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»Einsatzbereitschaft der Berufsfeuerwehr schon jetzt gefährdet«



Auch die Berufsfeuerwehren stehen unter wirtschaftlichem Druck - ein Unding, denn hier geht es in erster Linie um Menschenleben.

14-08-2018 – Mit dieser Äußerung reagiert die ver.di-Betriebsgruppe der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven auf eine Darstellung der Verwaltung im Rahmen eines Zeitungsartikels in der Wilhelmshavener Zeitung vom 10. August 2018.

Die Einsatzbereitschaft der Berufsfeuerwehr kann derzeit nur aufrechterhalten werden, indem die Kolleg*innen gegen Ihren Willen weit über 48 Stunden pro Woche eingesetzt werden, und indem weitestgehend auf Aus- Fort und Weiterbildung verzichtet wird. Am 30.06.2018 hatten Kolleg*innen die sich ausdrücklich gegen eine solche Mehrarbeit ausgesprochen hatten, über 7.500 Stunden Mehrarbeit geleistet. Es kommt zu Spitzenbelastungen von bis zu 96 Stunden pro Woche. Das hat Folgen. Es kommt zu Erschöpfungszuständen und Konzentrationsschwächen, die wiederum im Einsatz eine Gefahr für die Bürger*innen und Hilfeersuchenden sowie für die Kolleg*innen selber darstellt. Weitere Folgen sind erhöhte Krankheitsausfälle und Frustration. Es gilt diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Derzeit sind 18.000 Stunden im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven personell nicht hinterlegt, weil von den 115 Stellen dort 10 aktuell nicht besetzt sind. 10 weitere Kollegen planen, die Berufsfeuerwehr zu verlassen. Drei weitere wichtige Stellen in der Organisation der Berufsfeuerwehr sind nicht besetzt. Weitere Kollegen des gehobenen Dienstes haben angekündigt zu gehen. Für die verbleibenden Kolleg*innen bedeutet das Mehrarbeit weit über die Schmerzgrenze hinaus.

Als Beamte können Feuerwehrleute bis zu 48 Stunden pro Woche eingesetzt werden, mit ihrer Einwilligung auch darüber hinaus.
 
Die ver.di-Betriebsgruppe der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven sieht für diese Situation mehrere Ursachen. Zum einen sind bundesweit ca. 7.000 Stellen bei Feuerwehren nicht besetzt. Feuerwehren mit hauptamtlichem Personal [Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren, Bundeswehrfeuerwehr] treten in Konkurrenz um das Personal. Stellen wie in Wilhelmshaven, mit der Perspektive 16 Jahre lang im Eingangsamt A7 zu verbleiben, sind in einer solchen Situation zu unattraktiv. Die ver.di-Betriebsgruppe kritisiert aber auch fehlende Führung, Wertschätzung, Ausbildung und Perspektiven.

Darum fordert sie als erste unumgängliche Maßnahme, den Stellenplan bei der Berufsfeuerwehr insgesamt deutlich anzuheben. "Wenn die Verwaltung sich damit brüstet, 11.000.000 € eingespart zu haben, dann muss man mal danach fragen, auf wessen Rücken dies geschehen ist" so Christian Reimann, Sprecher der Betriebsgruppe. Die unbesetzten Stellen im Brandschutz schlagen mit mindesten 1.000.000 € zu Buche. Auch kostengünstige Maßnahmen könnten nach Einschätzung der Betriebsgruppe helfen: jährliche Mitarbeitergespräche, transparente Beurteilungen, Aus-, Fort- und Weiterbildung.

Quelle: verdi | Bezirk Weser-Ems


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