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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Die unheilige Familie Trump



Diese T-Shirts, die New Yorker Boutiquen zieren, bringen den Trump-Wahnsinn auf den Punkt.

18|12|2018 | Geschenke von Mördern und Mordgehilfen

Unerbittlich kommt Weihnachten näher. Während die Christenheit Geschenke verpackt, rüsten sich in den Straßen Jerusalems palästinensische Marschkapellen: Sie werden bald wieder mit Trommeln und Dudelsäcken die Weihnachtsprozession in Jerusalem begleiten. Wer Zimtsterne oder Spekulatius erwartet, der kann sich in den nächsten Tagen auf dem Weihnachtsbasar in der deutsch-lutherischen Erlöserkirche in Jerusalems Altstadt bedienen. „Heilig Abend“ wird im Heiligen Land gleich drei Mal gefeiert, am 24. Dezember, am 6. Januar bei den orthodoxen Christen und dann am 18. Januar schließlich bei den Armeniern.

Australiens Premier Morrison knallt in diesen Tagen ein besonderes Geschenk auf den Gabentisch: Australien erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an. Seit Präsident Donald Trump die Verlegung der US-Vertretung in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem im vergangenen Dezember beschlossen hat, mehrt sich die Zahl der Follower. Jede weitere internationale Anerkennung des israelischen Anspruchs auf Jerusalem verschärft die ohnehin angespannte Konfliktlage zwischen Israel und den Palästinensern.

Seit 1947 sollte die UN-Resolution 181 gelten, die Jerusalem unter internationale Treuhandschaft stellen wollte. Als Hauptstadt für jeweils einen jüdischen und einen arabischen Staat auf dem britischen Mandatsgebiet Palästina. Bis heute beanspruchen Israel und die Palästinenser den historischen Ort als ihre Hauptstadt. Wer hier einseitig eine der streitenden Parteien begünstigt, der legt einen Brandsatz auf den Gabentisch. Einer der wichtigsten Attentäter auf das bisschen Frieden, das in dieser Gegend nur in den Atempausen der Kämpfe existiert, ist Jared Kushner. Der Trump-Schwiegersohn ist der Sonderbeauftragte des Präsidenten für den Nahen Osten. Der junge, schwer reiche Immobilien-Dealer gilt als treibende Kraft bei den Israel-First-Plänen Trumps.

Kurz bevor Kushner seinen Schwiegervater bei dessen ersten Präsidentenbesuch in Israel begleitete, konnte seine Immobilienfirma eine 30-Millionen-Dollar-Investition von "Menora Mivtachim" verzeichnen – einem Versicherer und eine der größten Finanzinstitutionen Israels. Über die Kushner-Familienstiftung, die Charles und Seryl Kushner Foundation, fließen seit Jahren Zehntausende Dollar an Organisationen und Institutionen in jüdischen Siedlungen im Westjordanland. An jene Siedler, die sich als aggressive Kämpfer gegen die palästinensische Bevölkerung hervortun. Zwischen 2011 und 2013 spendete die Familienstiftung auch noch insgesamt 315.000 Dollar an die Friends of the IDF – eine US-amerikanische Organisation, die Geldmittel für die israelische Armee sammelt.

Geld fließt in viele Richtungen. Wohl deshalb hatten die Saudis einen dicken roten Teppich ausgerollt, als Jared Kushner mit Ehefrau Ivanka im Mai 2017 seinen guten Freund Mohammed bin Salman, den künftigen König von Saudi-Arabien, in Riad besuchte. Es war der Monat, in dem Washington und Riad einen lukrativen Waffendeal unterzeichnet hatten, der auf 110 Milliarden Dollar geschätzt wird. Klar, die Saudis brauchen neues Gerät, um die Hungerblockade gegen den Jemen abzusichern. "We need to sell them as much as possible," erzählte Kushner seinen Kollegen auf einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats über den Waffendeal mit den Saudis. Und in der "New York Times" war zu lesen, dass Kushner dem saudischen Kronprinz angeboten hat, ihn in der Khashoggi-Affäre zu beraten. Ermordete Kinder im Jemen, zersägte Journalisten in der Botschaft: Es gibt immer wieder Gemetzel an denen die Saudis und die Trump-Familie munter gemeinsam beteiligt sind.

Es gab Zeiten, in denen die Israelis und die Saudis als Erzfeinde galten. Aber seit beide mit dem Iran einen neuen Hauptfeind gefunden haben, bildet sich eine ziemlich widerliche Allianz heraus, die selbstverständlich ihren Segen aus Washington bekommen hat. Dort wird auf eine Schwächung des Irans als Regionalmacht und auf einen Regime-Change hingearbeitet. Dann müssten nicht mal die geschenkten deutschen U-Boote aus ihren israelischen Häfen auslaufen, um ihre Atomraketen gegen Teheran einzusetzen. Das alte Ziel der USA – seit das 1953 vom CIA an die Macht geputschte Schah-Regime gestürzt wurde – mit dem Iran wieder einen Verbündeten gegen Russland zu rekrutieren, könnte so Wirklichkeit werden. Zugleich würde auch die immer noch offene Frage nach einem Staat für die Palästinenser beantwortet: Letal.

Es ist ein Tödliches Machtspiel, das zur Zeit von einem Trio Infernal gespielt wird. Aber Israelis, Saudis und die USA hoffen, dass die Kämpfe im Ergebnis eines Regime-Changes im Iran sie nicht in Mitleidenschaft ziehen würde. Das ist zumindest für das dem Iran geografisch nahe Israel ein leicht erkennbarer Irrtum.

Die Trump-Family tritt offenkundig das Erbe der Bush-Family an: Man will zugunsten der US-Dominanz im Nahen Osten jede Menge Krieg riskieren. Der Irak liegt im Ergebnis des letzten US-Kriegs noch heute sterbend am Boden. Ein sterbender Iran würde in seinem Todeskampf allerdings einen Weltenbrand auslösen. Welch ein mörderisches Geschenk für die Region und die Welt.

Uli Gellermann | rationalgalerie


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