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BUND begrüßt Erklärung zur Nachhaltigkeit in der Film- und Serienproduktion



Endlich lohnt es sich für Dokumentarfilmer früh aufzustehen, um die Missstände der Zivilisation in die Öffentlichkeit zu tragen.

20|02|2020 | Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND] begrüßt die gemeinsame Erklärung für eine nachhaltige Film- und Serienproduktion, die bei Kulturstaatsministerin Monika Grütters im Bundeskanzleramt am Mittwoch von Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Film- und Fernsehbranche unterzeichnet wurde.

Umwelt- und Klimaschutz soll damit stärker als bisher bei den Produzenten, den Sendern, bei Filmförderern und Medienverbänden Berücksichtigung finden und die gesamte Wertschöpfungskette der Film- und Fernsehproduktion in den Blick nehmen.

"Die Auswirkungen der Klimakrise werden zunehmend sichtbar. Auf allen Ebenen muss ein Umdenken einsetzen, das die Grenzen unseres Planeten ernst nimmt. Deshalb ist es überfällig, dass die ressourcenintensive Filmbranche ihren Teil beiträgt. Verpflichtender Bezug von Ökostrom und eine gelebte klimaschonende Mobilität, beispielsweise mit E-Autos und dem Verzicht auf innerdeutsche Flüge sind hier wichtige, erste Schritte", sagt der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt. "Doch Nachhaltigkeit geht noch weiter: Regionales, saisonales sowie biologisches Catering, die Vermeidung von Plastik und die ausschließliche Verwendung von energieeffizientem LED-Licht müssen von der Ausnahme zum Regelfall in den Sendeanstalten und am Set werden."
Der BUND mit seinen Vertreterinnen und Vertretern in den Rundfunk- und Fernsehräten drängt seit langem auf die Umsetzung wirklich nachhaltiger Entwicklungen im Sinne einer Gesamtstrategie in den Sendern sowie bei den Produktionen und unterstützt die Anstrengungen des "Green Shooting". "Die Sender selbst müssen mit gutem Beispiel vorangehen und ressourcenschonend und klimaneutral wirtschaften", so Bandt weiter.
Dazu passt, dass grüne Filmproduktion auf der diesjährigen Berlinale eine wichtige Rolle spielt. "Die Berlinale greift ein wichtiges Thema auf und erkennt damit die Zeichen der Zeit", so der BUND-Vorsitzende abschließend. "Wir freuen uns auch auf die Themenwoche der ARD zum Thema Nachhaltigkeit im Herbst 2020 und dass damit gerade ein für die junge Generation aktuell sehr spannendes Thema aufgegriffen wird."

Quelle: BUND



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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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