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OECD: Finanzkompetenz bei Kindern schlecht



Kann "PISA" wirklich ein Gradmesser für schulische Bildung echter Menschen sein?

30-05-2017 - Der Zugriff des immer neoliberaler werdenden Staates auf die Bürger wird immer grausamer, einschneidender und nachhaltiger: Den neuesten PISA-Tests zufolge wüßten 10% der Jugendlichen noch nicht, was Einkommenssteuer sei, so der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gurria im Deutschlandfunk.

Was ist daran so schlimm: 90 % der Jugendlichen wissen es dann ja offenbar, was "Einkommenssteuer" ist. Viel wichtiger wäre allerdings, wieviele Jugendliche über die Gefahren von Musikhören über Kopfhörer und die Tumorgefahr durch Handys und Smartphones direkt am Kopf oder in der Nähe der Fortpflanzungsorgane, Hosentasche, informiert sind. [Hinweise dazu siehe unten.]

Gerade gab es einen erneuten PISA Durchlauf mit Abprüfung der Finanzkompetenz von Schülern. Bereits 2012 hatte Deutschland da nicht mitgemacht. Die Schweiz und Österreich ebenfalls nicht, oh je, was wird bloß aus den Schweizer Banken? Sind sie schon bald insolvent?

Neoliberales Dauerfeuer in den Medien

Es ist echt pervers. Die neo-liberale Propaganda hat es sich zum Ziel gesetzt, Deutschland [und andere europäische Staaten] permanent mit ihrem stupiden "privat ist besser als Staat", "jeder Bürger muß für sich selbst sorgen" zu überfluten und ihre eigenen Fähigkeiten im internationalen Wettbewerb kleinzureden, als da nämlich wären Sorgfalt, Genauigkeit, Ehrlichkeit. Bis der Deutsche dann endlich auch meint, dass er wie der Amerikaner leben und denken sollte ["take it easy, achte nicht auf Deine Ernährung, Krankenversicherung brauch ich nicht, bin ja jung und stark"]. Die letzten Landtagswahlergebnisse geben dieser psychologischen Strategie, "man muß eine Unwahrheit nur lange genug wiederholen, dann glauben's die Leute schon irgendwann", Recht. Auf voller Linie gewonnen, die FDP ist wieder in den Landtagen und die CDU kauft weiterhin der SPD den Schneid ab, die vor lauter "ich will aber wirtschaftskompetenter werden als die CDU" von den von Bundeskanzlerin Merkel verursachten Riesen-Problemen für Deuschland keinen Profit in Form von mehr Wählerstimmen erzielen kann, weil sie ihre eigenen Kompetenzen in Sachen Solidarität mit den Schwächeren der Gesellschaft komplett aufgegeben hat.

Wenn Sie sich selbst ein eigenes Bild machen möchten von dieser täglichen Gehirnwäsche durch ARD, ZDF, deutschlandfunk, Die Zeit, BILD und allen anderen, dann werfen Sie regelmäßig einen Blick auf die hervorragend recherchierenden "Nachdenkseiten" im internet: www.nachdenkseiten.de . Sie recherchiert so gut, dass die tagesschau.de -Redaktion inzwischen schon vom Modus „Ignorieren“ in den Modus "Verleumden" und „Attackieren“ übergegangen ist [sogenannter "Faktenfinder" der tagesschau.de].

Und jetzt wollen diese neoliberalen Weltverbesserer [sie haben ihre Leute inzwischen überall, sogar bei den Grünen!] auch noch unsere KINDER "fit machen für den internationalen Wettbewerb", und zwar noch bevor sie Erwachsene sind:

Instrumentalisierung von Erziehung für neoliberale Agenda

"Das fange bereits mit dem ersten Taschengeld an", mahnte der Ökonom Gurria, Generalsekretär der OECD: "Wir müssen uns immer stärker auf private Vorsorge verlassen. Umso wichtiger wird es, dass Menschen sich bereits in jungem Alter mit Geld auskennen."

1,6 Millionen Kinder in Deutschland können sich den Nachhilfeunterricht von der OECD in Sachen Finanzen von jetzt bis zu ihrem Rentnerdasein allerdings sparen: Sie leben jetzt von Hartz IV und werden auch im Alter über das Existenzminimum kaum herauskommen. Sie können sich stattdessen unterschiedliche Begriffe ausdenken für ihre Armut: "knapp", "wenig", "oh je schon wieder Monatsende", "Oma schenk mir nichts zu Weihnachten, die ziehen das Mami wieder ab", "Klassenfahrten sind sowieso langweilig, also nicht schlimm, wenn Papi sie nicht bezahlen kann" usw.

