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Beschleunigter Ausbau der Waerme-Kraft-Kopplung koennte den Umbau des Energiesystems ideal flankieren
08|04|2011



Irgendwie schöner und wesentlich risikoärmer, als Atommeiler: Erneuerbare Energien!

Flexible dezentrale Stromerzeugung  verfügt über ein großes CO2-Minderungspotenzial und harmoniert bestens mit dem Ausbau von wetterabhängigem Wind- und Solarstrom

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um eine Überprüfung und Neuausrichtung des Energiekonzepts wies der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung auf der Hannover Messe darauf hin, dass der Ausbau der gekoppelten Strom- und Wärme-Erzeugung in Wärmenetzen, Industrie und Gebäuden entscheidend dazu beitragen könnte, die Stromversorgung bei einem beschleunigten Ausstieg aus der Atomkraft zu sichern und eine Stromlücke zu vermeiden.

Da die KWK sowohl fossile als auch erneuerbare Brennstoffe mit maximaler Effizienz nutze, so Geschäftsführer Adi Golbach, stelle sie das ideale Bindeglied für den Übergang in eine regenerative Energiezukunft dar. Dies gelte umso mehr, als KWK in modernen High-Tech-Anlagen auf Basis von Motoren und Gasturbinen sehr flexibel in wenigen Minuten hochgefahren oder gedrosselt werden können und sich so optimal mit der zunehmenden wetterabhängiger Stromerzeugung aus Wind und Sonne ergänze.

Mit Hilfe von Warmwasserspeichern könne die Wärme auch zeitlich versetzt genutzt werden, wenn in Zeiten von hohem Strombedarf nicht genug Wärme benötigt werde.
 
Bei dieser intelligenten Verzahnung von nicht regelbarer Wind- und Solarstromproduktion mit regelbarer Erzeugung aus Brennstoffen müsse nur ein geringer Teil des Stroms außerhalb der Heizperiode unter Verzicht auf eine gekoppelte Wärmeerzeugung produziert werden.
 
Die Potenziale für eine hocheffiziente dezentrale Stromerzeugung in KWK  seien riesig und bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so Golbach.

Er erinnerte an die Ergebnisse einer 2005 im Auftrag der deutschen Bundesregierung erstellten Studie, wonach fast 60% des Stroms in Deutschland wirtschaftlich in Wärme-Kraft-Kopplungen produziert werden könnten.

Voraussetzung wäre nach Meinung des Branchen übergreifenden KWK-Verbandes eine klare Aussage der Politik, dass es bei dem 2007 in Meseberg beschlossenen Ziel einer Verdopplung des Anteils der KWK an der Stromerzeugung bleibt.

Angesichts der Dringlichkeit, die der Umbau des deutschen Energiesystems gewonnen hat, sollte die Energiepolitik das eingeleitete Monitoring des KWK-Gesetzes nutzen, um Maßnahmen für einen forcierten Zubau von KWK-Anlagen zu entwickeln und rasch umzusetzen. Damit kann die Energiepolitik ein klares Signal setzen, dass der Umbau des Energiesystems in Richtung Energieeffizienz und Erneuerbare Energien mit hoher Priorität angepackt und beschleunigt werden soll.

Die Entscheider in Energiewirtschaft, Industrie und im Übrigen Wärmemarkt brauchen, so Golbach, klare und langfristig verlässliche Signale und Anreize.
 
Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. [B.KWK] ist ein breites gesellschaftliches Bündnis von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zur Förderung des technischen Organisationsprinzips der Kraft-Wärme-Kopplung, unabhängig von der Art und der Größe der Anlagen, vom Einsatzbereich und vom verwendeten Energieträger.

Der Verband wurde 2001 in Berlin gegründet und zählt mittlerweile mehr als 400 Mitglieder. Ziel ist dabei die Effizienzsteigerung bei der Energieumwandlung zur Schonung von Ressourcen und zur Reduktion umwelt- und klimaschädlicher Emissionen.

Quelle: B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V.


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