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Bundesländer und EU-Kommission müssen sich für umweltfreundliche Reform der EU-Agrarpolitik einsetzen



Ein "Weiter so wie bisher" in der Agrawirtschaft wäre eine Katastrophe.

29|05|2020 | Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND] fordert eine Kehrtwende in der Auszahlung der Agrarmilliarden aus Brüssel.

Anlässlich der Videokonferenz der Bundesländer mit den für die Agrar- und Umweltpolitik zuständigen EU-Kommissaren betont der Umweltverband: Die Zukunft der EU-Agrarpolitik darf nicht allein von den Agrar-Lobbyorganisationen bestimmt werden, sondern ist aufgrund ihrer Bedeutung für Umwelt, Klima und Arbeitsplatzsicherung im ländlichen Raum ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Wie wichtig dabei die Verbindung von Umwelt- und Agrarpolitik ist, hat die EU-Kommission in ihrer Farm-to-Fork-Strategie sowie im Green Deal erst in der vergangenen Woche deutlich gemacht.

"Wir müssen die Bäuerinnen und Bauern dabei unterstützen, umweltfreundlicher und klimaschonender zu wirtschaften und ihre Tiere artgerechter zu halten. Anstatt Agrarrohstoffe für den Weltmarkt zu produzieren, muss die regionale Herstellung im Vordergrund stehen. Dafür brauchen die Bauernhöfe gezielte Förderprämien und eine Umkehr vom bisherigen System. Die Milliarden-Subventionen aus Brüssel dürfen nicht weiter mit der Gießkanne verteilt werden", erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND. Die pauschale Flächenprämie von rund 280 Euro pro Hektar und Jahr, die in Deutschland weitestgehend ohne höhere Auflagen oder Anforderungen an die Bewirtschaftenden von Äckern und Grünland ausgezahlt wird, muss schrittweise sinken.

Bandt: "Das durch eine sinkende Flächenprämie eingesparte Geld soll in die neuen Öko-Regelungen fließen. So können wir die Landwirtschaft dabei unterstützen, Pestizide einzusparen, auf umweltfreundlichen Anbau umzustellen oder Kohlenstoff im Boden zu binden. Dadurch begleiten wir die sozial-ökologische Transformation, die die EU-Kommission in der Farm-to-Fork-Strategie zu Recht einfordert." Ziel der EU-Kommission ist es etwa, bis zum Jahr 2030 die Hälfte der Pestizide einzusparen und den EU-Ökolandbau auf 25 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche zu steigern.

"Mit einem »Weiter so« in der EU-Agrarpolitik, wie die Bundesministerin Klöckner in einem vorab veröffentlichen Statement suggerierte, wird das nicht gelingen. Stattdessen braucht die Bundesregierung Mut zum Gestalten", so Bandt.

Quelle: BUND




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