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Abgeordnetenbashing



Wilhelmshaven wie es leibt und lebt und immer sind die anderen schuld, die es wie immer nicht können.

14-02-2018 - Immer wenn man bestimmte Kolumnen im Heimatblatt Wilhelmshaven liest wird einem regelmäßig schlecht.

Besonders der Jurist und Arbeitgeberverbands-Funktionär Lutz Bauermeister sticht da besonders heraus. Er beschreibt den Machtpoker und damit das Theater rundum die Regierungsbildung als armseelig und setzt noch einen drauf und interpretiert, dass die "Abgeordneten zu jämmerlichen Statisten verkommen wären".

Wir haben das Jahr 2018 und auch ein Lutz Bauermeister müßte wissen, dass es eigentlich schon immer so war, nur mit dem Unterschied, dass die Zeit der Faxgeräte und Festnetzanschlüsse einem offenen Angebot an sogenannten "Sozialen Netzwerken" und multifunktionalen tragbaren Comutern gewichen ist und dass fast jeder heute seien Buchstabenmüll ins Netz "posaunen" kann.

Es klingt aus seiner Feder so, als müssen immer noch die gewählten Volksvertrter den Karren aus dem Dreck ziehen, als gäbe es gar keine Möglichkeit, das, was da so als "Volkstheater" in die "Bäh, Igitt-Ecke" verbannt wird mit Eigennitiative auszuhebeln.

Unbestritten ist das Dilemma in der Politik, dort, wo die Volksvertreter augenscheinlich nur noch um Macht ringen, allerdings, Herr Bauermeister, nicht erst seit der letzten Bundestagswahl.

Was wirklich in der Republik herumgeistert ist eine echte Sinnkrise, an der sich so ziemlich alle beteiligen, die Machtpositionen besitzen, aber immer noch mit dem Ziel, dass alles möglichst lange so bleibt, wie es schon immer war. Man sollte sicherlich öffentlich darüber diskutieren und streiten, und es wäre sicherlich eine Debatte über politischen Verfehlungen und Geldverschwendung, aber das würde auch dazu führen, die eigenen Positionen, auch als nicht gerade Randfigur in einem Arbeitgeberverband, in Frage zu stellen.

Moment da war doch was, wie z. B. dass die Arbeitgeber sich nicht darum kümmern müssen, wie es den Arbeitnehmern geht, eine These, die sich heute wie damals nicht einmal ansatzweise mit Menschlichkeit und Verantwortung in Einklang bringen lässt. Wer langfristig motivierte Mitarbeiter braucht und über Fachkräftemangel klagt sollte sich schon einmal mehr selbst überprüfen und nicht auf Hilfsmittel wie Leiharbeit setzen, um das Gewinnmaximalziel möglichts immer wieder auf dem Rücken der Arbeitnehmer toppen zu wollen.

Und was ist, verehrter Herr Bauermeister, mit der Verantwortung der Unternehmer, die doch Innovation und Umweltbewußtsein gleichermaßen in ihren Portfolios mitführen sollten. Fühlen Sie sich nicht auch von den Dieselgate-Jüngern nach allen Regeln der Kunst betrogen? Sollte nicht schon der Versuch, die Politiker für die eigenen Interessen gebrauchen zu wollen unter Strafe gestellt werden? Warum ist Wilhelmshaven nur so hinterwäldlerisch und im Ranking immer wieder so "schlecht platziert"? [Focus Analyse: Platz 394 von 401 untersuchten Städten | 13-02-2018].

Alles Fragen, die schon weit vor der jüngsten Kolumne in die Öffentlichkeit gehört hätten.

Ohne den Politzirkus und deren Statisten in Schutz nehmen zu wollen, Wilhelmshaven muss schon bei sich selbst anfangen und das gilt auch für deren kommunale Politstatisten und noch mehr für einen Arbeitgeberverband, der auch ´mal mit neuen Ideen in die Öffentlichkeit treten sollte.

Wie wärs, Herr Bauermeister, mit weniger Arbeiten bei vollem Lohnausgleich? – geht nicht, denkt sich doch jeder, aber man kann auch ´mal "Makro" auf 3sat gucken und seinen Horizont z. B. mit der Sendung "Schöne neue Arbeitswelt? Flexibilisierung, Digitalisierung, Arbeitsdruck" abgleichen.

Dort wird nicht Richtung Politik und was machen die denn so geschaut, sondern so argumentiert:
Zitat: " ... Unser Arbeitsalltag wird sich durch Computer und Roboter stark verändern. Höherer Arbeitsdruck und flexiblere Arbeitszeiten sind schon heute an der Tagesordnung. Doch es entstehen auch Möglichkeiten. ...
... Die Arbeitswelt ist im Umbruch. ...
... Doch auch gesellschaftliche Werte ändern sich und das Spannungsfeld von Arbeit und Freizeit wird neu definiert. Der jüngste Tarifabschluss zwischen IG Metall und der Metall- und Elektroindustrie greift dies auf und könnte Signalcharakter für viele Arbeitnehmer haben. ..."
[Quelle: Schöne neue Arbeitswelt? Flexibilisierung, Digitalisierung, Arbeitsdruck 3sat | 09-02-2018]

Wie passt z. B. eine 28-Stundenwoche in das gesellschaftliche Arbeitnehmervertreterbild, ganz zu schweigen von den Positionen diverser Politiker?

Die Erde dreht sich, ja Herr Bauermeister, aber das sollte auch möglichst öffentlich und pluralistisch in Wilhelmshaven diskutiert und mit vielen innovativen und vor allen Dingen realen Projekten durchkonjugiert werden.

Kolumnen sind eine schöne Sache, aber deren Inhalt sollten möglichst Taten vorausgehen, sonst bleibt alles wie immer, und wir verstricken uns im Politiker- und Oberbürgermeisterbashing.

Das, Herr Bauermeister, und vor allen Dingen das, was man allgemein Politikeroutput nennen könnte, wird selten von einer nachhaltigen Voraussicht getragen, die man mit "gedeihlicher Zukunft" unterstreichen könnte.

Ein Teil der griechischen Tragödie ist Wilhelmshaven doch seit Jahrzehnten selbst, man "suhlt" ich förmlich darin und wundert sich, warum die Arbeitslosenzahlen nicht signifikant sinken – obwohl, es könnte sich nach dem Abgang einiger kommunaler "Persönlichkeiten" vielleicht doch noch etwas ändern.

Wir vom Bürgerportal Wilhelmshaven haben deshalb die "Zukunftswerkstatt Wilhelmshaven" gegründet.

Deren Slogan lautet:
Zukunft braucht Perspektive – und vielleicht, Herr Bauermeister, wird diese "Volksinitiative" und deren Output ja auch Sie eines Tages begeistern.


Wilhelmshaven muss sich verändern, auch auf die Gefahr hin, dass es gewaltig knirscht.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif


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