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Kommentar zur Flüchtlingssituation im Mittelmeer



Chapeau – einen außergewöhnlichen Kommentar zum Thema Flüchtlingssituation im Mittelmeer gab es in der Tagesschau.

04-07-2019 - Kommentar: Isabel Schayani, WDR, zur Seenotrettung vor Lampedusa.

"Ich weiß nicht, ob Sie meinen Eindruck teilen, aber irgendwie ist seit der Festnahme von Carola Rackete etwas passiert, als hätten etliche, unabhängig, von Partei Kirchen und Kästchen auf einen fast schon verstaubt geglaubten Kompass geblickt und eine klare Orientierung erkannt: Wer zu ertrinken droht, den muss man retten, is ja ein Mensch – fertig und wer rettet ist kein Verbrecher, sondern auch Mensch – erst recht fertig. Das ist Pflicht für Kapitäne und Kapitäninnen in jedem Meer.

Diese gemeinsame Kompasseinsicht, so nenne ich das jetzt ´mal, die führt zu drei Erkenntnissen.

Erkenntnis Eins: Es war falsch staatliche Seenotrettung in Italien abzuschaffen und die Bundeswehr abzukommandieren, um dann á la Salvini die humanitären Helfer, die versuchen, das privat hinzukriegen, als Schlepper zu kriminalisieren – ist eigentlich staatliches Totalversagen.

Erkenntnis Zwei: es ist europäische Kernaufgabe Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Wer soll das denn sonst machen.

Erkenntnis Drei: Italien kann man nicht alleine lassen. Es muss eine europäische Seenotrettung geben – könnte dann so funktionieren: aufnehmen, an Land prüfen, wer Schutz bekommt und wer nicht, und die bleiben dürfen müssen gerecht auf alle EU-staaten verteilt werden – nennt sich natürlich Solidarität.

Im Moment passiert aber genau das Gegenteil. Zwischen den EU-Staaten bibt es nämlich einen heimlichen Wettbewerb. Hab ich gelernt, als sich EU-Beamte verplapperten, einen Unterbietungswettlauf, einen "race to the bottom", das bedeutet, welches Land geht am abschreckendsten mit Migranten und Flüchtlingen um.

Da gibts jetzt Favoriten, die griechischen Inseln, die Knäste in Bulgarien, das Meer vor Lampedusa, Salvini scheint da ergeizig zu sein, aber wer diesen Wettbewerb gewinnt, der verrät Europa, denn wer zu ertrinken droht, den muss man retten und wer rettet, ist kein Verbrecher, sondern ein Mensch, durch und durch."

Quelle: tagesschau.de | Isabel Schayani, WDR, zur Seenotrettung vor Lampedusa


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