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Den Menschen muss doch jetzt ein Licht aufgehen ...
16|06|2010



Dr. Karl- Theodor Freiherr zu Guttenberg beim Truppenbesuch in Afghanistan 2009.

Von allen Regierungen der Länder, die am Hindukusch wehrmachtspräsent sind, hat man vom ersten Moment des Einmarsches bis heute zu hören bekommen: „Wir müssen Soldaten nach Afghanistan hinbefehlen, weil dort unsere Freiheit verteidigt wird.

Ich höre den damaligen deutschen Kriegsminister  - mit Pfeife im Mund und lässig auf seiner Rockermaschine lümmelnd – noch großmäulig dieses Sagen absondern. Und so ging es denn Hopplahopp und Struckizucki und die Bundeswehr kann seitdem in Afghanistan zeigen was sie kann.

Jedenfalls ist sie dabei und spielt mit in dem Konzert – auch wenn die Melodie sich grässlich anhört. Das macht aber nichts im Geringsten – wer das Kriegsgejaule und -gelärme nicht mit anhören kann, der kann sich ja die Ohren verstopfen.

Das ganze Veranstalten ist ja für unsere Freiheit. Da fallen die paar toten deutschen Soldaten doch überhaupt nicht ins Gewicht. Auf den Straßen allein in Deutschland gibt es doch tagtäglich viel mehr Tote – da kommt doch auch keiner auf die Idee und fordert deswegen den Straßenverkehr abzuschaffen.

Dazu fällt mir gerade ein dösiger Spruch ein: „Wer schön sein will, der muss leiden“ – diesen Spruch hat wahrscheinlich einer der ersten Liftingprofessoren in die Welt gesetzt.

Ich weiß, ich weiß … der Vergleich ist dösig … doch ist er wirklich so abwegig, wie es auf das erste Sehen scheint?

Wenn wir hier in Deutschland frei sein wollen, denn müssen wir am Hindukusch leiden. Das, und so wollte der Pfeife rauchende Kriegsminister den Bürgern das doch weismachen.

Einer von den Ministrablen – jawohl, gerade einer von denen, die selber mit ihrem Hintern hoch und warm und trocken irgendwo sitzen – soll noch hinzugefügt haben: „Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“

Und was wissen wir nun, warum die Billy Jenkins Kopien vom Potomac River die Armeen der anderen Nationen mit in dieses Gemengsel hinein gezogen haben?

Am Hindukusch sind die Dollars in der Erde gestapelt – man muss sie nur ausgraben. Es geht um die afghanischen Bodenschätze – und das in solchen Mengen, dass selbst der Entenhausener Finanzkrösus Dagobert Duck krüllerige Augen bekäme. Es handelt sich nämlich um Dollarbeträge in Billionenhöhe.

Und nun soll mir nur niemand erklären wollen, die Freunde von jenseits des Westenwassers hätten von alledem keine Ahnung gehabt, als sie das blutige Spiel anzettelten.

Für Dollars haben die US-Regierungen bislang alles getan. Schaut bloß einmal mit offenen Augen allein an der jüngsten Geschichte entlang – dann kann euch nämlich ganz schnell die Idee in den Kopf schießen, dass der Fall der beiden New Yorker Türme auch nur der Preis gewesen ist für den Einmarsch in Afghanistan. Alle Welt wäre dann wieder einmal den Zockern aus dem Weißen Haus auf den Leim gegangen.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

De Minschen moot doch nu een Lucht upgoahn …
 
Van aal de Regeern ut Kuntreien, de an d’ Hindukusch wehrmachtspräsent sünd, hett man van de eerste Momang bit nu to hören kräägen: Wi mooten dor Suldoatens insatten, wiel wi dor use Freeheit verteidigen mooten. Ikk hör de düütsch domoalich Kreechsminister - mit Piep in d’ Bekk up sien Rokkermaschin sittend – noch groodmuulig dissed Särgen kaueln. Un so gung dat denn man Hopplahopp un Strukkizukki un de düütsch Wehrmacht kann ok in Afghanistoan wiesen wat see kann. Up jederfall is see dorbi, see speelt nu mit in dat Konzert – ok wenner de Melodei sükk gräsich anhört. Dat moakt oaber joa niks – well dat Gejauel un Gelaarm nich hörn mach, de kann sükk joa wat in de Oorn stoppen. Dat heele Gedoo is joa föör use Freeheit. Dor speelen doch de poar doden düütschen Suldoaten överhaupts keen Rull. Up de Stroaten allennich in Düütschland koamt doch een büld mehr Minschen to Dod – un nümms fördert dorüm, dat de Verkeer ovschafft warden schall.

Dorto faalt mi nettegroad een döäsigen Spröäk in: ‘Wer schön sein will, der muß leiden’ – disse Spröäk hett woarschiens een van de eersten Liftingdokters in de Welt bröcht. Ikk weet, ikk weet – disse Vergliek is dösich ... doch is he wüggelk so dösich as dat up dat eerste Kieken lett?

Wenner wi hier in Düütschland free sien willt, denn mooten wi an d’ Hindukusch lieden – dat, un so wull de piepenschmökende Kreechsminister de Minschen dat doch verkloaren – ov hett een van de Ministroabeln – jawoll, jüüst de, de sülvst mit hör Mors in de Drööchte un de Waarmte hukeln nich noch sächt: ‘Wo gehobelt wird, da fallen Späne?’

Un wat weeten wi nu, woarüm de Billy Jenkins Kopien van d’ Potomäkriver de heelen Verbundnatschon’n in dit Gemengsel rintrukken hevvt? An d’ Hindukusch sünd de Doalers in de Grund stoapelt – man moot hör blods utgroaven. Dat geit üm de Schatzen ut de Eer  - un dat in sükkse Bülten, dat woll sülven de Oantenhusener Dagobert Dukk dat Krüllern in de Oogen kräägen har. Dat geit nämich üm Billjonen van Doalers. Un nu säch mi nümms, dor hevvt de Frünnen van d’ Günntsiet dat Westenwoater niks van wußt, as see dat blöderk Spill to Gaang brocht hevvt. Föör Doalers hevvt de US – Regeern bit nu noch allens moakt. Kiekt man blossich ähm mit oapen Oogen an de Geschicht bilangs – denn kann jo nämich heel flink de Idee in d’ Kopp scheeten, dat beid Torns in Neuyork ok blods een Pries wäst sünd.


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