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Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Rotterdämchen
02|11|2009



Wenn nichts mehr boomt, dann erreicht der Pseudojournalismus aus dem lokalen Heimatblatt immer seinen absoluten Tiefpunkt.

Stichwort: "Küstenchemie."
Unser Boomtown hat: "Potential für ein kleines Rotterdam"

Nicht nur dafür. Auch für ein kleines Brunsbüttel oder ein little Leuna, vielleicht auch das beispielhafte Bitterfeld oder das bezaubernde Bhopal.

Auf unserer herbei geredeten, rasend routierenden Industriedrehscheibe ist für alles Platz, was sonst keiner haben möchte. Es muß nur echt mies sein.

Und die durchreisenden Sprücheonkel, die sich von den Armen immer ganz weit weg wähnen und glauben genug Geld zu haben, um in der von ihnen leichtherzig versauten Umwelt nie leben zu müssen, die sich bei dem, womit sie den Tag rumkriegen kein Fingerchen schmutzen, verkünden mit ihren Phrasen alles genau so, wie man es von ihnen verlangt, mag es noch so dusselig sein.

"Die Welt ist unser Legoland", sagen der Plastikkopf und seine Kumpel aus der selben Baureihe.

Nun hatten sich wohl zwei, als sie nach Rotterdam wollten, hierher verlaufen. Aber was man da oder dort redet, kann man auch mal schnell hier reden.

"Die deutsche Wirtschaft wird langfristig nur erfolgreich sein, wenn der Export wächst", wird uns Sprechblasenbestaunern via Tagblatt aufgetischt und der Spruch ist so super und immer passend, daß man dazu nur noch die Köpfe auszutauschen braucht.

Sagt doch die Frau Merkel auch: "Wir setzen voll auf Wachstum."

Wenn ein Krebskranker voll auf Wachstum setzt, wird man ihn zumindest für blöd halten, wenn nicht schlimmer. Doch ein Exportweltmeister der das, was er in Mengen produziert nicht mehr los wird, setzt voll auf Wachstum, na klar.

Deutschland schrammt an einer Deflation entlang, die Japaner verkaufen uns ihre Neuwagen schon zum halben Preis und wir setzen voll auf Export und Wachstum.

Karstadt macht zu, Hertie ist dicht, Quelle weg, die Insolvenzen überschlagen sich - aber der Export wird´s richten.

Nee, Pustekuchen, tut er nicht. Gebt den Leuten "Taschengeld", dann brummt hier der Laden, ganz ohne Parolen und Seelenverkäufer. Das weiß jeder kleine Kioskbesitzer, wenn in der Schule gegenüber Pause ist und die Kinder seinen Laden stürmen. Taschengeld! - Aber ihr gönnt uns nichts, das ist das eigentliche Problem.

"Ohne wettbewerbsfähige Unternehmen, gibt es keine Arbeitsplätze" - ja, sag ich doch - und ohne Kaufkraft eben keine Unternehmen, die ihre Ware los werden, ihr Schlauis.

Der absolute Hammer dessen, was sich manche trauen zu sagen ist das, was ein Herr Becker [IG BCE] empört moniert:
Zitat: "Becker indes kritisierte massiv, daß die Banken an die Weitergabe von Fördermitteln der Bundesregierung Bedingungen knüpften."

Ja, sowas aber auch. Wo sonst jeder sich Kohle holen kann, wie er grad lustig ist, egal wofür.

Und "die Vordenker" Dr. Wilkens vom "Arbeitgeber"verband Chemie Nord [AVG] und der Herr Becker meinen, des vielen Nachdenkens müde, die Bundesregierung solle die Ärmel hochkrempeln - um uns eine reinzusemmeln ?, nein - und wachstumshemmende Regularien aufheben. Vielleicht die blöden Umweltgesetze ? - über die man selbst hier anne Küste, sorgsam umzingelt von Hobbypolitikern, manchmal noch stolpert.

Wie es auch sei: Wer immer irgendwelchen Kram loswerden will, verbal oder industriell, möge zu uns kommen. Wir sind vorbereitet. Einerseits durch unsere "Zeitung" und andererseits durch oft bewiesene, standhafte Gleichgültigkeit und lange geübtes Wegsehen.

Ob hier die Alge blüht, ein Siel die See vergoldet, das Grün die Wege deckt, die Industrie zischt und stinkt, die Kohle qualmt, die Stadt zerbröselt - wir könn` das ab.

Unsere Gegend ist dünn besiedelt. Da können auch nicht so viele krank werden durch Gift und Dreck. Auch würde ein Chemieunfall im Binnenland ungerecht viel, viel mehr Leute hinraffen als hier bei uns.

Ist eben unser Standortvorteil!
So solidarisch muß man schon sein.

Wie sagte Bernd Rech zu Recht in einer Ratssitzung:
"Die Menschen im Ruhrgebiet haben jahrzehntelang für uns den Kopf hin gehalten. Jetzt sind wir mal dran."


Und: Sind wir nicht alle ein bißchen Rotterdam ?

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

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