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Sonnabend, 10 Uhr in Deutschland oder:
der Versuch einer Kreisvorstandssitzung,
die gar keine ist.
17|05|2008



Die vom Ortsverband Siebethsburg gewählte Bürfgermeisterkandidatin
Barbara Ober-Bloibaum wurde vom Kreisvorstand zu einer nichtöffent-
lichen Aussage "gebeten", die sie verweigerte.

Wilhelmshaven – In der SPD Wilhelmshaven gärt es - die
Basis will nach Jahren der "Schweigepflicht" an die Öffent-
lichkeit, um mitreden und mitgestalten zu können.
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Der Vorwurf, dass die Basis bei wich-
tigen Entscheidungen übergangen wird
ist hart, aber offensichtlich, bei einer
Partei, die mit ihrer Einladung noch
nicht einmal klar definieren kann, wer
zu dieser Sitzung wirklich zugelassen
ist und wer nicht.
"Wenn man eine Einladung nicht frist-
gerecht verschickt und wenn er jede
Einladung erst zuhause interpretieren
muss" beschrieb es ein Parteimitglied," –
müsste man dann nicht ergänzen:
Was ist das für eine Führung?
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Eberhard Menzel hält alles für in Ordnung, d. h. für ihn, dass die
SPD Wilhelmshaven gar nicht in der Krise steckt, sondern dass
die Formen des Umgangs erschreckend seien.
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Da wird man ungefragt z. B. im Internet
"abgebildet" - nicht mehr nach Ab-
sprache hinter verschlossener Tür - erscheint
somit nicht mehr wie abgesprochen und wie
gewünscht glänzend platziert in der orts-
ansässigen Lokalpresse - sowas aber auch!
Unanständigkeiten nennt er die öffentlich
ausgetragene Kritik an seiner Person und
an der SPD, der er schon mehr als 36 Jahre
angehört.
Damals habe man sich intern "gekloppt
wie die Kesselflicker" und hinterher war
alles gut? - wohl eher: Alles war wie
immer - Maulkorb all around und die
Entscheidungen fielen wie immer hinter
verschlossener Tür!
Eberhard Menzel brachte auch zum
Ausdruck, dass er schon länger überlege,
wie lange er sich das noch antun muss!
Klingt zunächst einmal nach ehrlicher
Selbstkritik, riecht aber verdächtig nach
beleidigter Resignation und kompletter
Überforderung!

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Die Einladung blieb zentrales Thema und man hatte den
Eindruck, dass man nach Parametern suchte, um die nicht
offziell eingeladene Basis auszuladen.

Norbert Schmidt betonte, dass er nichts vom Tisch wischen
möchte, aber der Vorstand muss die Möglichkeit haben auch
intern zu tagen, um danach öffentlich zu werden. Er ging
auch wieder hart mit sich selbst ins Gericht und betonte
geradezu, dass er die letzte Landtagswahl verloren habe -
die angekündigten Konsequenzen lassen immer noch auf
sich warten - Aussitzen ist wohl angesagt - wie schon so
oft komplett inkonsequent!
Er sei wütend über die Öffentlichkeit der Diskussion, ganz
zu schweigen von den Konsequenzen für seine in Mitleiden-
schaft gezogenen Familienmitglieder sowie die von Sigfried
Neumann.
Er möchte die SPD wieder als eine Mannschaft sehen.
Ausserdem lies er verlautbaren, dass er sehr wohl Demokrat
sei und wies den öffentlichen Eindruck der Ausgrenzung von
Parteimitgliedern und der Basis von sich aus scharf zurück.
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Eberhard Menzel wird parteischädigendes
Verhalten vorgeworfen und er wurde
mehrmals scharf von Genossen ermahnt
seine Zwischenrufe zu unterlassen.
"Eberhard vergiftet gar die Atmosphäre"
hiess es da von einem Parteimitglied.

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Ein anderes Basis-Parteimitglied sprach von einer nicht
akzeptablen Art der Treffen und drohte öffentlich mit
einem Parteiaustritt. Er persönlich fühle sich von der
Partei verlassen, die die Öffentlichkeit ausschliesst.
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Die Spitze der SPD quält sich und geht
mit der unerwünschten Öffentlichkeit hart
ins Gericht: Es werden viele Dinge falsch
dargestellt [fragt sich nur von welcher Seite],
die Kritik an Wilfried Adams Amtsgeschäf-
ten bei der Hafenbetriebsgesellschaft [HBG]
konnte aber auch er nicht
entkräften.
Die Nebenverdienste sind inzwischen
Oberthema im Oberzentrum Wilhelms-
haven
und kritisiert wurde auch noch,
dass
Anträge aus dem Jahre 1994 noch
immer nicht
bearbeitet worden seien.
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Alles Anzeichen für eine desolate SPD Wilhelmshaven -
geführt von selbsternannten Platzhirschen, die genau
wissen, mit welchen Mitteln man Parteigenossen gefügig
macht?
_____________________________________
Alles in Allem war dieser öffentliche Teil
einer nicht öffentlichen Sitzung geradezu
symptomatisch für eine Transparenz, die
auf intransparenten Vorgängen basiert, die
erst dann öffentlich werden, wenn sie
intern für öffentlich erklärt werden.
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Die Mehrheit der anweseden Vorstandsmitgleider stimmte dann
für eine nichtöffentliche Sitzung und berief sich dabei auf den
erheblichen Erklärungsbedarf, der dem Vorstand auch schon
wie früher in nicht öffentlichen "Treffen" zusteht.

So wurde der erhebliche Diskussionsbedarf wieder nicht öffentlich
für die Basis vertagt und die anwesenden Basismitglieder wurden
nach Hause entlassen, nachdem auch ihnen Zeit eingeräumt
wurde, ihre Argumente vorzutragen.
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Barbara Ober-Bloibaum wurde nach
"Entfernung" der Basis noch zu einem
Statement vor den Vorstand gebeten,
dass sie aber konsequent ablehnte.
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Vor der Tür wurde dann noch aufgeregt diskutiert, besonders über
die Selbstherrlichkeit, mit der diese Parteiführung glaubt auch
diesen Konflikt einfach wieder aussitzen zu können! - Das wird wohl
nichts!
_______________________________________
Der Weg zur Erneuerung ist hart, geplastert
mit Steinen, die sich diese einsichtslose
Führung selbst permanent in den Weg legt.
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Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven
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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
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