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Jahreshauptversammlung des Vereins Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V.
23|03|2011



Nicht nur Hunde zählen zu den Kunden des Tierschutzvereins.

„Das Ziel ist, möglichst vielen Tieren zu helfen“, betonte Joachim Tjaden zu Beginn der Jahreshauptversammlung in der Ruscherei Wilhelmshaven.

„Es gibt sehr viele Menschen, die helfen möchten, wenn es nur jemand in die Hand nimmt“, verkündete Joachim Tjaden, Vorsitzender des Vereins Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Ruscherei Wilhelmshaven vor rund 20 Vereinsmitgliedern.

Der Verein ist noch jung, konnte aber seit seiner Gründung 2008 stetig wachsen und so vermehrt helfen.

Gleich zu Beginn gab ein Film einen Überblick über die 2010 geleisteten Einsätze von der Schwanenrettung, über das Aufziehen von Kaninchen mit der Flasche bis hin zu Infoständen, die bei verschiedenen Veranstaltungen auf den Verein aufmerksam machten und über seine Arbeit informiert. 

Er verwies unter anderem auf eine erfolgreiche Kastrationsaktion, die der Verein in Jever durchgeführt hat. 15 Katzen auf einem Bauernhof konnten eins nach der anderen eingefangen und kastriert werden. Die Tiere wurden anschließend wieder auf den Hof verbracht, wo sie weiterhin gut leben können – ohne sich unkontrolliert zu vermehren. Ein weiterer Hof folgt.

„Es ist nur einer von abertausenden landwirtschaftlichen Betrieben, die wir in Deutschland haben – aber diesen einen haben wir“, so der Vorsitzende.

Auch das Schicksal von Schwein Fridolin, das nach dem Tod seiner Mutter gerettet und mit der Flasche großgezogen wurde, beschäftigte die Tierschützer. Er konnte erfolgreich vermittelt werden und ist nun Therapieschwein. 

Besonders bewegend war die Geschichte von Kater Nemo, den alle Tierärzte bereits aufgegeben hatten. Eine Tierklinik vollbrachte ein Wunder und rettete den Kater. Das Schicksal Nemos erreichte auch viele Menschen außerhalb des Vereins, die ihre Hilfe durch finanzielle oder Futterspenden zum Ausdruck brachten.

Doch Tierschutz leistet mehr, das machte Tjaden in seinem Bericht ebenfalls deutlich. So wurde eine vollkommen aus dem Ruder gelaufene Haltung von Chinchillas aufgelöst. Die Besitzer hatten um Hilfe gerufen – und der Verein war gekommen, um die 60 überall in Haus verteilten, absolut verwahrlosten Tiere einzufangen.

Im Fall von mehreren Jungschwalben kam jede Hilfe zu spät: Jemand hatte die Schwalbennester mit dem Hochdruckreiniger von der Wand entfernt und so den Vogelnachwuchs getötet.
 
Eine vor wenigen Monaten begonnene Kooperation mit dem Verein Pro Bird wird derzeit ausgeweitet und soll den Tierschutzverein noch breiter aufstellen. „Wir kennen die Bilder von Ölkatastrophen bislang zum Glück nur aus dem Fernsehen – Aber für den Fall, dass etwas passiert, sind wir jetzt vorbereitet“, erklärte Joachim Tjaden. Die ersten Stunden nach Eintreffen der Katastrophe seien entscheidend – doch in dieser Zeit seien die Fachleute aus ganz Deutschland noch nicht vor Ort. Also könnte der Tierschutzverein Friesland zunächst Erste Hilfe leisten und koordinieren.

Auch beim Füttern der Wildvögel im Winter hat sich der Verein seit seiner Gründung stark engagiert. Hier sind die Vernetzungen und der Informationsaustausch mit dem NABU und dem BUND sehr gut, lobte Tjaden. So könnte verhindert werden, dass an einer Stelle drei Vereine fütterten, während anderenorts Tiere hungern. 

Schatzmeisterin Susanne Gronewold berichtete anschließend von einer soliden Finanzsituation des Vereins. „Die Spendenbereitschaft war gut – das motiviert“, stellte sie fest. Daraufhin wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. 

Bei den anschließenden Wahlen gab es kaum Veränderungen. 1. Vorsitzender Joachim Tjaden, 2. Vorsitzende Iris Adamczik und 3. Vorsitzende Angela Kruse wurden einstimmig wiedergewählt. Schriftführerin bleibt Sabine Albers. Die einzige Veränderung im Vorstand ist nach Ausscheiden der Schatzmeisterin Susanne Gronewold die einstimmige Wahl von Claudia Wortmeyer.

In seinem abschließenden Ausblick für 2011 machte Tjaden noch einmal der Versammlung klar: „Das Ziel dieses Vereins ist es, möglichst vielen Tieren zu helfen.“ Da der Verein kein eigenes Tierheim oder Gnadenhof unterhält, sind hierfür Pflegestellen notwendig – diese fehlen.

Auch soll das Thema Kastration bei Katzen weiter vorangetrieben werden. Zum einen sind weitere Kastrationen von „Streunern“ geplant, zum anderen wolle der Verein erneut einen Antrag auf Kastrationspflicht in den Stadtrat Wilhelmshaven einbringen. „Die Tierheime sind alle stark überfüllt – da helfen nur Kastrationen“, ist sich Tjaden sicher. 

Joachim Tjaden
1. Vorsitzender | Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V.

Quelle: Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V.


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