online ihre Kunden betreuen und als vagbundierende Dienstleister deren Service verbessern.

Zukünftig werden, wie auch heute schon, viele von Zuhause arbeiten. Aber auch deren Arbeitsplätze könnten durch "Algorihtmen" wegfallen, wie z. B. bei den "Klickarbeitern", die Daten aus dem Internet sammeln.

Industrie 4.0 bringt also nicht nur Vorteile sondern wirft auch ganz elementare Fragen auf, wie z. B. was Menschen zukünftig tun werden, deren Selbstverständnis darin lag, täglich zur Arbeit zu gehen. 

Bedinungsloses Grundeinkommen – Keine Armut!

Antworten gibt es schon. Experimente mit einem Bedinungslosen Grundeinkommen, wie z. B. in Kanada, von 1974 - 1979, haben gezeigt, dass die Gesellschaft nicht Schlange steht, um sich am nächstbesten Kiosk das tägliche Bier zu genehmigen – ganz im Gegenteil. 1.000 Menschen bekamen hier bedingungslos Geld, etwa 60 Prozent eines unteren durchschnittlichen Einkommens.

Der Versuch wurde abgebrochen, dennoch war das erst vor kurzem veröffentlichte Ergebnis überwiegend positiv:
Zitat: "... Der "Arbeitsmarkt kollabierte nicht, der Konsum stieg, die Teilnehmer mussten seltener zum Arzt, für kurze Zeit gab es keine Armut in Dauphin, mehr Jugendliche besuchten die 12. Klasse. ..."
[Quelle: Bedingungsloses Grundeinkommen: Lizenz zum Faulenzen oder Zukunft des Sozialstaats? | 14-10-2016 | 3sat]

In Namibia gab es 2008 ebenfalls einen Versuch auf Spendenbasis mit positven Effekten. Hier reichten schon 7,25 Euro, um 1.000 Menschen von der Armut zu befreien. Auch dieses Experiment mit positiven Effekten" wurde eingestellt und nie richtig wissenschaftlich ausgewertet. Nun starten die USA ein Projekt in Kenia mit 6.000 Menschen, das sich "Grundeinkommen statt Entwicklungshilfe" nennt. Dort sollen die Menschen wie in Namibia 10 Jahre lang bedingungslos Geld von einer Spendenorganisation bekommen. Diesmal sollen die Ergebnisse genau beobachtet und ausgewertet werden.

Während die deutschen BürgerInnen immer noch mit Hartz IV und damit einer undurchschaubaren Antragsformularflut "gequält" und verwaltet werden, gibt es sie schon die funktionierenden Systeme einer Gesellschaft von Morgen.

Ihre Akzeptanz allerdings, lässt zu wünschen übrig. Vor einigen Wochen wurde in der Schweiz über das "Bedingungsloses Grundeinkommen" abgestimmt. Für eine Gesellshaft, die noch in alten Wirtschaftsmustern denkt, scheint es noch unvorstellbar, mit der "Alten Welt" zu brechen.

Das ist auch in Wilhelmshaven zu spüren, wo gerade die Gewerbesteuer wieder gesenkt wurde. Man glaubt immer noch, dass, wenn Investoren kommen auch viele Arbeitsplätze entstehen werden. Der neoliberale Gedanke verbunden mit ewigen Wachstum und vielen Arbeitnehmern geistert immer noch in den "Gedächtnishallen" der Verantwortlichen umher.
 

Entwicklung wird eine ganz andere werden

Die Investoren werden vermehrt Produktionsstätten mit Maschinen dort aufbauen, wo eigentlich Arbeitnehmer Platz zum Arbeiten finden sollten. Es läuft letztendlich auf ein Muskelspiel zwischen Industrie und PolitikerInnen hinaus. Letztere könnten den Kampf verlieren, da sie derzeit dazu neigen, sich von der Wirklichkeit überrollen zu lassen.

"Think Tanks" der Zukunft

Die Gesellschaft und damit die Nichtregierungsorganisationen [NGO], die längst andere Ernährungs-, Bildungs- oder Produktionsmodelle "auf dem Schirm" haben und praktizieren, könnten sich zu Gewinnern einer neuen individualisierten Arbeitnehmer- und Gesellschaftskultur entwickeln, wenn man ihnen genügend Spielraum und vor allen Dingen Unterstützung gewährt. Damit verlieren neben den PolitikerInnen auch die derzeit selbsternannten Eliten ihre Bedeutung.

Auch "try and error" muss "salonfähig" werden, d. h. Scheitern darf im Bewusstsein der Gesellschaft nicht mehr als Status des Versagens verankert sein, sondern muss als Notwendigkeit zur Entwicklung einer innovativen Zukunft anerkannt werden.

Wilhelmshaven hat nur eine Zukunft, wenn es diesen Wandel von selbst erfassen wird.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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