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Ein Jahr Hebammenzentrale Friesland im St. Johannes-Hospital



[v. l. n. r.:] Christina Janßen-Harms und Fenna Wardenburg freuen sich über den Erfolg der Hebammenzentrale

18-07-2019 – Immer mehr Geburten, immer weniger Hebammen! Diesem Problem begegnete der Landkreis Friesland vor einem Jahr mit der Gründung der Hebammenzentrale Friesland.

Varel | Vorbei die Zeit, als Schwangere endlose, zum Teil veraltete Adresslisten auf der Suche nach einer Geburtshelferin mit freien Terminen abtelefonieren mussten. Jetzt haben sie mit Fenna Wardenburg nur noch eine Ansprechpartnerin. Eine gute Entscheidung, denn die Kontaktstelle für Schwangere, Eltern und Hebammen konnte die Situation spürbar entspannen. Nicht nur bei Problemschwangerschaften leistet die Zentrale unschätzbare Hilfe. Die Hebammenzentrale unterstützt Schwangere und Mütter bei der Suche nach einer passenden Hebamme und hilft auch, freie Plätze für Geburts- und Rückbildungskurse zu finden. Sie hat sich als erste Anlaufstelle für Frauen etabliert, die eine Hebamme für die häusliche Betreuung oder eine Beleghebamme suchen.
 
"Gestartet sind wir mit 28 gelisteten Hebammen, die im Landkreis Friesland tätig sind. Daraus sind inzwischen 34 geworden und zwei weitere Kolleginnen haben Interesse, sich unserem Netzwerk anzuschließen", erzählt Fenna Wardenburg, die die kostenlose Vermittlung freier Kapazitäten koordiniert. Über 380 Anfragen bearbeitete sie in den letzten zwölf Monaten. Beraten tut sie nicht.
 
Weil alle Fäden bei Fenna Wardenburg zusammenlaufen, hat sie einen genauen Überblick darüber, welche Hebamme noch Termine frei hat oder für welchen Kurs noch Teilnehmer gesucht werden. Auch die Versorgung in den Ferien und an Feiertagen wie Weihnachten kann besser sichergestellt werden. Trotzdem empfiehlt sie jeder Schwangeren, sich zu melden, sobald sie von ihrer Schwangerschaft weiß. Wer erst im dritten Monat anfange, eine Hebamme zu suchen, komme oft schon zu spät. "Im Moment sind wir in Varel schon für das ganze Jahr ausgebucht. Nur Hebammen in Jever, Sande, Schortens und Wilhelmshaven haben noch vereinzelt Termine im September bis Dezember frei", weiß sie.
 
Für Christina Harms-Janßen, kreisdelegierte Hebamme des Region Friesland/Wilhelmshaven, bietet die Zentrale nicht nur Vorteile für die zukünftigen Mütter, sondern auch für die Hebammen. "Da unsere im Landkreis tätigen Kolleginnen uns ihre freien Zeiten melden, können wir die Anfragen gleichmäßig verteilen und so für Entlastung sorgen." Früher war es durchaus üblich, dass sich Frauen bei verschieden Hebammen gleichzeitig anmeldeten. Immer dort, wo gerade ein Platz frei war. Jetzt wird versucht, eine Bezugsperson wohnortnah zu finden, was für beide Seiten angenehmer ist. "Darüber hinaus haben wir inzwischen ein großes Netzwerk aufgebaut und können so vor allem Berufsanfängerinnen den Einstieg in den Beruf erleichtern. Deshalb freuen wir uns, wenn sich uns noch mehr Kolleginnen anschließen würden."
 
So hoffen Fenna Wardenburg und Christina Harms-Janßen, dass dieses Projekt auch über 2020/2021 hinaus weitergeführt wird. "Wir sind froh, dass der Landkreis Friesland diese Einrichtung finanziert und uns so tatkräftig unterstützt. Der Bedarf ist da!"
 
Die Hebammenzentrale hat sich in der Region bereits heute als wichtige Einrichtung etabliert und Landrat Sven Ambrosy betont: "Ein gelungener Start ins Familienleben ist für alle Familienmitglieder eine wichtige Basis für die weitere Gesundheit. Die Leistung der Hebammen stellt hierfür einen wertvollen Beitrag dar, ist gesellschaftlich in besonderem Maße anerkannt und wird immer mehr in Anspruch genommen. Mit der Hebammenzentrale unterstützen wir nachhaltig – Eltern wie Hebammen."
 
Und dieser Service spricht sich herum. Immer mehr werdende Väter rufen in der Zentrale an, weil ihre Frauen die eigene Suche aufgegeben haben. "Die Männer sind pragmatischer. Sie wollen nur ein Telefonat führen und sicher zum Ziel kommen", sagt Wardenburg.
 
Landrat Sven Ambrosy freut sich nach wie vor über dieses Angebot des Landkreises: "Diese Serviceleistung für unsere Bürgerinnen und Bürger gibt Sicherheit in einer wichtigen Lebensphase. Das ist gerade für unseren ländlichen Lebensraum wichtig."
 
Bei Bedarf kann entweder telefonisch, per E-Mail oder über die Internetseite Kontakt zur Hebammenzentrale aufgenommen werden. Fenna Wardenburg und ihre Kollegin Alexandra Hartwig sind montags, donnerstags und freitags von 8 Uhr 30 bis 11 Uhr 30 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 04451 920-2580 oder per E-Mail unter info@hebammenzentrale-friesland.de erreichbar.

Quelle: Friesland-Kliniken


Weitere Informationen finden Interessierte unter: :
www.hebammenzentrale-friesland.de oder in den Informationsflyern, die alle gynäkologischen Praxen des Landkreises erhalten haben.



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