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Niedersachsen fördert künftig eines der wichtigsten Klimainstitute



Das Klima wird nicht spurlos an der Natur vorbeigehen.

28-08-2019 | Niedersachsen wird in den Zuwenderkreis des Alfred-Wegner-Instituts Helmholtzzentrum für Polar- und Meeresforschung [AWI] aufgenommen.

Dafür hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung am Dienstag die Weichen gestellt. Das AWI zählt zu den wichtigsten Klimaforschungsinstituten weltweit. Das 1980 gegründete Institut ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und forscht als Zentrum für Polar- und Meeresforschung vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen der Welt.

Die Finanzierung tragen bislang der Bund [90 Prozent] und die Länder [zusammen 10 Prozent] Bremen, Brandenburg und Schleswig-Holstein gemeinsam - ab 2021 steigt Niedersachsen als vierter Länderpartner in die Förderung ein. Der niedersächsische Beitrag wird sich auf rund 1,3 Millionen Euro pro Jahr belaufen.

"Der Schlüssel zur Bekämpfung des Klimawandels liegt in der Forschung. Wir müssen wissen, wie das globale Klimasystem funktioniert, wie es sich verändert und wo wir ansetzen müssen, um negativen Entwicklungen entgegenzuwirken. Die finanzielle Unterstützung des AWI ist deshalb ein wesentlicher Baustein in den Klimabemühungen des Landes", betont Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler.

Das AWI hat seinen Hauptsitz in Bremen und betreibt Außenstellen auf Helgoland, auf Sylt sowie in Potsdam.

Die Ansiedelung des Helmholtz-Instituts für Funktionelle Marine Biodiversitätsforschung [HIFMB] am Standort Oldenburg als weitere Außenstelle des AWI war ein großer Erfolg für den Forschungsstandort Niedersachsen. Das Land unterstützt die Aufbauphase des neuen Instituts seit 2017 bis 2020 mit insgesamt rund 24 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt sowie dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

"Der Einstieg in die Förderung des AWI als Träger-Institut war vor diesem Hintergrund der konsequente nächste Schritt", so Thümler. Das HIFMB wird seinen Forschungsschwerpunkt auf die Themen "Ursachen und Treiber mariner Biodiversität", "Biodiversität und Funktionsweise von Ökosystemen" und "Meeresschutz und Ökosystemdienstleistungen" legen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Quelle: Nds. Staatskanzlei




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