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Manipulationsvorwurf: Wasserverband forciert Windpark trotz streng geschützter Vogelart
21|09|2015



Der OOWV steht nicht zum ersten Mal in der Kritik.

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband [OOWV], nach Fläche größter Wasserverband Deutschlands, steht im Verdacht, einen geplanten Windpark durch Manipulation durchsetzen zu wollen

Konkret geht es um ein Vogelschutzgutachten. Ein Mitarbeiter des Verbandes soll im Gebiet des geplanten Windparks dafür gesorgt haben, dass Nahrungsflächen von streng geschützten Zwerg- und Singschwänen direkt vor einer Vogelzählung in großem Umfang abgeerntet wurden. Bei der Zählung für ein Vogelschutzgutachten waren auf der Fläche dann nur wenige Tiere gesichtet worden. OOWV-Geschäftsführer Karsten Specht bestätigte den Vorgang gegenüber dem NDR Fernsehmagazin "Hallo Niedersachsen". Einen Einfluss auf das Vogelgutachten stritt er jedoch ab. Wegen des Vorkommens u.a. von Zwerg- und Singschwänen bezweifelt die Staatliche Vogelschutzwarte, dass in dem Gebiet ein Windpark entstehen kann. Dies geht aus einer internen Stellungnahme hervor, die dem NDR vorliegt.

Der Windpark soll in der Gemeinde Molbergen im Landkreis Cloppenburg entstehen. Das Gebiet dort hat als Lebensraum für Zugvögel internationale Bedeutung. Zwerg- und Singschwäne halten sich im Winterhalbjahr an der nahe gelegenen Thülsfelder Talsperre auf. Sie sind nach Bundesnaturschutzgesetz streng bzw. besonders geschützt. Die Staatliche Vogelschutzwarte geht zwar von einem Meideverhalten der Tiere gegenüber Windrädern aus. Dies gelte jedoch nicht bei Dunkelheit oder schlechter Sicht. Vogelschützer beklagen immer wieder Vogelschlag bei Windparks. Deshalb hält die Vogelschutzwarte das Gebiet als Windparkstandort für ungeeignet. Sie bemängelt außerdem, die angefertigten Gutachten seien methodisch unzureichend. Der OOWV kündigte an, ein weiteres Gutachten einholen zu wollen.

Mit den Einnahmen aus dem Windpark im "Grönheimer Feld" möchte der OOWV nach eigenen Angaben die von den Bürgern gezahlten Abgaben stabil halten. Allerdings gehört der Betrieb eines Windparks laut Satzung nicht zu den Aufgaben des OOWV. Ob der OOWV in einen Windpark investieren kann, wird zurzeit vom Umweltministerium geprüft. Zwei Rechtsgutachten im Auftrag einer örtlichen Bürgerinitiative kamen zu dem Schluss, dass dies nicht möglich ist.

Nach Angaben von Molbergens Bürgermeister Ludger Möller [CDU] liegen rund 700 Einwendungen von Bürgern gegen die Pläne vor, teils sehr umfangreich. Diese abzuarbeiten werde mindestens bis November dieses Jahres dauern. Laut Möller tue die Gemeinde dies ergebnisoffen. Die Zustimmung werde sie nur geben, wenn die Einnahmen zur Abgabenstabilität beitragen.al möchten Blumen verteilen, die sinnbildlich als Zeichen der Trauer für die vielen Opf er an den Strand gelegt werden.

Quelle: NDR | Niedersachsen


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