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Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien weiterentwickeln
13|03|2015



Die Stärken der Erneuerbaren Energien sind noch längst nicht bei jedem Politiker angekommen.

Tschimpke: Energieeffizienz muss Bestandteil des MAP werden

Der NABU hat heute das von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf der Internationalen Handwerksmesse in München vorgestellte Marktanreizprogramm [MAP] zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt begrüßt. "Die Erhöhung der Förderbeträge war überfällig. Vor allem für Umweltwärme, wie die Solarthermie, muss der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmemarkt wieder steigen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In den letzten drei Jahren sank der Anteil geförderter Anlagen von knapp 78.000 im Jahr 2012 auf nur noch rund 58.500 Anlagen im Jahr 2014. "Diesem negativem Trend wird durch die Erhöhung der Fördersätze nun hoffentlich Einhalt geboten", so Tschimpke.

Der NABU mahnte aber auch, das MAP zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt weiterzuentwickeln. "Energieeffizienz muss im Marktanreizprogramm zukünftig eine gewichtigere Rolle einnehmen. Gerade auch nach dem Scheitern des Steuerbonus für Hauseigentümer", forderte Tschimpke. So sei das Ziel der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 14 Prozent zu steigern, nur mit der Erschließung der Energieeffizienzpotenziale naturverträglich zu erreichen.

"Die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien im Wärmesektor ist begrenzt", sagte NABU-Energieexperte Ulf Sieberg. "Dies gelte vor allem für Biomasse, die bisher einen Anteil von über 90 Prozent an den erneuerbaren Energien im Wärmesektor ausmache. Die Gründe dafür seien die sich verschärfenden Flächen- und Rohstoffkonkurrenzen, die Nahrungsmittelproduktion und der Einsatz Erneuerbarer im Strom- und Kraftstoffsektor. Ohne eine konsequente Erschließung der massiven Potenziale zur Energieeinsparung führe die beschleunigte Substituierung fossiler durch nachwachsende Energieträger für Raumwärme und Warmwasser zu wirtschaftlichen Fehlinvestitionen und negativen ökologischen Folgen", so Sieberg.

Der NABU fordert daher, die Vergabe von Fördermitteln für erneuerbare Energien stärker in Häuser mit effizienter Gebäudehülle zu lenken. "Mit einer Verknüpfung von Erneuerbaren und Effizienz würde das Signal gesetzt, dass sich Wärmedämmung und erneuerbare Energien wechselseitig verstärken und Anstrengungen zur Effizienzsteigerung belohnt werden", sagte Sieberg.

Quelle: Nabu


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