Die "Angst vor dem Alter" [demographischer Faktor] soll laut Herrn Gurria jetzt schon den Kindern in ihre noch kleinen Hirne eingehämmert werden, ihre Kindheit damit stehlen und sie für die später grausame Welt des "Du oder ich" konditionieren. Damit sie ja nicht vorher in ihrer Entwicklung selbständig denken und leben lernen. Wirtschaft Wirtschaft Wirtschaft. Schon im Kindergarten am besten. Wenn ein Kind verträumt im Sandkasten spielt, sollte eine neoliberal geschulte Kindergärtnerin sofort intervenieren und das Kind auf die "Zeitverschwendung" des nur so in der Gegend herum Spielens aufmerksam machen und zu gezieltem Handeln auffordern. "Los, bau die Burg, aber bitte in 10 Minuten, Zeit ist Geld!"

Wenn Sie diese Befürchtung für übertrieben halten, dann überlegen Sie sich bitte, warum die SPD in der nächsten Woche mit der CDU eine Grundgesetzänderung - noch unbedingt vor der nächsten Wahl [dann keine Zweidrittelmehrheit mehr, weil SPD nur noch 20 % plus] - durchpeitschen will, scheinbar unbeobachtet von der gesamten deutschen Medienlandschaft, die sich nämlich dazu offensiv ausschweigt: Schulen sollen für die Möglichkeit von ÖPPs geöffnet werden und über sogenannte "Infrastrukturgesellschaften", genauso wie die Autobahnen, zukünftig auch von privaten Investoren finanziert werden können. In Berlin gibt es übrigens jetzt schon einen Kindergarten, der als Aktiengesellschaft geführt wird!

Überlegen Sie sich auch mal bitte, warum Diktaturen, sind sie neu an der Macht, als erstes die Schulbücher umschreiben lassen, um dann – wie in der ehemaligen DDR - bereits das Kind vor dem "Klassenfeind" zu warnen usw.

Wir sollen "eine Welt werden", ohne "nationale Grenzen", ohne Unterschied von Hautfarbe, Religion, Geschlecht usw. . Das mit dem Geschlecht funktioniert schon ganz gut, aufgrund von Hormonen aus Medikamentenrückständen im Trinkwasser kommen zunehmend transsexuelle Kinder zur Welt, aber darüber wird nicht so gern berichtet, wegen der "Arbeitsplätze" [Profite] der Pharmaindustrie.

Menschliche Unterschiede sollen eingeebnet werden

Um unsere jetzige differenzierte, kulturell und national vielfältige Welt in eine nur noch auf den Konsum von Welt-Standard-Einheitswaren vorzubereiten, ist es erforderlich, die kulturelle, nationale Identität von Menschen aufzuheben bzw. zu schwächen. Wer seinen Platz in der Welt, in die er hineingeboren wurde, gefunden hat, braucht kein Smartphone, um das zu fotografieren und in die Welt hinein zu kommunizieren. Er ist glücklich und zufrieden und braucht keine Ersatzbefriedigungen aus der Konsumwelt. Das konnte man jetzt deutlich beim DFB-Pokal-Finale miterleben, als der Halbzeit-Auftritt von Helene Fischer von den Stadion-Fans lautstark ignoriert wurde, die einfach ihre Fanlieder weitersangen, so dass die Regie für die Fernsehzuschauer den Stadion-Ton abschalten und eine Komplett-Konserve aus dem Studio einspielen mußte zu den Bildern der rumhampelnden Musiker und Tänzer auf dem Rasen. Eine wörtlich atemlos-e [und gehörlose] Übertragung! Wozu brauchen Fußballfans noch eine artifzielle Pop-Ikone, wenn sie selber singen können! Von den Reportern allerdings  anschließend dazu kein Wort.

Jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Lebensplan, der sich auf natürliche Weise entfaltet, wenn er in seiner Entwicklung nicht zu sehr gestört wird. Schule und Erziehung sollten ausschließlich dazu dienen, einem jungen Menschen SEINE ureigene individuelle Entwicklung zu ermöglichen und zu beschützen vor äußeren Gefahren – und manipulativen Einmischungen. Kinder sind neugierig genug, um selbst ihre Welt zu erobern. Sie brauchen dazu keine neuen Oberlehrer aus der Finanzwirtschaft. Ein bißchen Mathe reicht aus, um später als Erwachsener "Wirtschaftskompetenz" zu erwerben. Dazu sollte man allerdings die Unsitte wieder beenden, Schülern im Unterricht das Rechnen mit Smartphones [Taschenrechner enthalten] zu "erleichtern". Ihnen darf gerne zugemutet werden, ihr eigenes Gehirn zu benutzen und zu trainieren.

Viel wichtiger als "Wirtschaftskompetenz von Kindern" wäre "Medienkompetenz von Erwachsenen". Damit diese sich nicht mehr so manipulieren lassen können von den von großen Wirtschaftskonzernen abhängigen Medien.

Heidi Berg



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