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Der Block ist wieder da
01|09|2012



Wenn man ein Land "erobern" will missbraucht man die UNO, so geschehen zu Zeten des Irak-Krieges. Das klappt inzwischen anscheinend nicht mehr und die UNO demonstriert mit Ban Ki Moon auf einmal wirkliche Unabhängigkeit?

Schelte für Ban Ki Moon aus USA und Israel

Er ist tatsächlich in Teheran, der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, obwohl die USA das nicht wünschen. Es ist eine seltene Demonstration der Eigenständigkeit des UN-Chefs. Aber vielleicht kam es ihm doch zu albern vor, eine Einladung von 120 Staaten, die in der "Blockfreien Bewegung" organisiert sind, auszuschlagen, nur um den Herren Obama und Netanjahu einen Gefallen zu tun. Immerhin sind auch Indien, Indonesien und Ägypten auf der Konferenz. Solch große Länder, die ja auch einflussreiche Mitglieder der UN sind, brüskiert man nicht ungestraft. Aber, rümpfen deutsche Medien die Nase, darf Ban Ki Moon denn ausgerechnet in den Iran fahren?

Nach Meinung der israelischen und der US-amerikanischen Regierung natürlich nicht. Ihnen geht es um die internationale Isolierung des Irans. Vorgeblich wegen des iranischen Atomprogramms. Aber der Konflikt zwischen dem Iran einerseits und den USA und Israel andrerseits ist älter als die aktuelle Atomfrage. Es mag dem Rest der Welt gleichgültig sein, dass Israel und die USA bestens mit dem Regime des persischen Schah Reza Pahlavi, dem Folter-König des Iran, eng befreundet waren. Aber die Iraner - auch solche, die dem jetzigen Regime nicht nahe stehen - erinnern sich mit Ingrimm an den vom CIA gestützten Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung Mossadegh, die dem Griff nach den iranischen Ölquellen im Weg stand. Und auch die Hilfe des israelischen Geheimdienstes Mossad beim Aufbau des Savak, jener persischen Gestapo, die gerne Kinder in Gegenwart der Eltern vergewaltigte [DER SPIEGEL, 22.01.1979], um Informationen zu erhalten, bleibt im Iran unvergessen.

Doch während die freundliche Beihilfe des Westens zur Schah-Diktatur in das Loch politischer Demenz gefallen ist, bleibt den amerikanischen Rache-Politkern die Geiselnahme von mehr als 400 amerikanischen Diplomaten im Iran des Jahres 1979 in ewiger Erinnerung: Das macht man mit einer Supermacht nicht und deshalb spricht bis heute keine amerikanische Regierung offiziell mit einer iranischen. Dass die Geiselnahme in den Wirren der iranische Revolution - im Ergebnis fraktioneller Auseinandersetzungen der Revolutionäre - geschehen ist, bleibt den USA gleichgültig. Dass mit der Geiselnahme unter anderem das in den USA geparkte, beträchtliche Vermögen des Schahs zurückgeholt werden sollte, entschuldigt das Kidnapping in den Augen der USA auch nicht. Denn eine Weltmacht macht keine Fehler, das machen immer nur die anderen. Also darf Ban Ki Moon, nach Meinung der USA, eigentlich nicht zum Treffen der Blockfreien.

Während der Zweiteilung der Welt, als sich der Ost- und der West-Block feindlich gegenüber standen, da war es die "Bewegung Blockfreier Staaten", die zwischen den Blöcken auf ein gemütliches Plätzchen hoffte, von dem aus friedlicher Handel ohne Bindung an die eine oder die andere Supermacht möglich schien. Man wahrte, obwohl die Welt in klare Machtsphären aufgeteilt schien, seine eigenen Interessen. Historisch herausragende Politiker wie der Inder Nehru, der Jugoslawe Tito, oder der Ägypter Nasser markierten die Erfolge dieser Bewegung. Nach der Implosion der Sowjetunion, dem vorgeblichen "Ende der Geschichte", schienen die Blöcke aufgelöst und eine Bewegung daneben eher überflüssig. Doch im Ergebnis der Rohstoffkriege des Westens im Irak, in Afghanistan und in Libyen - zumeist mit dem Kostüm der Menschenrechte oder der Terrorbekämpfung verkleidet - ist das Interesse an einem Gewicht gegen die von der Firma George Bush Nachfolger propagierten "Achse der Guten" wieder gewachsen. Zumindest ein Block ist erkennbar wieder da.

Unter anderem wird der Konferenz der Blockfreien ein neuer Friedensplan für Syrien vorliegen, der vom Iran formuliert wurde. Man darf sicher sein, dass der Plan keine Mehrheit finden wird. Nicht nur, weil zu den Blockfreien auch Saudi Arabien gehört, das seinem Gegner Iran sicher nicht entgegenkommen wird. Sondern auch, weil die USA mit ihrer 25-Millionen-Dollar-Hilfe für die Aufständischen klar gemacht haben, dass sie an einem Frieden in Syrien nicht interessiert sind. Sie wünschen den Sieg der Rebellen über Assad. Da steht ein Frieden nur im Weg. Und außerdem müsste bei Friedensverhandlungen die Großmacht USA mit der Kleinmacht Iran reden, die über beträchtlichen Einfluss in Syrien verfügt. Das kommt, siehe oben, erst in Frage, wenn der verstorbene Schah [oder eine ähnliche Figur] wieder im Iran herrscht.

Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie

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