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Agrarexperte kritisiert EU-Direktzahlungen an Großbauern und Großgrundbesitzer
09|06|2015



Während die herkömmliche Landwirtschaft aus riesigen Subventionstöpfen schöpfen kann, werden ökologische Betriebe längst nicht so stark gefördert.

Nach der Bekanntgabe der Empfänger von Direktzahlungen aus dem EU-Agrarfonds hat eine Debatte über den Sinn der Subventionen eingesetzt. Der Präsident des renommierten Thünen-Instituts des Bundes in Braunschweig, Professor Folkhard Isermeyer, hat die derzeitigen EU-Subventionen für die Landwirtschaft infrage gestellt

Bei NDR 1 Niedersachsen forderte Isermeyer vor allem ein neues System der EU-Agrar-Direktzahlungen, "also Förderung des ökologischen Landbaus, Förderung von Blühstreifen, Förderung von besonders tiergerechten Haltungssystemen in der Nutztierhaltung. Das wäre aus unserer Sicht die richtige Agrarpolitik."

Die jüngste Veröffentlichung der Empfänger der EU-Direktzahlungen [http://www.agrar-fischerei-zahlungen.de] würde belegen, dass erneut vor allem Großgrundbesitzer und Großbauern vom neuen Verteilungssystem der EU profitieren, so Isermeyer bei NDR 1 Niedersachsen. Dadurch würden die Pachtpreise für landwirtschaftlich genutzte Flächen weiter steigen, Anreize für mehr Tierschutz und Okölogie dagegen fehlten weitgehend. Das erklärte Ziel der EU-Mitgliedsstaaten nach der Reform des Direktzahlungsmodells, vor allem kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe zu fördern, werde mit dem aktuellen Direktzahlungsmodell der EU nicht erreicht, so Isermeyer.

Dem widerspricht das niedersächsische Landvolk. Vizepräsident Ulrich Löhr sagte ebenfalls bei NDR 1 Niedersachsen, viele Bauern bräuchten die Flächen-Prämien, um im Alter weiter auf ihren Höfen leben zu können. Ohne die Subventionen aus Brüssel würden ganze Dörfer in Niedersachsen verfallen, so Löhr. Insofern seien die Direktzahlungen der EU auch eine Förderung des ländlichen Raums.

Bis 2020 gilt die FlächenSubvention der EU noch, die Debatte darüber was dann kommt, hat schon jetzt angefangen.

Professor Folkhard Isermeyer sagte im Wortlaut zu NDR 1 Niedersachsen:
"Von der Direktzahlung profitieren halt die, die die größte Zahl der Hektare bewirtschaften, denn die Direktzahlungen sind an die landwirtschaftliche Fläche gekoppelt. Bisher haben ja die Direktzahlungen, so wie sie ausgereicht werden, überhaupt keine Lenkungswirkung und die Wissenschaft plädiert deswegen nur für Zahlungen mit Lenkungswirkung."

"Also Förderung des ökologischen Landbaus, Förderung von Blühstreifen, Förderung von besonders tiergerechten Haltungssystemen in der Nutztierhaltung. Das wäre aus unserer Sicht die richtige Agrarpolitik."

Landvolk Vizepräsident Ulrich Löhr sagte im Wortlaut zu NDR 1 Niedersachsen:
"Wir sehen die Veröffentlichung als einen Eingriff in persönlichkeitsbezogene Daten, die weit über das Maß hinaus gehen, was Transparenz gebietet."

[Das EU-Direktzahlungssystem] "Es ermöglicht vielen Familien, die ausgeschieden sind aus der Landwirtschaft, aber eben im ländlichen Raum noch leben, ihre Gebäude zu erhalten, hier auch weiterhin zu leben. Und deswegen sehe ich das auch als Förderung für den ländlichen Raum, denn sonst würde solche Gebäude, solche alten und Resthöfe, die auch schwer zu vermieten sind, gerade auch in den Gebieten weitab der großen Ballungszentren, würden hier die Dörfer verfallen."

Quelle: NDR 1 Niedersachsen



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