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Jade Bay 2.0?



An diesen Aufbruch könnte Wilhelmshaven anknüpfen, wenn es denn will!

10-07-2020 - Aus dem Tagebuch der Wilhelmshavener Superhelden.

Die ewig gleichen Gesichter mit den ewiggleichen Geschäftsinteressen posierten auf der ersten Seite des "Lokalen Heimatblattes", das, wie in der Vergangenheit, die ewiggleichen Gesichter mit der ewiggleichen Überhöhung von "neuem Schwung" titelte. Niemand weiss wirklich, was sich hinter dem neuen "Wirtschaftsförderverein in Wilhelmshaven" verbirgt und welche Ziele damit verbunden sein werden. Ebenso Magendrücken überkommt einen, wenn man sich der "Kooperationsvereinbarung zum Kohleausstieg" nähert.

In der Vergangenheit hatten die Wilhelmshavener schon jede Menge Vereinbarungen hinter den Kulissen, wie z. B. mit Walther Leisler Kiep, der mit 18 Jahren 1944 Mitglied der NSDAP wurde und die ortsanssäsige Wilhelmshavener Wirtschaft mit seinen Kontakten und einem sehr gut dotierten Beratervertrag beflügeln sollte, fest verortet im Atlantikbrücke e.V., so wie Friedrich März, dem Steigbügelhalter von Blackrock.

Alle auf der Titelseite vom 08-07-2020 wollen Wilhelmshaven wieder einmal voranbringen, nur in welche Richtung?
Hinter den 157 Millonen Euro Strukturhilfe klafft ´mal wieder ein Schwarzes Loch, in dem Industrielle kauern, die millionenschwere Subventionen hier in Wilhelmshaven in einem Stahlwerk unterbringen möchten, d. h. wir bekommen die Portion Umweltdreck, die wir sowieso schon haben, in etwas veränderter Form präsentiert und quittieren das mit einem Lächeln auf der Titelseite des "Lokalen Heimatblattes"?

Manchmal überkommt einen der Wiederholungsschauer, wenn man die dünnste Lokalzeitung der Welt am Morgen öffnet und die ewiggleichen Lieder in unregelmässigen Abständen zur Kenntnis nehmen soll:

Zitat: " … Die neue Wirtschaftsförderung könne ein wichtiges Instrument sein, nach dem Ende der Corona-Krise „die Weichen für eine positive Entwicklung der Stadt zu stellen“ … "
[Quelle: lokal26.de | 08-07-2020 ]

Eine weitere Absichtserklärung ohne doppelten Boden im Portfolio der Wilhelmshavener Jahrhundertversprechungen, wie z. B. beim schwächelnden JadeWeserPort, ein hochsubventioniertes Milliardengrab im Hafenbereich direkt am Tiefen Fahrwasser.
Die Wilhelmshavener Bürger*innen und Unternehrmer*innen haben es schon 2018 mit der Angst zu tun bekommen, nach einer Reihe gleichartiger Apelle, gespickt mit Forderungen:
Zitat: "Strukturpolitik - Dramatischer Hilferuf an Bund und Land
Mit einem dramatischen Appell wenden sich Vertreter der Wirtschaft in Wilhelmshaven an die verantwortlichen Politiker im Bund und im Land Niedersachsen. Ihre eindringliche Bitte: Stoppt endlich die zunehmende Verlagerung von Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst in die großen Metropolen und beschließt eine Kehrtwende zu einer Dezentralisierung. Die Folge wäre nicht nur eine Stärkung der strukturschwachen Regionen – gleichzeitig würden auch die Ballungszentren vor dem drohenden Kollaps bewahrt. ... "
[Quelle: Nordwestzeitung | 23-10-2018]
In der "IW-Regionalstudie aus dem Jahre 2019", die übrigens jedes Jahr erscheint, wies man ´mal wieder auf die Defizite der Region hin. Zur Kenntnis nimmt man in "Boomtown" aber immer noch nicht, dass die Stadt einen grundlegenden Wandel benötigt. Da ist es eigentlich kontraproduktiv, wenn die ewiggleichen Gesichter auf dem Titel des "Lokalen Heimatblattes" die ewiggleichen Parolen präsentieren, was eigentlich auch dem letzten echten Journalisten, sogar im "Lokalen Heimatblatt", auffallen müsste.

