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Freund oder Feind: Patientenveranstaltung zu Mikroorganismen im Magen-Darm-Trakt im Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch



Bild | Dr. Frank Neumann, Antje Lüken und Prof. Mayet geben Interessierten Tipps, was man für einen gesunden Darm tun kann. Der Kürbis, den Prof. Mayet in den Händen hält, entspricht in seiner Größe dem Gesamtvolumen des Mikrobioms im menschlichen Darm.

09-11-2018 – Am 17. November informieren die Gastroenterologen des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch [NWK], Prof. Dr. Werner-J. Mayet und Dr. Frank Neumann, im Rahmen des Magen-Darm-Tages über die Bedeutung von Mikroorganismen im menschlichen Verdauungstrakt.

Von 9 bis 13 Uhr können sich Interessierte das komplexe Wechselspiel zwischen Darmflora und Krankheitsentstehung erklären lassen. Die Ärzte werden über die Bedeutung eines gesunden Verdauungstraktes und die aktuelle Forschung zur Darmgesundheit berichten. Unterstützt werden sie dabei von der Ernährungsberaterin Antje Lüken aus Schortens. Sie wird der Frage nachgehen, ob unsere westliche Ernährungsweise, die durch wenig Ballaststoffe, viel tierisches Fett und Kohlehydrate geprägt ist, Einfluss auf die Vielfalt unserer Darmflora hat. Der Eintritt ist frei.
 
Sanderbusch. "Mikrobiom" bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen, die unsere Haut, den Urogenitaltrakt, den Mund-Nase-Rachenraum und vor allem den Darm bevölkern. Mehr als 100 Billionen Bakterien leben in unserem Darm. Die Mikroorganismen im menschlichen Verdauungstrakt bringen zusammengenommen 1,5 kg auf die Waage. In einem Gramm Darminhalt leben mehr Bakterien, Viren und Pilze als Menschen auf der Erde.
 
Dieses Panoptikum an zumeist einzelligen Organismen ist erst seit wenigen Jahren verstärkt in den Fokus von Medizinern, Biologen und Genetikern gerückt. Sie haben festgestellt, das das Mikrobiom jedes Menschen einzigartig ist – wie ein Fingerabdruck, obwohl bestimmte Mikroorganismen bei allen Menschen vorkommen.
 
"Dass Darmbakterien bei der Nahrungsverwertung helfen, Vitamine produzieren, die Darmwandzellen mit Nährstoffen versorgen, uns vor Krankheitserregern schützen und unser Immunsystem trainieren, ist schon lange bekannt. Nun machen Wissenschaftler diese Mikroorganismen auch für Volkskrankheiten wie Übergewicht oder Diabetes verantwortlich", erklärt Prof. Dr. Werner-J. Mayet. Er wird die Besucher mit seinem Vortrag "Das Mikrobiom – ein Superorganismus im Darm" in die Geheimnisse der Darmflora einführen.
 
Das Darmmikrobiom besteht aus einer Vielzahl verschiedener guter und schlechter Bakterien, die sich gegenseitig in Schach halten. Läuft das bakterielle Gleichgewicht aus dem Ruder, macht uns das anfällig für gefährliche Keime und wir werden krank.
 
Dr. Frank Neumann sagt dazu: "Unser modernes Leben wirkt sich direkt auf die Funktionsweise des Mikrobioms aus. Das Mikrobenvolk reagiert auf Umwelteinflüsse, Ernährungsweise, Stress und Medikamente sehr sensibel und variabel. So verändert es innerhalb eines Tages seine Zusammensetzung, wenn aus einem Fleischesser plötzlich ein Vegetarier wird. Diese Flexibilität hilft dem Mikrobiom normalerweise auch, sich schnell wieder zu erholen, wenn nach einer Antibiotikatherapie nicht nur krankmachende, sondern auch die "guten" Bakterien abgetötet wurden." Vor diesem Hintergrund widmet sich die medizinische Wissenschaft verstärkt der Frage, wie Darmbakterien ihren Wirt, den Menschen, beeinflussen und versucht die Zusammenhänge, Funktionen und die Wechselwirkung der Bakterienarten mit dem menschlichen Körper zu entschlüsseln.
 
Die Liste der Krankheiten, in welche die natürlichen Untermieter verwickelt sein sollen, ist lang. Sie reicht von Allergien und Autoimmunerkrankungen über einen entgleisten Fettstoffwechsel bis hin zu chronischen Entzündungen. So steht fest, dass Kinder, die durch übertriebene Hygiene nur mit wenigen Keimen in Kontakt kommen, eher an Allergien erkranken und ein nur schwaches Immunsystem aufbauen. Die Experten vermuten darüber hinaus, dass Adipositas, Diabetes und entzündliche Darmerkrankungen auf ein Ungleichgeweicht der Darmflora zurückzuführen sind.
 
Forscher haben festgestellt, dass Patienten, die unter entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leiden, über eine geringere Vielfalt an Bakterien verfügen. Daher sehen die Experten in der veränderten Kombination dieser mikrobiellen Mitbewohner einen Schlüssel zur Behandlung. Dieser Problematik wird Dr. Frank Neumann mit seinem Vortrag "Stellenwert des Mikrobioms bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen" auf den Grund gehen. Einige Wissenschaftler spekulieren bereits darüber, ob sich durch eine gezielte Veränderung der Darmflora Krankheiten heilen und schon im Vorfeld vermeiden lassen.

Tatsächlich gibt es Fälle, bei denen die Übertragung von Darmbakterien eines gesunden Menschen auf einen erkrankten Patienten in Form einer Stuhltransplantation erfolgreich war.

Quelle: Friesland Kliniken | Nordwestkrankenhaus Sanderbusch



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