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Fukushima
30|03|2011



Auch das EON-Atomkraftwerk Unterweser ist z. Zt. vom Netz. [Bildquelle: Wikipedia]

Zum Leserbrief von Herrn Rudolf Scheele: „Fukushima: Bürger und Politik sollten gelassen bleiben“.

Herr Rudolf Scheele bleibt sich als eifriger Leserbriefschreiber in Sachen Klimawandel und Energiepolitik treu. Er vertritt weiterhin - zwar der Situation angemessen etwas verhaltener - die Interessen der großen Energie- und Atomkonzerne.

Dies verwundert nicht sonderlich. Er steht als ehemals für Öffentlichkeitsarbeit zuständiger Mitarbeiter und Betriebs-Pensionär von E.on weiterhin auf deren Gehaltsliste: Getreu dem Motto „Wes’ Brot ich ess’, des Lied ich sing!“. 

So vertritt er auch seit vielen Jahren - wie Herr Prof. Appel aus Schortens – weiterhin den Slogan: „Atomkraft ist die einzige todsichere Energie“!

Wie Recht er hat.
 
Herr Scheele gehört damit auch zu den „berufenen“ Fachleuten, für die in der bis dato bestehenden Sicherheitsphilosophie der GAU [Größter anzunehmender Unfall] gar nicht vorkommen kann - also auszuschließen ist. Bei Tschernobyl konnte man noch die russische Technologie zum Schuldigen machen. In Fukushima ist es nun doch die westliche Technologie und der GAU bittere Realität.
 
Sicherheitsbetrachtungen können allenfalls so sicher sein, wie die zugrunde gelegten Annahmen! Die daraufhin ausgelegten Sicherheitssysteme versagen, sobald ein ausgeschlossenes bzw. nicht betrachtetes Szenario eintritt. Der momentane Stand der Wissenschaft ist halt immer auch der Stand des momentanen wissenschaftlichen Irrtums! 

Wer jetzt weiter versucht, die real vorhandenen Gefahren der Atomenergie-Nutzung auch angesichts vielfach bewiesener Unzulänglichkeiten menschlichen Verhaltens weiterhin zu relativieren und herunterzuspielen, handelt verantwortungslos
 
Es ist jetzt an der Zeit, endlich die anstehenden politischen Entscheidungen zur schnellstmöglichen Beendigung der Atomwirtschaft zu treffen – auch und gerade gegen die erklärten Interessen der weiterhin auf allen Ebenen agierenden Atomlobby.



Werner Biehl

Hier einige Ausschnitte aus dem Leserbrief im lokalen Heimatblatt vom 29|03|2011:

Zitat:
"Fukushima: Bürger und Politik sollten gelassen bleiben ...

... Mein Respekt gehört in diesen Stunden den Japanern, die nicht in Panik verfallen, sondern unaufgeregt nach außen alles tun, was notwendig ist, um die Lage in den Griff zu bekommen. ...


... Hier in Deutschland hat man den Eindruck, dass dieser Unfall nicht 10 000 km entfernt, sondern mitten im unseren Land passiert ist. Seit den 7oer Jahren haben wir Kernkraftwerke, die rund ein Drittel des Strombedarfs abdecken. Bei der IAO [Internationale Atomenergiebehörde] waren unsere Anlagen von den ca. 500 Kernkraftwerken weltweit immer unter den zwanzig Besten zu finden.

Aber in Deutschland haben wir ein Superwahljahr. Immer mehr bestimmen die Medien, was die Politik zu tun hat.

Erbeben dieser Größenordnung und Tsunamis gibt es in Deutschland nicht, aber der Mond kann auf die Erde fallen. Geigerzähler und Jodtabletten sind teilweise schon ausverkauft. ...

... Statt in Panik zu verfallen, sollten Bürger und Politik gelassen bleiben und in Ruhe entscheiden und analysieren, was zu tun ist. Was machen z.B. unsere europäischen Nachbarn? Wer nur mit Angst Politik macht, sollte nicht gewählt werden. "

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