Kein Wunder, dass sich nur wenige Akademiker nach Wilhelmshaven "verirren", denn hier gibt es nur Optionen für Heimatverliebte, sozusagen hartgesottene oder Hardliner mit außergeöhnlichem Durchhaltevermögen und dem richtigen Riecher für nachhaltige Geschäftszweige z. B. im Bereich "Food" oder "Outdoor-Textilien". Seit einigen Jahren tut sich auch etwas im Bereich Einzelmobilität, d. h. in der nachaltigen Fortbewegung mit E-Bikes.
In der Regionalstudie von 2019 heisst es deshalb auch:
Zitat: " … Demnach konzentrieren sich Akademiker vor allem in Großstädten und deren Umland. Ihr Anteil reicht vom Spitzenwert 44 Prozent in Heidelberg bis zum Schlusslicht von 6 Prozent im Landkreis Wittmund bei Wilhelmshaven. … "
[Quelle: IW-Regionalstudie 2019 | Die Zukunft der Regionen in Deutschland - Zwischen Vielfalt und Gleichwertigkeit]
Auch Lehrer sind schon länger Mangelware in Wilhelmshaven, besonders in Grundschulen, im Bildungsbereich, dem Fundament jeder innovativen Gesellschaftsstruktur.

Die Impulse, die Wilhelmshaven erreichen könnten, scheinen an einer Wand aus Gleichgültigkeit an der "Stadtmauer" schon seit Jahrzehnten abzuprallen. In Wilhelmshaven ist man sich nach wie vor der nächste und Fremdlinge, die in die eigenen Bereiche eindringen könnten, sind zunächst einmal höchst unwillkommen.

Deshalb hat sich vor einiger Zeit in Wilhelmshavenen im Bereich Denkmalpflege mit dem Abriss der Südzentrale einen regelrechten Krater gegönnt. Hier wurde wieder einmal bewiesen, wie sehr sich Wirtschaftsinteressen und Innovation in der Jadestadt im Weg stehen. Es ist kaum anzunehmen, das solche "Signale" nicht negativ über Wilhelmshaven hinausstrahlen.

Was bleibt?

Die ewiggleichen Gesichter mit den ewigleichen Oberhäuptern inklusive Politiker*innen müssen nun wirklich ´mal liefern. Schon mit der "Jade Bay" hat man sich bewiesen, dass überregionale Wirtschaftsförderung ohne einem über allem trohnenden Wilhelmsdhavener Mitspracherecht gar nicht funktionieren kann darf. Die ewiggleichen Absichtstserklärungen müssten nun endlich wirklich ad akta gelegt werden und die Strukturen dahinter erst recht.

Die ewiggleichen Gesichter müssten lernen loszulassen und den Nachwuchs in einer nie dagekannten Form fördern, wovon man leider nichts spürt.

Initiatoren mit neuen nachhaltigen Geschäftsideen müsste jetzt endlich der Rote Teppich ausgerollt werden, leider spürt man auch hier nichts.

Penetranter Rücksturz in die Vergangenheit?

Trotz aller gut gemeinten Gründungen und Apelle ist das derzeitige Wilhelmshaven in der Vergagenheit festgefahren. Der Aufbruch nach Corona ist auch in der übrigen Republik nicht angekommen und wird sich wohl oder übel nur in Eigeninitiativen fortpflanzen und Wilhelmshaven wohl nur über jahrzehntelange Umwege erreichen, wenn überhaupt.
Da lob ich mir ´mal die Selbstkritik eines Innenministers, wie Herbert Reul [Innenminister NRW CDU], der ähnlich verharzte Strukturen im eigenen fehlerhaften Handeln entdeckt, und auf die Frage: "Was hat der Staat denn falsch gemacht, wenn sich die Bürger so von ihm abwenden", auf den Punkt zu bringt:
Zitat:" … Ich glaub schon, das wir einiges falsch gemacht haben, sonst wär es nicht passiert. Wir haben zu wenig erklärt. Wir haben am Anfang in bestimmten Situationen auch falsch reagiert, weil wir nur gesagt haben, die sind idiotisch oder so und wir haben Erwartungen geschürt, als könnte Politik alle Probleme lösen. Also dieser Politiker, der so simsalabim die Welt wieder in Ordnung bringt, wir sind die Superhelden - dat mach ja Spass - aber es ist lebensgefährlich, weil, das kann keiner einlösen am Ende. … "
[Quelle: Die Macht der Corona-Mythen | ZDFzoom | 09-07-2020]
Corona hat zunächst nur indirekt mit dem Wilhelmshavener Geschehen zu tun, gemeinsam aber haben die getroffene Aussage dieses Ministers und unsere dargelegten Argumente, dass ein Weitermachen, wie bisher, "überlebensgefährlich" wäre.
Die Gesellschaft erwartet mehr, als noch vor den Zeiten, als es so schien, als könne kein Wässerlein getrübt werden.

Man stellt sich zwangsläufig die Frage, ob hier wieder einmal Nichts aus dem Nichts entstehen muss?!


Zählt man die vorangegangenen Wirtschaftskrisen hinzu, wäre es nun an der Zeit, wirkliche grundlegende Weichen zu stellen und endlich mit Hilfe der Bürger*innen zu liefern.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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