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Die Merkelei
18|05|2012



Wenn Mutti die Nase rümpft ist nicht gut "Kirschenessen".

Der Mut zur puren Leere

Jetzt also Röttgen: Wenn einer nicht so will wie Angela, die Erste, dann kann es ganz schnell gehen. Gestern noch auf Muttis Schoß, heute in der Wüste. Vertrieben aus der Merkelei, jener Gegend, in der ein Loch mit dem anderen gestopft wird, kann er sich in der Verbannung mit den vielen anderen treffen, die nicht so wollten wie Angela will: Merz, Koch, Stoiber. Was man der Merkel nicht nachsagen kann, ist mangelndes Machtbewusstsein. Was man ihr auch nicht nachsagen kann, ist Inhalt. Was interessiert sie ihr Geschwätz von gestern: Rin ins Atom, raus außem Atom, mal mit dem "Wachstumsbeschleunigungsgsetz" aufs Gaspedal der Steuererleichterung, dann auf die Schuldenbremse treten, um, wenn schon nicht die Welt, dann doch die Banken zu retten.

Merkel ist die erste Kanzlerin, die in ihrer Amtszeit mindestens drei Bundespräsidenten brauchte: Erst Horst Köhler, der über die eigene Ehrlichkeit stolperte, weil er offen sagte, dass die Bundeswehr zu einer Armee des Rohstoffraubs, pardon, der Rohstoff-"Sicherung" umgebaut werden müsse. Dann Christian Wulff, der über die eigene Unehrlichkeit stolperte. Beides Kandidaten, die von der Bundeskanzlerin persönlich ausgesucht und inthronisiert worden waren. Beides Ehemalige, die in einer tiefen Versenkung verschwunden sind. Der dritte Präsident, Joachim Gauck, wird von einer übergroßen Koalition getragen, jener Koalition, die den Vorstellungen der Merkel von Politik am nächsten kommt: Alle wollen ihre jeweiligen Jobs behalten. Auch die SPD-GRÜNE-Opposition. Und irgendwie mitregieren. Oder für den Fall, der Merkel schwimmen alle Felle weg, die CDU schmilzt weiter ab und die FDP ist auch nicht von Lindner & Kubicki zu retten, als Koalitionäre zur Verfügung stehen.

Kann sich noch jemand an Franz Josef Jung erinnern? Der war der schnellste Arbeitsminister aller Zeiten: Von Oktober 2009 bis November 2009. Dann, ruck-zuck, in die Ehemaligen-Versenkung. Denn vorher, im ersten Kabinett der Doktor Merkel, war Jung Verteidigungsminister gewesen. Da hatte die Bundeswehr in Afghanistan einen Tanklastzug, den man ihr geklaut hatte, hochgehen lassen. Und jede Menge afghanischer Zivilisten auch. Damit nur ja kein Blutfleck an Merkels Weste kleben blieb, übernahm Jung die Verantwortung. Der Abschied war kurz und schmerzfrei.

Etwas mehr Schmerzen bereitete der Kanzlerin der junge Star der CSU im Amt des Verteidigungsministers: Dr. plag. Guttenberg. Sie mochte ihn wirklich. Fast so sehr, wie jüngst noch Norbert Röttgen. Wie der war er so jung, so strahlend. In einem quälend langsamen Prozess, in dem ihm beinahe die Schwurhand angefault wäre, gab der Betrüger langsam alles zu, was absolut nicht zu bestreiten war. Adieu, Karl Theodor. Irgendwo lebt er noch. Nur nicht mehr für Mutti.

Dass Guttenberg, vor seinem Auftritt als Verteidigungsminister, für ein paar Monate Wirtschaftsminister gewesen war, daran erinnerst sich keiner mehr. Denn er wurde ja durch den patentierten Weinköniginnen-Küsser, Rainer Brüderle, abgelöst. Der durfte diesen Job überraschend lange machen: Von Oktober 2009 bis Mai 2011. Weil aber Angela Merkel dann ihren Vizekanzler, Guido Westerwelle, verloren hatte, musste Brüderle weichen. Westerwelle hatte im FDP-Rennen darum, wer deren Wähler am schnellsten vergraulen konnte, gegen den neuen FDP-Chef Philipp Rösler verloren. Und weil der aus Bedeutungsgründen - können Sie noch folgen? - vom leichtgewichtigen Gesundheitsministerium zum übergewichtigen Wirtschaftsminister wechseln musste, durfte Brüderle gehen, Westerwelle zwar als Aussenminister bleiben, Rösler aber wurde Vizekanzler. Dass er das bis zum Ende der Legislaturperiode bleiben wird, ist noch nicht raus.

Annette Schavan ist noch im Amt. Warum eigentlich? Weil die Kanzlerin hinter ihr steht. Noch. Denn auch die Bildungsministerin hat einen ungeklärten Doktor. Wer die Kanzlerin kennt, der mag nicht, wenn sie sagt: "Ich stehe hinter ihnen". Das ist genau jene Position, von der aus die Merkel schon so manchen zurückgetreten hat. Nun also mal wieder ein Neuer: Peter Altmaier. Der galt in der CDU einst als "junger Wilder". Nicht, weil er Sonntags zur Kirche keinen Schlips trug oder weil er schon mal ein Widerwort gegeben hätte. Nein, unser Peter war immer brav: Erst junge Union, dann einen Doktor jur., von dem wir alle hoffen er bleibt ihm auch, dann unverzüglich in den Staatsdienst, Beamter der EU und nun Umweltminister. Nein, als echter Wilder galt Peter aus dem Saarland, weil er zur berüchtigten "Pizza-Connection" gehörte. Zu jener Gruppe von CDU-Abgeordneten, die tatsächlich regelmäßig mit Abgeordneten der GRÜNEN redeten. Das gilt inzwischen zurecht als CDU-konform: Man wählt längst gemeinsam Bundespräsidenten, da kann man noch ganz andere Sachen gemeinsam machen. Auch mit den Piraten hat Altmaier schon geredet. Die kommen Merkels Inhaltsleere verdächtig nahe. Denn wer weiß, wen die Kanzlerin für die nächste Regierungskoalition braucht. Ob allerdings Altmaier dann noch dabei ist, das will keiner garantieren. Denn in der Merkelei lebt es sich nur für eine angenehm: Angela.

Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie

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