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Verwaltung gestattet sich Arbeitsverweigerung
18|12|2010



Dr. Jens Graul, Wilhelmshavens Kultur- und Umweltdezernent, schien in der Ratssitzung am 15. Dezember 2010 irgendwie keine Lust zu haben, die ihm gestellte Frage selbst zu beantworten.

Grünen Informationen verweigert.

Als einen „cleveren Schachzug“ bezeichnet Werner Biehl, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen die Art und Weise der Verwaltung, der Fraktion Auskünfte vorzuenthalten.

Biehl hatte in einer kleinen Anfrage Auskunft darüber verlangt, wie im Vergleich zu der vom niedersächsische Kultusministerium veröffentlichten Schulstatistik die Erfolgsquote der Wilhelmshavener Gymnasien aussehe. Die Verwaltung hatte in der letzten Ratssitzung auf eine ähnlich lautende Anfrage der Landesgrünen an das Kultusministerium verwiesen und deshalb den Wilhelmshavener Grünen eine Auskunft verweigert.

In der genannten Statistik sei veröffentlicht worden, so Biehl, dass die niedersächsischen Gymnasien gerade mal eine Erfolgsquote von 60 % aufwiesen. 60 % der Kinder, die nach der 4. Klasse zum Gymnasium wechselten, würden tatsächlich dort auch den entsprechenden Abschluss erreichen. Biehl hatte schon vor Monaten im Schulausschuss um diese Zahlen gebeten, nach dem im Sommer bekannt geworden war, dass ungefähr die Hälfte aller Schullaufbahnempfehlungen der Grundschulen von Schülern, die an die IGS gingen, nicht mit den erreichten Abschlüssen übereinstimmten: 35 % waren deutlich besser in den Abschlüssen; 15 % schlechter.

Biehl wollte wissen, ob ähnliche Verhältnisse auch auf die Wilhelmshavener Gymnasium zuträfen. Im Auge hatte er dabei die Planungen für ein neues, für vier Züge ausgelegtes Gymnasium.

Nachdem die Verwaltung am Rande des Schul-Ausschusses schon hatte durchblicken lassen, dass sie schon die Anfrage für die Gymnasien selbst als Zumutung betrachte, hatte Biehl die grüne Landtagsfraktion über die Situation und die entsprechenden Fragestellungen informiert. Eine Fehlerquote in den Schullaufbahnempfehlungen dieser Größenordnung habe massive Auswirkungen auf die Anmeldungen der Eltern an die weiterführenden Schulen, ist sich Biehl sicher. Die Grünen halten es generell für schädlich, schon am Ende der 4. Klasse entsprechende Schullaufbahnempfehlungen abzugeben. Mindestens sechs Jahre gemeinsame Grundschule seien erforderlich, um in der abzugebenden Schullaufbahnempfehlung sicherer zu werden.

Nun die Arbeitsverweigerung der Wilhelmshavener Schulverwaltung in Zusammenarbeit mit der niedersächsichen Schulbehörde damit zu begründen, dass erst in Hannover die Zahlen eruiert werden sollten, betrachtet Biehl als persönlichen Affront.

Dabei hätten genaue Kenntnisse der Zahlen erhebliche Auswirkungen auf die Schulentwick-lungsplanung. Wenn schon 1 – 2 Jahre nach der Anmeldung der Kinder an die Gymnasien eine Rücklaufquote von mehr als 30 % zu erwarten sei, müsse dies Beachtung finden.



Werner Biehl
Fraktionsvorsitzender
Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Wilhelmshaven

Quelle: GRÜNE | Wilhelmshaven


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