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Biehl rügt „eilfertige Verwaltung“
22|11|2007


Kohlekraftwerk von Electrabel spaltet sogar die
„Jamaika“-Kooperation / Arbeitsplätze überzeugten

Quelle: Jeversches Wochenblatt

Kraftwerk: Rat setzt auf Kohle Mehrheit für Electrabel an der Jade.

Greepeace-Protest vor Dauersitzung der politischen Gremien.


Die GREENPEACE-Gruppe Wilhelmshaven demonstrierte vor dem Rathaus gegen die Kohlekraftwerkspolitik in Wilhelmshaven


Wilhelmshaven / ch – Die Weichen für das neue Kohlekraftwerk des belgischen Energiekonzerns  ELECTRABEL an der Jade sind gestellt.

Mehrheitlich hat gestern Abend der Wilhelmshavener Rat für die Auslegung der entsprechenden Entwürfe der Flächenutzungsplanänderung sowie des Bebauungsplanes für den Standort am Rüstersieler Groden gestimmt – Grüne, LAW, BASU/Tholen und NPD stimmten dagegen.

Mit Transparenten hatte vor dem Rathaus eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten gegen das 800-MW-Kraftwerk protestiert.

Vorausgegangen waren dem Beschluss Sitzungen aller mit dem Thema befassten Fachausschüsse, des Verwaltungsausschusses und des Ortsrates Sengwarden sowie eine nichtöffentliche Projektpräsentation durch Electrabel-Vertreter. Verschiedene Gutachten, vorgestellt von Stadtbaurat Klaus-Dieter Kottek, hatten den Kraftwerksbau hinsichtlich einer Schadstoff- und Lärmbelastung für Mensch und Natur als unbedenklich ausgewiesen.

Biehl rügt „eilfertige Verwaltung“

Kohlekraftwerk von Electrabel spaltet sogar die „Jamaika“-Kooperation / Arbeitsplätze überzeugten


Der sich füllende Ratssaal in Wilhelmshaven vor der Abstimmung über den neuen Flächennutzungsplan.

Selbst für die legendäre Rohrdommel wird es auf den Grodenflächen an der Jade nicht zu laut, wenn das geplante Kohlekraftwerk von Electrabel und das erweiterte Massenschüttgut-Lager stehen.

Tatsächlich spricht laut der fachlichen Gutachten, die Stadtbaurat Klaus-Dieter Kottek und zwei Gutachter gestern in einer gemeinsamen Sitzung der Ratsausschüsse präsentierten, kaum etwas gegen die Stromerzeugung südlich der Niedersachsenbrücke.

Die Erwärmung des Jade-Wassers durch Kühlwasser-Einleitungen schadet demnach dem Lebensraum Wattenmeer ebenso wenig wie die Lärm- und Schadstoff-Emissionen auch nur annähernd relevante Grenzwerte erreichen.

Vor dem Hintergrund dieser frohen Kunde war es schon etwas kurios, dass Electrabel- Vertreter ihr Projekt anschließend im Rat hinter verschlossenen Türen vorstellten – erst zur Abstimmung über die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes für das insgesamt 158 Hektar große Areal war die Öffentlichkeit im Ratssaal wieder zugelassen. Mehrfach wurde in den folgenden Stellungnahmen der Fraktionen und des Oberbürgermeisters auf die Vorteile der Investition von einer Milliarde Euro abgestellt: Die nahezu vollständige Auslastung der Niedersachsenbrücke, die zu erwartenden neuen Arbeitsplätze für Wilhelmshaven und die Unbedenklichkeit für Natur und Mensch erwiesen sich als starke Argumente.

Oberbürgermeister Eberhard Menzel hielt den Kritikern allerdings entgegen, man berate nicht über die vielzitierten „vier Kohlekraftwerke“ an der Jade, sondern über einen Kraftwerksblock von Electrabel mit der Option auf einen zweiten Block nicht vor 2025 oder 2030.

Das Kraftwerk bringe Arbeitsplätze, „die wir den Menschen in der Stadt und der Region schuldig sind“.

Norbert Schmidt[SPD] warnte davor, Ängste bei den Menschen zu schüren.

Prof. Günter Reuter [CDU] zeigte Verständnis für die Sorgen der Menschen, verwies aber auf 13 Gutachten, die zeigten, dass das Kraftwerk nur „in vertretbarem Maße“ Veränderungen bringe.

Werner Biehl, grüner Bürgermeister, wunderte sich, dass Wilhelmshaven bei diesen Gutachten nicht zum Luftkurort erklärt werde. Er rügte die „eilfertige Verwaltung“ dafür, dass sie alles getan habe, um das Projekt durchzuziehen.

Seine Ratsfraktion stimmte nicht mit ihren „Jamaika“-Partnern CDU und FDP für die Electrabel-Ansiedlung, sondern kündigte auch für spätere Abstimmungen „Verweigerung“ an.

Quelle: Jeversches Wochenblatt

>Links:
Teurer Kartell-Strom [FRONTAL 21] 061107
Strompreis könnte niedriger sein [Prof. Claudia Kemfert] 061107
Electrabel Planungen
GuD-Kraftwerk
25|10|07 So ein Zufall
08|10|07 Reduktionsziele [WWF]
20|06|07 Dreckschleudern
Lügen beim Umweltschutz [FRONTAL 21] 020407
GREENPEACE-Gruppe Wilhelmshaven
ELECTRABEL [Wikipedia]


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