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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Angela ist nicht so
27|08|2012



Angela mit einer für sie ganz typischen Geste.

Aber auch nicht wirklich anders

Ein neues Monster scheint geboren: Angela Merkel, so schreien ihre Parteifreunde, mache die CDU kaputt, politische Leichen pflasterten ihren Weg, die Freunde wittern einen Verrat am Konservatismus und wollen zurück zu Helmut Kohl: "Er war tatsächlich christlich geprägt. Kohl war von einem grundsätzlichen Werteempfinden bestimmt, und nicht von der Idee, Kohl bleibt dran", erzählt die Autorin und Kohl-Vertraute Gertrud Höhler und glaubt anscheinend daran.

Die Mitglieder des "Berliner Kreis", Konservative um Wolfgang Bosbach und Erika Steinbach, beklagen den Zerfall der Familie in der Merkelzeit und lehnen das Ehegattensplitting von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften energisch ab. Und ein Merkel-Lieblingsgegner, der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU, Josef Schlarmann, wetttert, es gehe bei Angela Merkel zu wie am Zarenhof und vergleicht die Merkel-Politik mit der Eintönigkeit des Mensa-Essens.

Der alte Spruch von Feind, der seine Steigerung über den Todfeind im Begriff "Parteifreund" findet, erhält neue Nahrung, wenn man die Debatte in der CDU verfolgt. Merkel wolle sich zur Königin Europas machen, schreibt Gertrud Höhler, sie arbeite am Zerfall der Demokratie und das läge an ihrer Prägung in der DDR-Jugend, als sie erlebt habe, dass Leute trotz ihrer geringen Qualifikationen an der Macht waren. Dieser diffusen Meinung sekundiert Josef Schlarmann, wenn er beklagt, die CDU sei prinzipienlos, und dass nur noch jene in der Partei nach oben kommen würden, die der Kanzlerin passten, alle anderen habe sie in die Wüste geschickt. Und tatsächlich: Jähe Wendungen, wie die neue Energiepolitik oder die Ablösung der Kronprinzen Merz-Koch-Öttinger-Wulff-Röttgen, die Fakten scheinen den CDU-Opponenten recht zu geben.

Wer sich erinnert, wie Kohl sich gegen Rainer Barzel an die Macht geputscht hat, wie er Franz Josef Strauß in einer aussichtslose Kanzlerkandidatur hat laufen lassen, um später selbst Kanzler zu werden, und wie er innerparteiliche Gegner wie Biedenkopf oder Heiner Geißler kalt gestellt hatte, der weiß, wo Angela Merkel in die Lehre gegangen ist. Merkels Wende vom Darling der Atom-Lobby zu deren temporären Gegnerin erscheint nur denjenigen jäh, der vergessen hat, dass der hartnäckige Vertreter des BRD-Alleinvertretungsanspruches, Helmut Kohl, im September 1987, wie aus heiterem Himmel den Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker bei dessen Besuch in Bonn über den roten Teppich geleitete. Besonders lustig gebärdet sich Getrud Höhler, wenn sie über die geringen Qualifikationen der DDR-Führung schreibt, die den Merkelschen Verstand geprägt habe. Offenkundig hat sie die Eimer von Spott und die Kübel von Witzen vergessen, die man damals über Kohls geringes geistiges Niveau ausgegossen hat.

Angel Merkel mag als Physikerin über einen anderen Bildungsgrad verfügen als Helmut Kohl, als Politikerin spielt sie genau jene Rolle, in der Helmut Kohl brillierte: Den volksnahen Kanzler, der in seiner Diktion auch nicht gelenker ist als der deutsche Durchschnitt, und der seine Schläue so lange hinter der Maske des Biedermanns verbergen konnte, bis er im Gefüge der CDU-Spendenaffaire von der eigenen Partei fallen gelassen wurde: Hier begann der Weg der Angela Merkel ins Bundeskanzleramt. Und wenn sie heute noch dort ist, dann hat sie es dem selben Opportunismus zu verdanken, der ihrem Ziehvater zu eigen war: Sich nie mit den wirklich Mächtigen anzulegen - den Führungsetagen der Wirtschaft oder dem jeweiligen Chef in Washington - den Mantel der Geschichte in den aktuell günstigsten Wind zu hängen und ein großes Ziel immer hartnäckig zu verfolgen: Die eigene Karriere. Es ist deshalb kein Zufall, wenn der andere große Amts-Opportunist, Joachim Gauck, in diesen Tagen mehr Gehalt für Angela Merkel fordert. Denn Angela ist kein neues Monster, sie ist das alte, das sich im Interesse einer Minderheit jeden Cent ihrer 300.000 brutto jährlich redlich verdient hat.

Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie

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