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Ausgegrenzt: Film und Diskussion



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Ausgegrenzt: Film und Diskussion

Samstag | 10. November 2012

Nordseepassage | Wilhelmshaven

18:00 Uhr [17:00 Uhr Einlass]

Eintritt:
Frei!

Dokumentarfilm

Der Dokumentarfilm zeigt, dass Vergangenheitsbewältigung in Wilhelmshaven und umzu hauptsächlich durch engagierte BürgerInnen bewerkstelligt wird, seltener durch Politiker. Geschichte wurde in der Jadestadt in mühevoller Kleinarbeit aufgearbeitet und Stätten der Erinnerung als Denkmäler relativ gut sichtbar gemacht. Diese Arbeit muss fortgeführt werden, so, wie in anderen Städten, mit ähnlichem geschichtsträchtigen Hintergrund.

In Esterwegen wurde eine Gedänkstätte erst nach jahrelangem Zögern errichtet. Geschichte passiert nicht irgendwo, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft.

Verbindungen und Burschenschaften proben den Staat im Staate, sind kaum voneinander zu unterscheiden und rekrutieren eine vermeindlich Elite aus sich selbst heraus.

Die Rechtsrockszene ist ein milliardenschwere Industrie und verbreitet rückwärtsgewandtes Gedankengut, auch unter der Anwesenheit von Kindern, Politikern oder sogar Polizisten, was der Film „Blut muss fliessen“ von Peter Ohlendorf, der auch in Wilhelmshaven gezeigt wurde, eindrucksvoll beweist.


Das Motiv zum Plakat des Filmes und des Flyers ist ein sogenannter "Stolperstein".

Der Film „ausgegrenzt“ zeigt, was Zivilcourage bedeutet, aber auch, wie sie regelrecht behindert wird und nicht zuletzt, wie die Wilhelmshavener Verwaltung und die Ausrichter des sogenannten „Bunten Herbstes“ mit solch einem Bürgerengagement umgehen.

Anschliessend - Diskussion


Gerhard Kromschröder [Journalist]

Zur Vertiefung der Themas Rechtsextremismus diskutieren Vertreter verschiedener Organisationen und berichten aus ihrem Alltag im Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, dem Rechtsextremismus und ihren Recherchen.

Gerhard Kromschröder ist einer der Gäste in der anschliessenden Diskussionsrunde nach dem Dokumentarfim „ausgegrenzt“. Er war massgeblcih daran beteiligt, die nationalsozialistische Vergangenheit im Emsland aufzuarbeiten. In den 60ziger Jahren verlor der Journalist wegen seiner Recherchen sogar seinen Job bei der Papenburger Ems-Zeitung. Er arbeitete als Undercover-Reporter in der Neonazi-Szene, als Redakteur und Fotograf im ersten Golfkrieg im Irak, aber auch für die politisch-satirische Zeitschrift Pardon in Frankfurt am Main.

Michael Diers [Geschäftsführender Redaktionsleiter | Radio Jade] moderiert duch den Abend mit weiteren Gästen.

Danach ist das Publikum gefragt und herzlich eingeladen, mit zu diskutieren.

Wir freuen uns sehr auf ihren Besuch und einen spannenden Abend.

Downloads: Ausgegrenzt [Flyer Veranstaltung]

Links:
Gerhard Kromschröder
Wolf Dietrich Hufenbach

Weitere Termine:
10|11|2012: Antifaschistische Stadtrundfahrt

Trailer ansehen:
Bürgerportal Kanal
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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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