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BUND-Vorsitzender Hubert Weiger ruft bei größter Anti-Akw-Demo in Japan zum globalen Atomausstieg auf
21|09|2011



Wird zum Exportgut: Die Antiatom-Demo-Kultur!

Sechs Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland [BUND], Hubert Weiger, vor rund 100.000 Menschen auf der bisher größten Anti-Akw-Demonstration in Japan den weltweiten Atomausstieg gefordert.

"Wir müssen und wir können vollständig aus dieser Risiko-Technologie aussteigen, bevor wir durch weitere Katastrophen dazu gezwungen werden. Der sofortige Ausstieg ist möglich, in Deutschland, in Japan und überall auf der Welt", sagte Weiger in seiner Tokioer Rede. Zu der Demonstration aufgerufen hatte unter anderem die japanische Partnerorganisation des BUND, Friends of the Earth [FoE] Japan.

Neben der schnellen Energiewende mahnt FoE Japan eine umfassende Hilfe für die betroffene Bevölkerung in der Präfektur Fukushima an. Die japanischen Umweltschützer fordern vor allem eine ausreichende finanzielle Entschädigung für jene Menschen, die aus Sorge um ihre Gesundheit die Region verlassen wollten.

Der BUND und FoE Japan fordern außerdem, die wegen des Erdbebens vor einem halben Jahr in Japan stillgelegten Atomkraftwerke nie wieder ans Netz zu nehmen. "Bisher ist weder das Desaster von Fukushima ausreichend aufgeklärt noch wurde ein ernsthafter Stresstest entwickelt, der die Sicherheit der japanischen Atommeiler beweisen könnte", sagte Akiko Yoshida von FoE Japan. Die Regierung müsse ihre Energiepolitik unter Einbeziehung der Bevölkerung revidieren. Zur sicheren Energieversorgung Japans sei die Atomkraft ohnehin nicht notwendig. "Der Einstieg in die erneuerbaren Energien, flankiert mit Energiesparmaßnahmen, wird die Energiewende auch in unserem Land ermöglichen", so die Japanerin.

Der Akw-Betreiber Tepko habe weiterhin große Schwierigkeiten, die Anlage in Fukushima ausreichend zu sichern. Hinzu komme, dass es lediglich für Evakuierungen aus der 20-Kilometer-Zone um die havarierte Atomanlage Entschädigungen gebe. Außerhalb der offiziellen Evakuierungszone lasse man die Menschen trotz hoher Strahlenbelastungen völlig allein.

"Fukushima zeigt auch ein halbes Jahr nach der Katastrophe, dass von der Atomenergie unbeherrschbare Risiken ausgehen. Es ist erschreckend, wie hilflos Regierung und Akw-Betreiber selbst in einem hoch industriellen Land wie Japan diesem dramatischen Ereignis und seinen schlimmen Folgen für die Bevölkerung gegenüberstehen", sagte Weiger in Tokio.

Quelle: BUND


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