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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

BUND unterstützt Friends of the Earth Niederlande gegen Shell



Konzerne sind mit ihrer stringenten Verweigerung mehr für die Umwelt zu tun tragen eine Mitschuld am Fortschreiten des Klimawandels.

05-04-2018 – Das internationale Netzwerk des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands [BUND], Friends of the Earth International, vertreten durch die niederländische Partnerorganisation Milieudefensie, hat heute die Royal Dutch Shell aufgefordert, dem Recht auf Vorsorge gegenüber der Gesellschaft nachzukommen und ihr klimaschädliches Verhalten zu beenden.

Sollte Shell dieser Aufforderung nicht nachkommen, wird Milieudefensie nach Ablauf von acht Wochen Klage einreichen. In den Niederlanden besteht für alle Bürgerinnen und Bürger – Unternehmen eingeschlossen – die Pflicht, Leid für andere zu verhindern, wenn dies durch Vorsorgemaßnahmen geschehen kann. Vorsorgemaßnahmen nicht zu ergreifen, gilt als Gesetzesbruch und kann demnach angeklagt werden.
 
Neben Demonstrationen, Öffentlichkeitsarbeit, Hintergrundgesprächen und Beteiligung an Gesetzgebungsverfahren ist die Klage ein weiteres wichtiges Instrument, das Umweltverbände nutzen können, um den Klimaschutz im Interesse der Menschen und zum Erhalt unserer Umwelt voranzubringen. Das Verfahren gegen Shell, eines der weltweit größten Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen, fügt sich in die weltweite Bewegung für mehr Unternehmensverantwortung im Klimaschutz ein. In Deutschland hatte bereits ein peruanischer Kleinbauer RWE wegen der durch die Klimakrise ausgelösten Gletscherschmelze in den Anden angeklagt. Die Stadt New York hat wiederum u.a. Shell wegen der gefährlichen Klimafolgen vor Gericht gezogen. Die Städte San Francisco und Oakland wie auch andere Staaten in Kalifornien wollen in diesem Punkt folgen.
 
In der angekündigten Klage soll es erstmals nicht um Kompensationszahlungen für Betroffene gehen, sondern vielmehr darum, das Geschäftsverhalten des Konzerns gemäß der Notwendigkeiten des Klimaschutzes zu verändern.
 
Zur angekündigten Klage erklärte Antje von Broock, stellvertretende Geschäftsführerin für Politik und Kommunikation und Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND]:
 
"Shell gehört zu den größten Klimasündern der Welt. Der BUND begrüßt den Schritt unserer niederländischen Partnerorganisation, Shell zur Rechenschaft zu ziehen. Wir müssen alle legalen Mittel nutzen, die wir haben, denn die Klimakrise verzeiht kein Zögern mehr. Nach dem Verursacherprinzip müssen diejenigen, die die Umwelt zerstören, zur Verantwortung gezogen werden. Das Klima ist aber nur dann effektiv zu schützen, wenn die großen Öl-Konzerne aufhören, Öl und Gas zu fördern und wir auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen.

Die Folgen der Klimakrise bringen Leid vor allem in die Regionen der Erde, in denen die Ärmsten der Armen leben. Nichtsdestotrotz investiert das Unternehmen weiter in die Förderung von Öl und Gas. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, ist die angekündigte Klage ein unverzichtbarer Schritt hin zu mehr Klimagerechtigkeit.

Quelle: BUND


Links:
Petition gestartet: Auf der Seite von Friends of the Earth können interessierte Bürgerinnen und Bürger die angekündigte Klage in Form einer Petition "Shell destroying the climate. We are taking Shell to court" symbolisch unterstützen. Die Petition finden Sie unter: ... zur Petition
Niederländische Staatsbürger können sich via https://www.klimaatzaakshell.nl/ angekündigten Klage anschließen.
... weitere Informationen zum gesetzlichen Hintergrund
19|03|2018: »Klimaklage«: RWE scheitert erneut mit Versuch Beweisaufnahme abzuwenden



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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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