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Zschadraß ist Energie-Kommune des Monats März
27|03|2010



Wieder eine interessante Lösung für die Zukunft, von der sich Wilhelmshaven mit seinen Dreckschleudern immer weiter entfernt.

Kommunale Zukunftsinvestition: Kostenlose Kitaplätze dank Windenergie

Die sächsische Gemeinde Zschadraß ist für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ des Monats März 2010 ausgezeichnet worden. Mit diesem Titel würdigt die Agentur für Erneuerbare Energien vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor.

Die Gemeinde Zschadraß, im Städtedreieck Leipzig – Chemnitz – Dresden gelegen, betreibt eigene Windenergie- und Solarstromanlagen. Die Erträge fließen in kommunale Projekte wie den Kindergarten, ein Sommerlager oder den Gemeindefahrdienst. Treibende Kraft hinter dem Ausbau der Erneuerbaren Energien ist der seit 20 Jahren im Amt befindliche Bürgermeister Matthias Schmiedel. Für ihn sind die Erneuerbaren Energien eine gute und langfristige Investition: „Das Thema Erneuerbare Energien hat etwas mit Zukunftssicherung zu tun. Wir übernehmen heute Verantwortung für unsere Kinder und Enkel. Außerdem können wir jetzt schon mit Erneuerbaren Energien Geld sparen und die eigene Wertschöpfung ankurbeln.“

Über den Verein „Ländliches Leben“ und die Stiftung „Ökologisch-Soziale Stiftung Zschadraß“ betreibt die 3300-Seelen-Gemeinde seit Oktober 2009 eines der größten Windräder in der Region.

Noch muss die Kommune mit den Einnahmen die Kredite für die Anlage abzahlen. Doch nach rund 15 Jahren wird das Windrad Gewinne erzielen.

„In Zukunft sollen alle Kinder von Zschadraß kostenlos einen Platz im Kindergarten bekommen, bezahlt mit den Erträgen aus dem Windrad“, verspricht Schmiedel.


Zudem befinden sich in Zschadraß Photovoltaikanlagen auf fast allen öffentlichen Gebäuden, etwa der Schule, der Feuerwache oder der Gemeindeverwaltung. Auch diese Anlagen werden von der kommunalen Stiftung  betrieben. Der Sonnenstrom wird ins Stromnetz eingespeist und füllt die Stiftungskasse jährlich mit rund 17.000 Euro. Dies ermöglicht der Gemeinde einen finanziellen Spielraum für soziale und ökologische Projekte im Ort.

"Städte und Gemeinden können indirekt Erneuerbare-Energie-Anlage betreiben und damit ihre Einnahmesituation verbessern. Zschadraß ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch kleine Kommunen zum Energieproduzenten werden können“, betont Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, anlässlich der Bekanntgabe der „Energie-Kommune“ des Monats.

„Dank des dezentralen Charakters der Erneuerbaren Energien kann jeder Bürgermeister zum Kraftwerksbetreiber werden.

Aus den Erträgen lassen sich gemeinnützige Projekte finanzieren, für die sonst das Geld fehlen würde“, so Mayer.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien


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