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Dr. Oetker´s Nazi-Mischung
14|05|2012



Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, kurz: DGPA - "Think Tank" was sonst!

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg

Es gibt sie wieder: "Deutschlands weltpolitische Mission." Deutschland muss "vom Nutznießer der liberalen Weltordnung zu einem ihrer tragenden Pfeiler" werden. "Denn das Schicksal dieser Ordnung hängt", schreibt der Autor, davon ab, wie sich Berlin strategisch ausrichtet. Man kann das rollende "r" im Wort Ordnung hören und das Wort Schicksal spricht man besser als "Schöcksol" aus und im Hintergrund sollte der Badenweiler Marsch aufklingen. Denn Deutschland, so kann der Leser erfahren, ist ein "ökonomischer Riese und als europäische Mit-Führungsmacht" muss sich das Land in eine, die "Weltordnung stützende Rolle hinein" entwickeln. Der Krieg in Afghanistan war deshalb für den Schreiber auch ein "Erwachsenwerden“ und "der Ausbruch eines großen Krieges wird wieder denkbar."

Wer denkt, dies seien alles Zitate aus einem NPD-Blättchen, der irrt. Dies und andere weltpolitische Missions-Töne sind in der Zeitung der scheinbar hochrespektablen "Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik" zu lesen. In der ehrenwerten Gesellschaft tummeln sich Größen der Wirtschaft und der Politik. Ein Herausgeber der FAZ sitzt im Präsidium, neben Rudolf Scharping für die SPD, Kerstin Müller für die GRÜNEN, Roland Berger und dem unvermeidlichen Eckart von Klaeden. Wichtiger aber sind die Finanziers des einflussreichen Vereins. Neben der Deutschen Bank und dem Rüstungskonzern EADS findet sich auch das Auswärtige Amt unter den Geldgebern und macht so die Äußerungen der Gesellschaft zu offiziösen Meldungen.

Weil man in der Auswärtigen Gesellschaft weiß, dass die deutsche Bevölkerung zur Zeit an militärischen Abenteuern kein Vergnügen findet - im Blatt wird es vornehm ein "innenpolitisches Veto" genannt - muss ein bisschen gedroht werden: "Doch eine Balance of Power, bei der mehrere Machtpole Ordnung stiften und um die Vorherrschaft konkurrieren, sollte man sich keineswegs als dauerhaft friedlich oder stabil vorstellen – und schon gar nicht als fair." Wenn sich Deutschland also raushalte, dann sei "Chaos und Anarchie" ebenso möglich wie "Terror", und "Bürgerkrieg" und man dürfe von einem "sicheren Ende der globalen Wirtschaft" ausgehen. Irgendwo weiter unten im Blatt wird dann von einer "humanitären Intervention" in Syrien gesprochen und wenn es denn zu einer Militärintervention käme, dann stünde Deutschland in der Pflicht.

Über all dem Kriegsgeschrei thront der Präsident der Gesellschaft: Dr. Arend Oetker, Mitglied der bekannten Konzernfamilie, die dem Back- und Puddingpulver längst entwachsen ist. Das Manager-Magazin erklärte ihn zu einem der 50 mächtigsten Männer der deutschen Wirtschaft und nicht nur seine eigene Holding sondern auch die Verbindung zur Oetker-Gruppe mit ihren 400 Firmen geben ihm einen Einfluss, der weit über seine CDU-Mitgliedschaft hinausgeht.

Die Familie Oetker hatte zu jenen Unternehmern gehört, die den Nazis Beifall klatschten und von ihnen profitierten. Für die Oetkers galt das ganze klassische Repertoire: Man war in der Waffen SS, beschäftigte Zwangsarbeiter und arisierte hie und da. Hakenkreuz und Hitlerbild zierten schon vor der "Machtergreifung" eine von den Oetkers gestiftete Kunsthalle in Bielefeld. Selbst die neue, von der Konzernfamilie finanzierte Halle trägt bis heute den Namen des SS-Mannes und Mitgliedes des "Freundeskreis Heinrich Himmler", des früheren Oetker-Chefs Richard Kaselowsky.


Sowenig wie die Oetkers ihre Nazi-Vergangenheit haben büssen müssen, so wenig scheinen sie gelernt zu haben. Mit Arend Oetker, dem Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, verfügen sie, liest man die Zeitschrift "Internationale Politik", offenkundig über einen Repräsentanten, für den nach dem Krieg auch immer vor dem Krieg ist.

Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie

Links:
Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

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