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CDU will Erdbeben verbieten
16|03|2011



Auf die erdbebenartige Feier des Atom Deals folgt nun der "Kater".

Der erneut aufbrandende Widerwille eines Teils der Bevölkerung, auch wenn es nur 80 Prozent der Bürger sein sollen, bringt die schwarzgelbe Regierung ins Grübeln.

In einer ersten Testphase von ca. drei Wochen Mappusscher Zeitrechnung soll an allen Atomkraftwerken in einem Umkreis von zwanzig Kilometern, als zusätzliche Sicherheit zu der bereits sichersten Technik weltweit, jegliche Art von Erdbeben untersagt bleiben. Danach könnte die einfache Sicherheit, wie bisher, wieder ausreichend sein. Man muß auch mal Vertrauen haben.
 
Und Vertrauen kann man haben. Stefan Mappus hat schließlich früher bei Siemens gearbeitet - im Vertrieb für Telefonanlagen - und die bei Siemens wissen wie man Atomkraftwerke baut. Das kriegt man auch in der Telefonabteilung mit und kennt sich aus. Darum war er auch immer eine treibende Kraft für die Laufzeitverlängerung.
 
Mappus plädierte erneut für eine deutliche Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke:
„Wir brauchen 15 plus x Jahre Laufzeitverlängerung. 15, 16, 17 Jahre halte ich für sinnvoll.“
[Spiegel v. 12.07.10]

Genau! So bleibt auch für die berufliche Zukunft ein Türchen offen, muß ja nicht im Telefonvertrieb sein ...
 
Und weil man hier sooo sicher sein kann, muß man Sicherheit eben auch nicht übertreiben.

Die Frankfurter Rundschau berichtete am 09.09.2010

"Atomkraftwerke: Sicherheitsstandards sollen gesenkt werden ...

... Angeblich plant die Koalition eine deutliche Absenkung des Sicherheitsniveaus für Atomkraftwerke. Nachrüstungen würden aufgeschoben, das Klagerecht für Bürger eingeschränkt. ...

... laut Monitor [werden] wesentliche Nachrüstungserfordernisse einfach als „mittel- bis langfristig“ eingestuft und damit für viele Jahre aufgeschoben. Dabei handelt es sich insbesondere um aufwendige und teure Modernisierungen, die vor allem die Sicherheit der älteren Anlagen betreffen."

Das macht eine christlich-freiheitliche Regierung ja nicht aus Leichtsinn, oder um jemanden zu "gefallen", oder?
 
Wir in Deutschland sind bestens geübt im Umgang mit gefährlichen Atomanlagen.Dafür hatten wir doch extra einen Forschungsreaktor, in Jülich.

Und: Nix ist passiert - fast nichts.


Der Spiegel schrieb am 24.07.2009:
 Heißer Meiler: Rückbau des Reaktors Jülich
"In NRW steht eine der umstrittensten Atomanlagen weltweit: der Versuchsreaktor von Jülich. Erst jetzt beim Abriß der Forschungsruine kommz ans Licht: Der Reaktor wurde über Jahre hinweg mit zu hohen Temperaturen gefahren. Und ist möglicherweise nur knapp einer Katastrophe entgangen."
 
Und bei Wikipedia kann man lesen, daß auch in der DDR die deutsche Sicherheitskultur zuhause war.

Kernkraftwerk Greifswald: Störfall
"Am 7. Dezember 1975 wollte ein Elektriker seinem Lehrling zeigen, wie man elektrische Schaltkreise überbrückt. Dabei kam es zu einem Kurzschluss auf der Unterspannungsseite des Maschinentrafos des Blocks 1. Durch den entstehenden Lichtbogen brach ein Kabelbrand aus. Das Feuer im Hauptkabelkanal zerstörte die Stromversorgung und die Steuerleitungen von fünf Hauptkühlmittelpumpen [sechs sind für einen Block in Betrieb]." ...

Und, siehste, da ist auch nix passiert. Das ist Sicherheit. Klar, ein Restrisiko bleibt, der Mensch. Aber der stört auch andern Orts.
 
Daß unsere Atomkraftwerke nicht unaufmerksam oder gar luschig betrieben werden, zeigen auch die Achthundertvierunddreißig "meldepflichtigen Vorkommnisse" [bis 31.05.2010], die für Biblis A und B öffentlich wurden. Ehrlich, offen, sicher. Die passen da auf!
 
Und auch die Kanzlerin als Physikerin kann uns Sicherheit geben und Vertrauen vertiefen, denn die deutschen AKWs, sagt sie, sind nach ihrem aktuellen Kenntnisstand sicher.
Denn:
Wenn sie unsicher wären, müßte sie die ja abschalten. Weil sie aber nicht abgeschaltet sind, müssen sie sicher sein - oder so. Ist doch logisch - reine Merkelogie.
[Interview mit Angela Merkel - ARD Brennpunkt vom 13.03.11]

Weil es immer um ganz besonders viel, viel Geld geht vervielfältigt sich damit auch das schöne Gefühl der Sicherheit. Diese Atomies wollen doch ihr Geld noch jahrelang gaufrei verjubeln. Das sind doch nicht alles Spieler und Fatalisten oder gar baugleiche Hirnies und Vollklone - denk ich mal. Aber man weiß es nicht. Da gibt es eine gewisse Unsicherheit.

Im Pazifik ist gerade der US-Flugzeugträger Ronald Reagan durch eine Fukushima Wolke geschippert.

Der Wind dreht auf Tokio. Wird es dort regnen? Fallout?
 
Solange man die Wahrheit verheimlicht, gibt es Sicherheit. In Japan und bei uns.

Was meint eigentlich die Kirche zu dem Thema? Oder ist das zu höllisch.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

Links:
Stefan Mappus fordert längere AKW-Laufzeiten
Sicherheitsstandards sollen gesenkt werden
Rückbau des Reaktors Jülich: Heißer Meiler
"Was wäre, wenn ...: Todeszone - Nach dem Super-GAU in Biblis 1-5

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