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Wilhelmshaven hat eine bessere Bildungspolitik verdient
06|10|2015



Wenn man 48 Millionen Euro zur Entlastung bekommen könnte, dann spart man auch da, wo bei niedrigen Zinsen die höchste Dividende winkt, denn gut ausgebildete Bürger zahlen zukünftig auch fleißig Steuern und reichlich Sozialabgaben.

Die BASU – Freie Liste für Bildung/Arbeit/Soziales/Umwelt – kann die Empörung der Schulleiterin der BBS über die geplante Verschiebung des Neubaus der Berufsbildenden Schulen verstehen.

Nicht anders als den BBS ergeht es den Oberschulen. Schon vor über 2 Jahren wurden Haupt- und Realschulen zu zwei Oberschulen organisatorisch zusammengelegt. Damit wurden bereits zu diesem Zeitpunkt Leitungsstellen reduziert, wobei die Arbeitsbelastung der Schulleitungen durch die Aufsplittung auf mehrere Standorte noch erheblich gesteigert wurde. Wann diese Situation endlich abgestellt wird und beide Schulen an nur einem Standort geführt werden können, ist zur Zeit noch nicht abzusehen. Zumindest hat man sich bei der Oberschule Stadtmitte inzwischen auf einen praktikableren Standort [ehem. Käthe-Kollwitz-Gymnasium] geeinigt.

Warum aber gibt es all diese völlig unproduktiven Hin- und Her-Spielchen in Wilhelmshaven? Die Zusammenführung der Gymnasien ist doch gut gelaufen, und das Neue Gymnasium mittlerweile eine feste Größe in der Wilhelmshavener Bildungslandschaft.

Helga Weinstock, Vertreterin der BASU im Rat, dazu: "Wir meinen, weil das Schulentwicklungskonzept, das die Mehrheitsgruppe aus CDU und SPD im Rat der Stadt beschlossen hat, das Papier nicht wert war, auf dem es steht. CDU und SPD haben durch eine reine Machtpolitik, vorbei an allen fachlichen Widerständen aus Schulausschuss, Lehrern, Schulleitern und Eltern ein Konzept durchgesetzt, für das der Begriff "unausgegoren" merklich untertrieben ist. Welche Interessen dort eine Rolle gespielt haben müssen, ist noch immer weitgehend unbekannt. Nur eines ist sicher, mit diesem Konzept hat man den Schulfrieden nachhaltig zerstört. Die Versuche die eine oder andere Katastrophe zu verhindern, muten völlig laienhaft an."

Anette Kruse-Janßen, Vorsitzende der BASU: "Hinzu kommt, dass man in Wilhelmshaven anscheinend die geplanten Investitionen in die Bildungslandschaft immer noch als Manövriermasse für den defizitären Haushalt ansieht. Das ist ein Unding! Gerade in einem Haushalt, der auf der Kippe steht, wenn er nicht schon darüber hinaus ist, müssen Schwerpunkte gesetzt werden. Für die BASU sind die Bildungsbedingungen, auch wenn es in diesem Punkt kein Gymnasium betrifft so ein Schwerpunkt."

Die BASU fordert eine Fortschreibung des Schulentwicklungskonzeptes unter maßgeblicher Beteiligung der davon Betroffenen. So ein Bildungskonzept für die Zukunft kann nur durch einen Konsens aller nachhaltig entwickelt werden. Die daraus folgenden Investitionen dürfen dann aber auch nicht mehr für heftige "Sparanfälle" zur Verfügung stehen, sondern müssen ohne wenn und aber realisiert werden.

Quelle: BASU | Wilhelmshaven



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